Einem Terrassendach müssen alle zustimmen

Einem Terrassendach müssen alle zustimmen

ID: 1046790

Urteil des Bundesgerichtshofes



(firmenpresse) - Führt ein Wohnungseigentümer eigenmächtig bauliche Veränderungen durch, die in das gemeinschaftliche Eigentum eingreifen, muss er sie wieder beseitigen, auch wenn dies nur ein einzelner betroffener Eigentümer einer anderen Wohnung verlangt. Die Wüstenrot Bausparkasse, ein Unternehmen des Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot & Württembergische, weist auf einen kürzlich vom Bundesgerichtshof (V ZR 25/13) entschiedenen Fall hin. Ein Wohnungseigentümer wurde dabei verurteilt, die Überdachung seiner Terrasse wieder abzubauen.

Laut dem Urteil benachteiligte die bauliche Veränderung die übrigen Eigentümer, weil sie die Instandsetzung der gemeinschaftlichen Außenwände erschwere und zu höherem Aufwand führe. Es hätten daher alle übrigen Eigentümer zustimmen müssen. Nicht einmal ein Mehrheitsbeschluss hätte ausgereicht. Auch wenn der bauwillige Eigentümer einen finanziellen Ausgleich anbiete, könne er die notwendige Zustimmung nicht erzwingen. Geklagt hatte ein direkter Nachbar, der mit der Überdachung der Terrasse nicht einverstanden war. Das Gericht gab ihm recht, obwohl sich die übrigen Eigentümer der Klage nicht anschließen wollten und es auch keinen Beschluss hierzu gab. Laut dem Urteil könne jeder Eigentümer auch alleine die Beseitigung des Terrassendaches verlangen. Anders sei dagegen die Rechtslage, wenn die Eigentümer einen Ausgleich für eventuell entstandene Schäden am Gemeinschaftseigentum geltend machen wollen. Dies könne nur von den Eigentümern gemeinschaftlich durchgesetzt werden.


Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Wüstenrot & Württembergische ? Der Vorsorge-Spezialist
Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe ist ?Der Vorsorge-Spezialist" für die vier Bausteine moderner Vorsorge: Absicherung, Wohneigentum, Risikoschutz und Vermögensbildung. Im Jahr 1999 aus dem Zusammenschluss der Traditionsunternehmen Wüstenrot und Württembergische entstanden, verbindet der börsennotierte Konzern mit Sitz in Stuttgart die Geschäftsfelder BausparBank und Versicherung als gleichstarke Säulen und bietet auf diese Weise jedem Kunden die Vorsorgelösung, die zu ihm passt. Die rund sechs Millionen Kunden der W&W-Gruppe schätzen die Service-Qualität, die Kompetenz und die Kundennähe von rund 8.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Innendienst und 6.000 Außendienst-Partnern. Dank eines weiten Netzes aus Kooperations- und Partnervertrieben sowie Makler- und Direkt-Aktivitäten kann die W&W-Gruppe mehr als 40 Millionen Menschen in Deutschland erreichen. Die W&W-Gruppe setzt auch künftig auf Wachstum und hat sich bereits heute als größter unabhängiger und kundenstärkster Finanzdienstleister Baden-Württembergs etabliert.

Sie können diese Pressemitteilung ? auch in geänderter oder gekürzter Form ? mit Quellenangabe und Link auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.



Leseranfragen:

Gutenbergstraße 30, 70176 Stuttgart



PresseKontakt / Agentur:




drucken  als PDF  Rechtsanwalt Bernhard Lill schließt sich DSC LEGAL an Ciper & Coll., die Anwälte für Medizinrecht, Arzthaftungsrecht (bundesweit) weiter auf Erfolgskurs:
Bereitgestellt von Benutzer: Connektar
Datum: 14.04.2014 - 12:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1046790
Anzahl Zeichen: 1558

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Dr. Immo Dehnert
Stadt:

Ludwigsburg


Telefon: 0711662721471

Kategorie:

Recht und Verbraucher


Meldungsart:
Anmerkungen:


Diese Pressemitteilung wurde bisher 584 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Einem Terrassendach müssen alle zustimmen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Wüstenrot Bausparkasse AG (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Bauherr darf üblichen Qualitätsstandard erwarten ...
Allerdings kann sie in der Regel nicht alle Details der Bauausführung enthalten. Maßgeblich sind daher auch der vereinbarte Qualitätsstandard und die anerkannten Regeln der Technik. Die Wüstenrot Bausparkasse, ein Unternehmen des Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot & Württembergische, weist hi

Keine Steuervergünstigung bei fehlender Steuerzahlungspflicht ...
Grundsätzlich ermäßigt sich die Einkommenssteuer für Handwerkerleistungen im Zusammenhang mit Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsarbeiten auf Antrag um 20 Prozent, höchstens 1200 Euro, der Aufwendungen des Steuerzahlers für die Lohnkosten. Das setzt jedoch nach Angaben der Wüstenro

Modernes Wohnen erschwert gute Akustik ...
Viel Glas, pflegeleichte Fliesenbeläge, glatte Wandflächen. Später stellen sie fest, dass die Klangqualität in den Räumen zu wünschen übrig lässt. Denn harte, ebene Oberflächen sind nach Angaben der Wüstenrot Bausparkasse AG, einer Tochter des Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot & Württe


Weitere Mitteilungen von Wüstenrot Bausparkasse AG


Rechtsanwalt Bernhard Lill schließt sich DSC LEGAL an ...
Bernhard Lill, LL.M., Fachanwalt für Steuerrecht, und att.at law , New York, U.S.A. und Rechtsanwalt in Berlin wird mit sofortiger Wirkung Of Counsel bei der Berliner Rechtsanwaltsgesellschaft DSC LEGAL. Zusammen mit seiner Kollegin Birgit Eitner wird Rechtsanwalt Lill DSC LEGAL vor allem in den Be

Bundeskabinett beschließt Entwurf eines Gesetzes zur Bekämpfung von Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr ...
Der Gesetzentwurf regelt die Verzugsfolgen in den Fällen, in denen ein Unternehmer oder ein öffentlicher Auftraggeber in Zahlungsverzug gerät. Auer Witte Thiel weist auf zwei wesentliche Regelungen hin. Im Gesetzesentwurf werden die Folgen des Zahlungsverzugs verschärft, indem der gesetzliche Ve

Infinus Gruppe – Insolvenzverfahren über das Vermögen der Future Business KG a.A. eröffnet ...
München, den 10. April 2014: Wie nun bekannt wurde, wurde am 01.04.2014 um 9:00 Uhr vor dem Amtsgericht Dresden das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Future Business KG a.A. eröffnet (Az. 532/543 IN 2257/13). Zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Bruno Kübler benannt. Die Insolve

EU-Abstimmung zu Herkunftsvorgaben am 15. April: „Made in Germany“ in Gefahr ...
Frankfurt am Main, 11. April 2014 – DGQ-Präsident Dr. Jürgen Varwig warnt: „Das Gütesiegel ‚Made in Germany‘ muss unangetastet bleiben. Verbraucher assoziieren damit Qualität, Sicherheit sowie technische Innovation und deuten es nicht allein als Hinweis für die Herkunft eines Produkts.


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z