Trend zu steigenden Stromnebenkosten ungebrochen
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einer kurzen Aufwärtsbewegung erneut. Eine wesentliche Ursache ist in
dem kontinuierlichen Ausbau der EEG-Erzeugungsanlagen zu sehen. "Der
anhaltende Preisverfall führt in Zukunft zwangsläufig zu der
Notwendigkeit einer weiteren Erhöhung der EEG-Umlage. Wenn nicht in
diesem Jahr für 2015, dann spätestens - und umso stärker - im
nächsten Jahr für 2016.
"Sollten die Preise an der Strombörse in diesem Jahr weiterhin so
stark sinken, rechnen wir mit einer deutlichen Mehrbelastung für die
Verbraucher, vor allem bedingt durch den starken Anstieg der
Umlagen", sagt Andreas Hergaß, Vorstand des Energiedienstleisters
Ensys AG. "Diese machen inzwischen rund drei Viertel des Strompreises
aus."
Hinzu kommt, dass die in den Markt drängenden EEG-Mengen in
Deutschland auch gern von europäischen Nachbarländern zu günstigen
Preisen importiert werden und einen Wettbewerbsvorteil für die
dortige Industrie bedeuten. "Damit werden die heimischen
Stromverbraucher doppelt benachteiligt", so Hergaß weiter. Um im
zunehmend härter werdenden Wettbewerb um Kunden zu bestehen, sind die
Unternehmen der Energiewirtschaft aufgefordert, aus den
EEG-Produktionsmengen lösungsorientierte, umweltgerechte
Energieprodukte zu entwickeln.
Bislang war das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) nicht bereit,
den Kreis der durch die Härtefallregelung begünstigten Unternehmen zu
verkleinern. Dem Vernehmen erwägt das BMWi jedoch eine Kurskorrektur,
indem die Unternehmen nun doch stärker an der Energiewende beteiligt
werden sollen als bisher. So soll die Eintrittsschwelle von bislang
14 auf jetzt 16 Prozent der Gesamtkosten angehoben werden.
Über die Ensys AG:
Die Ensys AG zählt zu den bundesweit tätigen, mittelständischen
Energieunternehmen im B2B-Bereich. Gemeinsam mit ihren Filial-,
Immobilien-, Gewerbe-, Geschäfts- und Industriekunden entwickelt die
Gesellschaft branchenspezifische Lösungen in den Bereichen
Beschaffung, Strom- und Gasversorgung und Energieeffizienzmanagement.
Die Ensys AG hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und beschäftigt rund
60 Mitarbeiter.
Pressekontakt:
Ensys AG
Simone Bittner-Posavec
Vilbeler Straße 29
60313 Frankfurt/Main
Telefon + 49 (0) 69 / 15 30 08 - 492
Telefax + 49 (0) 69 / 15 30 08 - 59
E-Mail pr@ensys.de
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Datum: 07.05.2014 - 12:01 Uhr
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