Stromnetzentgelte für Unternehmen im letzten Jahr weiter gestiegen
• Durchschnittlicher Preisanstieg in der Mittelspannung um ca. 5,5 Prozent, in der Niederspannung um ca. 3,4 Prozent
• Große Preisunterschiede von bis zu 400 Prozent: Gute Marktkenntnisse sind Wettbewerbsvorteile
„Aufgrund der dynamischen Entwicklung der Preise, des Angebots sowie der gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Netznutzung ist es für die Mehrzahl der mittelständischen Unternehmen eine enorme Herausforderung, sich einen Marktüberblick zu verschaffen“, kommentiert Dr. Volker Stuke, Geschäftsführer des VEA. „Die Netznutzungsentgelte sind jedoch ein wichtiger Bestandteil der Strompreise für die Unternehmen. Daher können gute Kenntnisse hier ein Wettbewerbsvorteil sein. Der VEA verfügt über die Erfahrung und das Netzwerk, den Markt für seine Mitglieder genau zu analysieren und Potenziale für eine mögliche Optimierung zu erkennen.“
Im Durchschnitt der untersuchten Netzbetreiber sind im Bereich der Mittelspannung im Moment 3,25 Ct/kWh und in der Niederspannung 5,88 Ct/kWh zu entrichten. Die Preisunterschiede zwischen den einzelnen Netzbetreibern sind jedoch groß: bis zu 400 Prozent. Auch die regionalen Preisdifferenzen bleiben bestehen: Im Westen und Norden sind die Netznutzungskosten günstiger als im Süden und Osten Deutschlands.
Preisgünstigste Anbieter (Fälle Mittelspannung, inklusive Messkosten) sind derzeit: Stadtwerke Waldkirchen, Stadtwerke Bad Herrenalb sowie einige Netzgebiete der Rheinischen Netzgesellschaft. Die höchsten Durschnittsentgelte werden derzeit bei Elektrizitätswerk Hindelang, Gemeindewerke Oberaudorf und Stadtwerke Lübz angeboten.
Der Netznutzungsentgeltvergleich des VEA von 835 Netzbetreibern hat einen sehr hohen Repräsentationsgrad. Untersucht werden in der Studie nur Sondervertragskunden, die über eine kontinuierliche Leistungsmessung verfügen.
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Datum: 09.04.2014 - 15:37 Uhr
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Stromtarife
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Freigabedatum: 09.04.2014
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