reskap Windwerte: Was geschieht eigentlich derzeit im polnischen Energiemarkt?
ID: 1052374
Energieversorgung wie in Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg
In Polen dominieren mit rund 90 Prozent Braun- und Steinkohlekraftwerke, wenn es um die Stromversorgung geht. Viele sind 40 Jahre und älter und manche nur noch ein Drittel so effektiv wie beispielsweise ein deutsches Kohlekraftwerk. Polen hat hier keine Entwicklung verschlafen, sondern der dynamische Veränderungsprozess der polnischen Wirtschaft ging so stetig voran, dass man einfach nicht nachziehen konnte. Zum Teil mussten natürlich auch alte kommunistische Strukturen abgelöst werden – vergleichbar dem Prozess in den neuen deutschen Bundesländern.
Dafür hat Polen beste Voraussetzungen. Ein weiterhin steigendes Bruttosozialprodukt, die Finanzmarktkrise hat man ohne Blessuren gemeistert. „Made in Polen“ ist inzwischen ein Markenlabel, sagt der reskap-Geschäftsführer Bauer. Nach Deutschland ist Polen die Nummer zwei, wenn internationale Investoren an attraktive Wirtschaftsstandorte denken. Zumindest im Hinblick auf die Produktion. Haben noch vor zehn polnische Gastarbeiter ihre Autos mit Konsumgütern vollgeladen und sind damit so oft es geht nach Hause gefahren, findet inzwischen ein wichtiger Teil vieler Produktionen in Polen statt.
Was aber macht die Energie? Polen weiß, dass man als Land mit dem schlechtesten CO2-Faktor in Europa in 2017 einige Kohlekraftwerke ausschalten muss. Und Polen weiß auch, dass es sich richtig anstrengen muss, will man bis 2020 die strengen europäischen Richtwerte im Hinblick auf akzeptable Emissionen erreichen. Konsequenterweise setzt man – ähnlich den USA – auf einen Mix an Maßnahmen. Derzeit überlegt man den Einsatz von Atomenergie, ist aber unsicher diesbezüglich. Als eines der wenigen europäischen Länder gibt es kein Verbot, so genanntes Schiefergas (Fracking) zu erschließen. Natural Gas wird in Polen in den kommenden Jahren sicher eine Alternative zur Kohle darstellen, zumal es deutlich umweltfreundlicher ist. Zudem setzt man verstärkt auf Erneuerbare Energien, die bislang in Polen kaum eine Rolle spielen. Neben der Förderung von Photovoltaikanlagen auf privaten Hausdächern hat man insbesondere die Windkraft in den Mittelpunkt der staatlichen Strategie gestellt. So ist nahezu das ganze Land „vermessen“ und im Hinblick auf seine Chancen zur Nutzung der Windenergie eingestuft. „Polen hat ein unermessliches Potential, wenigstens so groß wie Deutschland, da es ja bei ziemlich ähnlicher Landesgröße nur die Hälfte an Bürgern beheimatet und ähnlich gute Voraussetzungen zur Nutzung der Windenergie bietet“, erklärt der reskap-Chef.
Anders als in Deutschland belastet die Stromförderung dabei nicht ausschließlich - wie in Deutschland - im Umlageverfahren alle Nutzer, sondern teilt sich auf in eine garantierte Einspeisevergütung und in sogenannte grüne Zertifikate, die die Stromproduzenten kaufen, wenn sie in ihrem Energiemix nicht ausreichend erneuerbare Quellen berücksichtigt haben. Ansonsten müssten sie nämlich hohe Strafgebühren bezahlen. Da indes der Anteil konventioneller Stromerzeugung so hoch ist, ist der Zertifikate-Handel faktisch ein Garantiegeschäft. Es kommt eines hinzu: Da die Energieversorger ihren Energiemix durch Windparks optimieren können, ist die Abnahme – also der Kauf – ebenfalls faktisch gesichert. Entwickler von Windparks stoßen also auf einen sehr fruchtbaren Boden. Gründe genug, warum sich die reskap-Unternehmensgruppe dem Feld der Projektentwicklungen von Windkraftanlagen in Polen widmet.
