Contracting-Geschäftsmodell für Kommunen und Mittelstand

Contracting-Geschäftsmodell für Kommunen und Mittelstand

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TÜV Rheinland: Energetische Sanierungskonzepte nutzen / Kosten sparen, ohne investieren zu müssen / TÜV Rheinland als Contractor




(PresseBox) - Nach einer Studie des Beratungsunternehmens McKinsey von Mai 2013 haben Gebäude aus den Jahren 1960 bis 1980 mit rund 150 Kilowattstunden pro Quadratmeter den höchsten Energieverbrauch im Bestand. Dagegen verbrauchen Gebäude, die nach dem Jahr 2000 errichtet wurden, im Durchschnitt nur 80 Kilowattstunden pro Quadratmeter. Gerade für Kommunen mit angespannter Haushaltslage, die oft veraltete, öffentliche Gebäude unterhalten müssen, ist ein Contracting-Geschäftsmodell, wie es TÜV Rheinland anbietet, die zeitgemäße Lösung. Die Kommunen sparen mit diesem Modell Energie und damit Kosten ein, ohne selbst Geld investieren zu müssen.
Deutschland hat über 11.000 Städte und Kommunen, von denen sehr viele unter einem Sanierungsstau ihrer Verwaltungsgebäude, Schulen, Schwimmbäder und so weiter leiden. Gleichzeitig fehlt ihnen im Etat das Geld, um die öffentlichen Gebäude zu modernisieren und energetisch sinnvoll zu sanieren. ?Die Kommunen stellen ein riesiges Potenzial für CO2-Minderung durch Energieeinsparung dar?, sagt Norbert Heidelmann, Geschäftsfeldleiter für Klimaschutz und Energiedienstleistungen bei TÜV Rheinland. Je nach Umfang der energetischen Sanierung kann der Energieverbrauch von älteren Immobilien sehr deutlich gesenkt werden.
Modernisieren ohne eigene Investitionen
Mit seinem Contracting-Geschäftsmodell eröffnet TÜV Rheinland Kommunen, aber auch energieintensiven mittelständischen Unternehmen grundsätzlich die Möglichkeit, ohne eigene Investitionen ihre Gebäude und Beheizungsanlagen modernisieren zu lassen. ?Als Contractor bieten wir unseren Partnern eine wirtschaftlich praktikable und energiegerechte Sanierung ihrer Immobilien und Betriebe an?, erklärt Heidelmann. ?Die haushaltsschwachen Kommunen werden bei unserem Geschäftsmodell liquiditätsmäßig nicht belastet, bringen aber trotzdem Sanierungen und Energieeinsparungskonzepte auf den Weg.? Als Contractor refinanziere sich TÜV Rheinland ausschließlich über die Anteile an den eingesparten Energiekosten beim Projektpartner, beschreibt Norbert Heidelmann das Geschäftsprinzip. Im ersten Schritt führen die Experten von TÜV Rheinland eine technische Ist-Analyse durch und bestimmen die aktuellen Energiekennzahlen der Immobilie oder des Unternehmens. Auf dieser Basis wird, sofern sinnvoll, ein geeignetes Sanierungskonzept erarbeitet und vorgestellt. Die Einsparung des reduzierten Energieverbrauchs wird im Konzept vorkalkuliert, auf deren Grundlage dann individuell Vertragskonditionen wie Laufzeiten festgelegt werden. ?Alle Installationen verbleiben nach Ablauf des Contracting-Vertrages beim Kunden?, erklärt Energie-Experte Norbert Heidelmann. Die Kommune beispielsweise bekomme, ohne Eigeninvestitionen, mit TÜV Rheinland als Contractor energetische Sanierungen, die sie nach Vertragsende weiter nutzen und deren Kosteneinsparungen sie bei sich vollständig verbuchen kann. Für das Contracting-Geschäftsmodell von TÜV Rheinland eignen sich grundsätzlich Kommunen oder mittelständische Betriebe. Gesamtenergiekosten von rund 200.000 Euro und mehr im Jahr sollten jedoch vorliegen.


TÜV Rheinland arbeitet im Bereich von Klimaschutz und Energie weltweit. Das Unternehmen ist eine von den Vereinten Nationen akkreditiere Stelle zur Bewertung von Klimaschutzprojekten nach Kyoto-Regeln, es berechnet CO2-Fußabdrücke für Unternehmen und Produkte, erstellt kommunale Klimaschutzkonzepte und verifiziert Treibhausgasemissionen von EU-emissionshandelspflichtigen Anlagen. Die Experten bieten wertvolle Hilfestellung bei Energiekonzepten und führen Energiemanagementsysteme ein.

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Datum: 25.03.2014 - 13:00 Uhr
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