Bastian Sick über Brödla, Weckla und Kipfla - Die gegenwärtige Situation der deutschen Sprache
ID: 1039210
Interview von Ellie Mazloum, IKS Nürnberg, mit Bastian Sick in Bayreuth
Vielfalt der deutschen Sprache
Deutsch gehörte immer schon zu Bastian Sicks Lieblingsfächern. Im Jahr 2004 erschien seine erste Sammlung der Reihe „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“, die mittlerweile schon vier Folgewerke nach sich gezogen hat. Zur Zeit ist der Autor mit einem neuen Programm auf Tour, das jeden Zuschauer mitzieht und wahrhaftig zum Lachen bringt. Auf die Frage wie man die deutsche Sprache leichter vermitteln kann führt Herr Sick an, dass man je nach Bildungsniveau adäquat die Sprache unterrichte müsse. Dialekte stellen dabei eine große Herausforderung dar. Nirgends sei die sprachliche Vielfalt so groß wie in Franken, es gäbe beispielsweise viele Begriffe für das Wort Brötchen – von Labla, über Semmel bis Weckla, über Brödla und Stella zum Kipfla.
Optimierung des Deutschunterrichts
Den Deutschunterricht betreffend wünscht Herr Sick sich eine Rückbesinnung auf die grundsätzlichen Werte. Die Werkzeuge einer Sprache – die Rechtschreibkompetenz, die Lesekompetenz und die Grammatikkompetenz – müssen verstärkt geschult werden. Es sollte vor allen Dingen früh genug Grammatik vermittelt werden – deutschlandweit das gleiche Standarddeutsch, damit alle die gleichen Chancen haben. Dazu müssen die Lehrer selbst firm genug sein. All dies fällt in die Kernkompetenzen des Deutschunterrichts. Die Deutschkurse des IKS nehmen Rücksicht auf genau jene Grundwerkzeuge der Sprache. Alle Trainings werden auf die persönlichen Lernziele unserer Kunden zugeschnitten.
Weitere Tourtermine von Bastian Sick auf http://www.bastiansick.de/termine.
Das gesamte Interview gibt es zu lesen unter:
http://iks-nuernberg.de/html/pages/aktuelles_interview_bastian_sick.htm
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Datum: 28.03.2014 - 09:10 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1039210
Anzahl Zeichen: 2356
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Bettina Schönberger
Stadt:
Nürnberg
Telefon: 0911 2379239
Kategorie:
Kunst und Kultur
Meldungsart: Interview
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 28.03.2014
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