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
reskap
reskap-windwerte
polen
energiemarkt
energieversorgung
braunkohle
steinkohlekraftwerk
stromversorgung
wirtschaft
bruttosozialprodukt
finanzmarktkrise
investor
stromfoerderung
windpark
windkraftanlage
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Die reskap GmbH ist eine Finanzholding, die über ihre Tochterunternehmen im Bereich der Erneuerbaren Energien operativ tätig ist. Die Gesellschaft wird von Michael Bauer als geschäftsführendem Gesellschafter geleitet. Das Unternehmen hat sich darauf spezialisiert, gemeinsam mit erfahrenen Partnern potentielle Investitionsfelder zu erschließen, die Kapitalanlegern eine hohe Sicherheit bei gleichzeitig attraktiven Renditechancen versprechen.
reskap GmbH
In der Bohn 26
69168 Wiesloch
Deutschland
Tel.: +49 6222 3182964
E-Mail: info(at)reskap.de
WEB: http://www.reskap.de
Datum: 29.04.2014 - 13:32 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1052374
Anzahl Zeichen: 4143
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: reskap GmbH
Stadt:
Wiesloch
Telefon: +49 6222 3182964
Kategorie:
Umwelttechnologien
Meldungsart: Finanzinformation
Versandart: Veröffentlichung
Diese Pressemitteilung wurde bisher 539 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"reskap Windwerte: Was geschieht eigentlich derzeit im polnischen Energiemarkt?"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
reskap GmbH (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Wiesloch, 07.01.2015. Durch die jüngste Novelle des Erneuerbare Energien Gesetzes sollen die Einspeisevergütungen künftig deutlich gesenkt werden. Außerdem will die Bundesregierung den Bau von neuen Windanlagen auf netto 2500 Megawatt begrenzen. Zumindest an Land. „Dies führte dazu, dass die
reskap Windwerte: Windkraft als ökologischer Sachwert ...
Wiesloch, 20.11.2014. „Windkraftanlagen nehmen international immer weiter an Bedeutung zu, da sie technisch immer ausgereifter sind und damit effektiv Strom erzeugen können“, erklärt Michael Bauer. Bauer ist Geschäftsführer der reskap Unternehmensgruppe, die sich darauf spezialisiert hat, ge
reskap GmbH: Warum die Windenergie besser ist, als ihr Ruf ...
Wiesloch, 29.10.2014. Die Windenergie wird die Energiewende maßgeblich prägen. Sie erlebt derzeit einen Aufschwung, auf den andere Industriezweige mit Neid blicken. Nicht nur in Österreich, auch in der EU, den USA und China werden rekordverdächtig viele neue Windräder errichtet. Allein in D
Weitere Mitteilungen von reskap GmbH
Papierlose Klinik bleibt Vision - Deutschland liegt bei eHealth zurück ...
PwC "European Hospital Survey" für EU-Kommission: Nur 60 Prozent der Kliniken nutzen elektronische Patientenakte / Deutsche Krankenhäuser sind wenig vernetzt / Schwächen bei Datensicherheit Deutsche Krankenhäuser nutzen die Chancen der Digitalisierung und Vernetzung bislang nur
NABU startet mit der "Havelberry-Finn-Tour" die größte Floßtour Deutschlands ...
Der NABU startet heute die größte Floßtour Deutschlands. Bis zum 21. Juni 2014 durchqueren acht NABU-Mannschaften je eine Woche lang auf mit dem Floß "Große Bärin" von Natur-Floss vier Bundesländer. Dabei erkunden sie die Havel, eine der ökologisch bedeutsamsten Lebensadern im N
NABU klagt gegen den Offshore-Windpark Butendiek ...
Berlin - Der NABU klagt nach Umweltschadensgesetz gegen den Bau des Offshore-Windparks Butendiek. Die Klageschrift ist am 17. April an das Verwaltungsgericht Köln gegangen. Der Umweltverband befürchtet Schäden bei streng geschützten Meeresvögeln und Schweinswalen. Butendiek liegt 32 Kilomet
Raps: Nachhaltig von Kopf bis Fuß ...
Die Rapsblüte ist in vollem Gange und es wird Zeit, mit dem Vorwurf, Raps sei eine Monokultur, aufzuräumen. Im Gegenteil: Der Raps kann nur alle drei bis vier Jahre auf derselben Fläche angebaut werden (Fruchtfolge). Es sind Jahr für Jahr andere Felder, die sich im Frühling gelb einfärben.




