Heil: Der 20. Juli muss zum Einsatz für Freiheit und Menschenwürde anspornen!

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Heil: Der 20. Juli muss zum Einsatz für Freiheit und Menschenwürde anspornen!



(pressrelations) - >Zum 65. Jahrestag des militärischen Widerstandes gegen den Nationalsozialismus am 20. Juli 1944 erklärt der Generalsekretär der SPD Hubertus Heil:

Am 65. Jahrestag des 20. Juli 1944 gedenken wir aller Frauen und Männer des Widerstandes gegen die NS-Gewaltherrschaft. Der Mut zahlreicher bekannter und unbekannter Menschen unterschiedlicher weltanschaulicher und politischer Überzeugung, Widerstand gegen das verbrecherische Hitler-Regime zu leisten, muss uns auch heute Ansporn sein. Es gilt, die Werte von Freiheit und Menschenwürde stets aufs Neue engagiert zu vertreten.

Einige erkannten früh, andere erst spät den verbrecherischen Charakter des Nationalsozialismus. Wir Sozialdemokraten haben Respekt vor allen, die den Mut hatten, ihr Leben und ihre Freiheit zu riskieren, um sich gegen die NS-Herrschaft aufzulehnen. Besonders stolz sind wir auf den Widerstand der deutschen Sozialdemokraten und Gewerkschafter, die frühzeitig vor Hitler warnten, die demokratische Weimarer Republik bis zum Schluss verteidigten und die zwischen 1933 und 1945 in Deutschland und aus dem Exil Widerstand leisteten. Ihr Einsatz für Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität ist uns besondere Verpflichtung.

Deutschland ist heute eine gefestigte Demokratie. Das gibt Grund zu demokratischem Selbstbewusstsein, nicht aber zu Selbstzufriedenheit. Nach 60 Jahre Bundesrepublik müssen wir dafür sorgen, dass aktives gesellschaftliches Engagement und Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger unsere Demokratie weiterhin mit Leben erfüllt. Schließlich ist nur ein demokratisches, soziales und rechtstaatliches Gemeinwesen in der Lage, Freiheit und Menschenwürde zu gewährleisten. Wo Distanz zu demokratischer Politik wächst und zivilgesellschaftliches und soziales Engagement mangelt, versuchen sich die Feinde unserer offenen Gesellschaft Platz zu verschaffen. Unsere wehrhafte Demokratie muss sich in allen Teilen unseres Landes aktiv gegen den alten Ungeist zur Wehr setzen, den neue Nazis verbreiten. Dazu mahnt der 20. Juli.




Sozialdemokratische Partei Deutschlands
Parteivorstand
Wilhelmstraße 141, 10963 Berlin
Telefon (030) 25991-300, FAX (030) 25991-507
Herausgeber: Hubertus Heil
Redaktion: Stefan Giffeler
e-mail: pressestelle@spd.de
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Datum: 20.07.2009 - 21:34 Uhr
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