Orizon - ein bewegtes erstes Jahr
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stellvertretend für die Branche. Mindestlohn und Branchenzuschläge
sorgten für einen starken Anstieg der durchschnittlichen Löhne.
Gleichzeitig sank die Zahl der beschäftigten Zeitarbeitnehmer. Der
Umsatz von Orizon blieb durch diese gegenläufige Entwicklung trotzdem
stabil. Die Einmarkenstrategie und interne Strukturreformen erwiesen
sich als probates Mittel, um trotz tiefgreifender politischer
Regulierungen ein verlässlicher Partner für Kunden und Mitarbeiter zu
bleiben. Nach dem Jahr der Konsolidierung erwartet Orizon für 2014
sowohl deutliche Umsatzzuwächse als auch höhere Mitarbeiterzahlen.
Einmarkenstrategie erfolgreich
Anfang 2014 feiert die Marke Orizon ihr einjähriges Bestehen. Die
konsequente Zusammenführung der Personalunternehmen jobs in time, RKM
und RP Personal unter der Marke Orizon war vor dem Hintergrund der
zunehmenden Komplexität von gesetzlichen Regelungen eine
folgerichtige Entscheidung. "Das Regeldickicht aus
Branchenzuschlägen, Equal Pay und Deckelung erhöht den
administrativen Aufwand. Löhne können nur noch mit IT-Unterstützung
korrekt berechnet werden, zudem müssen Kundenunternehmen wie
Zeitarbeitnehmer aufgrund der komplexen Regeln intensiver beraten
werden. Unsere schlanke und einheitliche Struktur schafft die
organisationalen Voraussetzungen, um diesen gestiegenen Anforderungen
gerecht zu werden" resümiert Dr. Dieter Traub, Geschäftsführer von
Orizon.
Ein Jahr im Umbruch
"Die Lohnkosten, die Orizon durchschnittlich für einen entliehenen
Arbeitnehmer aufbringen muss, sind 2013 im Vergleich zum Vorjahr um
9,3 Prozent gestiegen. Die deutlichen Lohnzuwächse sind vor allem auf
die tariflich-vereinbarten Branchenzuschläge zurückzuführen", stellt
Dr. Traub fest. "Diese Kosten müssen wir an unsere Kunden
weitergeben, die dafür Verständnis zeigen. Unsere Kunden sind bereit
für das Gesamtpaket aus guten Mitarbeitern und guter Beratung mehr zu
zahlen. Das Verständnis hat aber auch seine Grenzen." Orizon hat im
Jahr 2013 6,5 Prozent weniger Zeitarbeitnehmer beschäftigt als 2012.
Die abnehmenden Mitarbeiterzahlen wurden durch die höheren Löhne
ausgeglichen, so dass der Umsatz von Orizon stabil blieb. "Die Löhne
werden voraussichtlich 2014 weiter steigen", prognostiziert Dr.
Traub. "Wenn weitere politische Eingriffe ausbleiben, wird sich die
Branche dennoch stabilisieren und wieder wachsen. Für unser
Unternehmen rechne ich mit einem deutlichen Anstieg von Umsatz und
Mitarbeitern über organisches Wachstum. Zukäufe sind nicht geplant."
Branchenentwicklung anerkennen
"An der Lohnentwicklung zeigen sich die gemeinsamen Bemühungen der
Sozialpartner deutlich. Aus eigener Motivation haben die
Personalunternehmen in Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften faire
Rahmenbedingungen in der Zeitarbeit geschaffen. Keine andere Branche
kann ansatzweise ähnliche Lohnzuwächse verzeichnen. Seit 2010 sind
die Löhne der Orizon-Zeitarbeitnehmer durchschnittlich um 26,2
Prozent gestiegen. Diese Entwicklung sollte auch in der Politik zur
Kenntnis genommen werden. Weitere Lohnerhöhungen und rigide
Regelungen zur Überlassungsdauer wären für alle Beteiligten
schädlich", fasst Dr. Traub zusammen. "Die deutsche Wirtschaft
verliert mit weiteren Restriktionen an Flexibilität und
Wettbewerbsfähigkeit. Langzeitarbeitslose und Niedrig-Qualifizierte
werden mit steigenden Mindestlöhnen immer schwerer vermittelbar.
Dabei ist die Zeitarbeit oft ohnehin schon ihre letzte Chance auf dem
Arbeitsmarkt Fuß zu fassen."
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Hamburg | E-Mail presse@orizon.de
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616 | E-Mail: jonas.gobert@accente.de
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Datum: 28.03.2014 - 14:17 Uhr
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Oliver Kömpf ist seit dem 1. April 2020 neuer Chief Executive Officer (CEO) der Orizon Gruppe, eines der Top 10-Personaldienstleistungsunternehmen in Deutschland. Er tritt die Nachfolge von Dr. Dieter Traub an, der das Unternehmen aufgebaut und über 14 Jahre erfolgreich geführt hat. Oliver Kömpf
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