Enorme Tempounterschiede bei SSDs
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Testsieger schreibt Daten mehr als dreimal so schnell wie
Letztplatzierter / Ungeschlagen in drei Speichergrößen: Toshiba Q
Series Pro
Schnelle SSD-Laufwerke sind kein Luxus mehr - 250 Gigabyte gibt es
mittlerweile ab 120 Euro. Die Fachzeitschrift COMPUTER BILD hat 32
SSDs ab 60 Euro in den Speichergrößen ab 120, 240 und 480 Gigabyte
getestet (Heft 11/2014, ab Samstag am Kiosk).
Vor dem Kauf lohnt sich der Tempo-Vergleich, denn anders als bei
Festplatten sind die Geschwindigkeitsunterschiede zwischen den SSDs
teils enorm: Die langsamsten Modelle im Test waren beim Schreiben
nicht schneller als herkömmliche Festplatten. Im COMPUTER
BILD-Vergleich gewann die Toshiba Q Series mit dem Testergebnis "gut"
in allen drei Speichergrößen (85 Euro/128 Gigabyte; 149 Euro/256
Gigabyte; 350 Euro/512 Gigabyte). Ihre sehr hohe
Übertragungsgeschwindigkeit und ein sehr schneller Zugriff auf die
Daten verwiesen die Konkurrenz auf die Plätze. Zum Vergleich: Die
128-Gigabyte-Version des Testsiegers schreibt Daten mit rund 518
Megabyte pro Sekunde - die in dieser Speicherklasse letztplatzierte
ADATA SP600 (65 Euro) schafft nur knapp 152 MB/s. Der Nutzer muss
damit mehr als dreimal so lange warten.
Während eine herkömmliche Festplatte Daten auf Magnetscheiben
speichert, sichert eine SSD diese auf Chips. Das macht sie weniger
empfindlich, lässt sie lautlos und vor allem deutlich schneller
arbeiten. So sind SSDs gut doppelt so schnell wie die flottesten
Festplatten im 3,5-Zoll-Format und etwa vier- bis fünfmal flotter als
eine Notebook-Platte im 2,5-Zoll-Format. In der Praxis macht sich das
durch schnelleres Starten, Arbeiten und schnelleren Datenzugriff
bemerkbar.
Wer eine herkömmliche Notebook-Festplatte durch eine SSD gleicher
Kapazität ersetzen will, hat es einfach: Kabel sind nicht nötig, die
Stecker für Strom und Datenübertragung sitzen auf der Hauptplatine.
Der SSD-Einbau in einen PC erfordert dagegen Datenkabel,
Stromadapter, Halterung und Schrauben für die Befestigung. Käufer
sollten darauf achten, ob ein solches Zubehör-Komplettpaket beiliegt.
Wer Betriebssystem und Programme nicht extra auf der SSD installieren
will, braucht für den Umzug dieser Daten zudem eine Spezialsoftware.
Die liegt immerhin 17 Testkandidaten bei.
Das COMPUTER BILD SSD-Festplatten-Special:
www.computerbild.de/special-ssd-festplatten-8767311.html
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Datum: 02.05.2014 - 10:34 Uhr
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