Thüringische Landeszeitung: Der Zauberlehrling / Kommentar von Axel Zacharias zum Thema Ukraine/Russland
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es ankommt, ignorieren ihn einfach. Man fühlt sich an die Geschichte
vom Zauberlehrling erinnert, dem das, was er initiiert hat, einfach
über den Kopf wächst. Russlands Präsident Wladimir Putin muss
erfahren, dass man nicht ungestraft zündelt - die westliche
Weltgemeinschaft klopft ihm auf die Finger und seine Hilfstruppen in
der Ukraine nehmen seine Aufforderungen, das Referendum zu
verschieben - nicht abzusagen - nicht zur Kenntnis. So kann man zum
Opfer der eigenen Propaganda werden.
Es gibt aber auch eine zweite Deutung der Vorgänge: Danach
handelt es sich um eine Finte, ein abgesprochenes Szenario, das Putin
als einlenkend zeigt, aber leider, leider hat er ja keinen Einfluss.
Schließlich hat er dies ja schon immer gesagt...
Die schwer bewaffneten Separatisten - Woher stammen diese Waffen
eigentlich? - und ihre Unterstützer von den russischen Spezialkräften
wollen jedenfalls daran festhalten, am Wochenende die Bevölkerung der
Ostukraine über eine Unabhängigkeit von Kiew abstimmen zu lassen,
festhalten. Völkerrecht hin, Völkerrecht her. Schließlich muss man ja
das Land vor dem vom Westen gepäppelten Faschismus retten.
Da können auch internationale Organisationen wie die OSZE, die
sich im Ost-West-Konflikt der Jahre des kalten Krieges etliche
Meriten erworben hat, nichts mehr ändern. Ihr Einfluss in der
gegenwärtigen Krise ist ins Zwergenhafte geschrumpft.
Die leise erwachte Euphorie nach den Worten Putins jedenfalls
scheint gegenstandslos. Russlands Präsident hat noch immer nichts zur
Lösung der Krise beigetragen.
Pressekontakt:
Thüringische Landeszeitung
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Datum: 09.05.2014 - 07:00 Uhr
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