Aus BFA 3, zur verlustfreien Bewertung des Bankbuchs, ergeben sich durchaus Optimierungspotenziale für die Anwender!
In der Praxis ist noch eine Reihe von Fragen zur Lösung von Detailproblemen offen, die auch der BFA 3 nicht vollständig lösen konnte. Trotzdem ergibt sich aus der Umsetzung der verlustfreien Bewertung ein Potential für die interne Banksteuerung nach HGB und IFRS (IAS 32, 39, IFRS 7 und IFRS 9).

(firmenpresse) - Während gemäß einer Studie der FAS AG die meisten großen Banken, die häufig nach IFRS (http://www.fas-ag.de/ifrs-conversion-tool.html) bilanzieren (IAS 32, 39, IFRS 7 und IFRS 9), im Rahmen der Umsetzung der verlustfreien Bewertung nach BFA 3 in Deutschland auf die Bildung einer Rückstellung verzichten konnten, sind nach wie vor verschiedene Detailfragen ungeklärt. Gerade der Umgang mit Eigenkapital und dessen Verzinsung wird bisher noch sehr uneinheitlich gehandhabt. Auch beim Vorgehen bei der Ermittlung der zugehörigen Verwaltungskosten und Kreditrisikokosten besteht tendenziell noch Verbesserungsbedarf für den BFA 3 in den Folgejahren.
Unabhängig von diesen Umsetzungsthemen für BFA 3 stellt sich jedoch die Frage, welche Chancen die verlustfreie Bewertung nach BFA 3 für die interne Banksteuerung bietet. Gerade wenn die Ergebnisbeiträge auf Basis von Teilportfolien ermittelt werden, kann die verlustfreie Bewertung nach BFA 3 wichtige entscheidungsrelevante Informationen für die Banksteuerung geben. Schon ein Abgleich mit der Deckungsbeitragsrechnung kann Fehler und Unplausibilitäten in beide Richtungen hin aufdecken. Wenn die Ergebnisbeiträge je Teilportfolio ermittelt werden, ergeben sich hieraus ggf. wichtige Steuerungsimpulse hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit von Produkten und Portfolien. Die entsprechenden Informationen können dann sinnvoll für die Neugeschäftssteuerung und die Entscheidung über Abbauportfolien verwendet werden. Um die Verwendbarkeit möglichst vielfältig zu halten, ist eine ausreichende granulare Datenermittlung zu empfehlen, die dann später aggregiert und strukturiert werden kann.
Gerade für diesen erweiterten Zweck bietet die barwertige Ermittlungsmethode einige Vorteile. Diese wird gemäß der Studie der www.fas-ag.de auch von der überwiegenden Zahl der großen Banken angewandt. Aber auch bei Verwendung einer zahlungsstromorientierten Sichtweise besteht ein hinreichendes Potential zur Integration in die ökonomische Steuerung.
Die FAS AG berät Finanzinstitute bei BFA 3, FINREP, der Banksteuerung und der Bilanzierung nach IFRS (IAS 32, 39, IFRS 7 und IFRS 9).
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Die FAS AG ist eine führende Unternehmensberatung im Bereich Corporate Performance Management. Dies umfasst die Optimierung von Strukturen und Prozessen einer effizienten und effektiven Unternehmenssteuerung wie Fast Close, Controlling, Planung, wertorientierte Steuerung und Working Capital Management für Industrieunternehmen, Banken und Versicherungen sowie sonstige Finanzdienstleister.
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Datum: 03.04.2014 - 10:15 Uhr
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