Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTAR
Immer mehr Förderschüler
Realität
BERNHARD HÄNEL
ID: 1045212
werden würde, hatten sich weder Erziehungswissenschaftler noch
Bildungs- oder Kommunalpolitiker in ihren schlimmsten Alpträumen
vorgestellt. Auch wenn stetig mehr Schüler mit Handicap in die
Regelschulen integriert werden, bleibt die Zahl der Schüler nahezu
konstant, die auf eine Förderschule gehen. Das hängt zusammen mit
einer durchaus erfreulichen Entwicklung. Weil die Feststellung eines
Förderbedarfs seit Einführung des gemeinsamen Unterrichts von
behinderten und nichtbehinderten Schülern kein Stigma mehr ist,
lassen immer mehr Eltern ihr Kind testen. Und so dürfte die heute
höhere Zahl förderbedürftiger Kinder der Wahrheit näherkommen als die
Daten aus früheren Jahren und Jahrzehnten. Schaut man sich die
Statistik an, so ist Förderschüler nicht gleich Förderschüler. Es
gibt unterschiedlichste Handicaps, die pädagogisch zu begleiten einer
speziellen Ausbildung bedarf. Sonderpädagogen haben das gelernt und
wissen um die Schwierigkeit individueller Förderung vieler dieser
Kinder. Die stetig steigende Zahl der Schüler ohne
Hauptschulabschluss speist sich zu großen Teilen aus dieser Gruppe.
Da es aber Förderschulen nicht mehr geben soll, ist die
Herausforderung riesig. Der Anspruch auf Förderung minimiert sich ja
nicht durch die Abschaffung einer Schulform. Nicht von ungefähr haben
die Kommunen über Wochen mit der Landesregierung über die
Finanzierung des Projektes gerungen. Gelingende Inklusion in Grund-
und weiterführenden Schulen benötigt nicht nur sonderpädagogisch
ausgebildete Lehrer - von denen es viel zu wenige gibt. Unverzichtbar
sind außerdem Sozialarbeiter und Integrationshelfer. Für deren
Bezahlung aber sind die Kommunen zuständig. Und so muss sich noch
erweisen, ob mit dem erzielten Kompromiss die Standards finanzierbar
sind, die Eltern mit Recht erwarten.
Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 09.04.2014 - 21:10 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1045212
Anzahl Zeichen: 2199
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 216 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTAR
Immer mehr Förderschüler
Realität
BERNHARD HÄNEL"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Westfälische (Bielefeld) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Höhe der Rente unterscheidet sich in NRW von Wohnregion zu Wohnregion teils erheblich. Bei Männern macht es im Jahr einen Unterschied von 5.000 Euro aus, ob sie in Münster (1.185 Euro/Monat) oder im Rhein-Erft-Kreis (1.591 Euro/Monat) leben. Frauen in Gelsenkirchen (818 Euro) bekommen im Jahr
Hunderte Verstöße gegen Spritpreisregel in NRW bleiben folgenlos - ADAC kritisiert "zahnlosen Tiger" ...
Hunderte Tankstellen in Nordrhein-Westfalen verstoßen gegen die gesetzliche Spritpreisregel - doch geahndet wird bislang kein einziger Fall. Seit Anfang April wurden in NRW insgesamt 2.634 unzulässige Preiserhöhungen durch 447 Tankstellen registriert, wie aus einer Analyse von Daten des Bundeskar
Verdi-Chef Werneke: AfD hätte bei uns keine Chance ...
Bielefeld. Verdi-Chef Frank Werneke sieht derzeit keinen wachsenden Einfluss der AfD auf die Gewerkschaften im Land. Auf die Frage im Interview mit der "Neuen Westfälischen" (Bielefeld), ob der Einfluss der AfD auch in Gewerkschaften zunehme, sagt Werneke: "In den Gewerkschaften nich
Weitere Mitteilungen von Neue Westfälische (Bielefeld)
Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTAR Westfalenticket ist beschlossene Sache Große Lösung nutzt den Kunden MATTHIAS BUNGEROTH ...
Es ist ein wirklich großer Wurf, der den Kommunalpolitikern zwischen Bielefeld, Paderborn, Münster und Hamm da gelungen ist: Das Westfalenticket wird kommen. Damit endet ein jahrelanges Tauziehen im Sinne der Fahrgäste des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Denn sie ärgern sich seit J
Allg. Zeitung Mainz: Lieber aussteigen / Zur Sicherheit in Zügen und Bahnhöfen ...
Wer allein in einem Zugabteil sitzt oder auf einem leeren Bahnsteig steht und Angst hat, wird diese nicht verlieren, wenn er Statistiken liest, die davon berichten, dass Gewalt in Zügen und Bahnhöfen hierzulande gemessen an der Zahl der Fahrgäste prozentual kaum messbar ist. Seine Angst weich
Schwäbische Zeitung: Leitartikel - Impfen ist ein Privileg ...
Es gibt viele Eltern, die verunsichert sind. Sie wollen das Beste für ihr Kind, sorgen sich um das körperliche und seelische Wohl ihres Nachwuchses. Und gerade diese Eltern geraten bevorzugt ins Visier von militanten Impfgegnern, die mit einer Mischung aus Verschwörungstheorien und allgemeingÃ
Rheinische Post: Putins Provokateure ...
Wie weit geht Wladimir Putin? Dass sich die ungenierte Annexion der Krim in der Ost-Ukraine wiederholt, ist zwar unwahrscheinlich. Aber wer könnte ein solches Szenario schon mit Sicherheit ausschließen? Machen wir uns nichts vor: Weil jede Annäherung der Ukraine an die EU, die dem fast bankro




