Ingenieure braucht das Land

Ingenieure braucht das Land

ID: 1061283

Neuer ZBI-Präsident Wilfried Grunau betont hohe Verantwortung für Ingenieure / Wichtige Aufgaben im Bereich der Infrastruktur.



(firmenpresse) - Der Zentralverband der Ingenieurvereine (ZBI) hat einen neuen ehrenamtlichen Präsidenten: Dipl.-Ing. Wilfried Grunau aus Edewecht-Friedrichsfehn wurde am Freitag (16. Mai) in Berlin einstimmig zum Nachfolger von Iris Gleicke gewählt, die ihr Amt aufgrund der Ernennung zur Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium abgeben musste. Grunau ist in der Fachöffentlichkeit sehr geachtet und anerkannt. Unter anderem wurde er für sein ehrenamtliches Engagement bereits mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Zu seinen Vorgängern im Amt gehört auch der ehemalige Bundestagsvizepräsident Dr. Helmuth Becker.

Der Zentralverband der Ingenieurvereine (ZBI) e.V. ist ein Spitzenverband im Bereich des Ingenieurwesens und bündelt die Interessen und Belange seiner Mitgliedsverbände mit über 50.000 Ingenieurinnen und Ingenieuren.

Deutschland ist auf eine intakte Infrastruktur und somit auch auf gut ausgebildete Ingenieure angewiesen. Der jetzt von Wilfried Grunau geführte Spitzenverband sieht daher für den Berufsstand der Ingenieure eine hohe Verantwortung, das Land wettbewerbsfähig zu halten und technische Innovationen zu fördern. Dies wurde bei der Sitzung des ZBI-Hauptvorstandes am vergangenen Freitag in den Räumen des Deutschen Bundestages mehrfach sehr deutlich betont. Zur Sicherstellung einer modernen Infrastruktur seien dringend die entsprechenden politischen Rahmenbedingungen zu schaffen, forderte der neue ZBI-Präsident Wilfried Grunau in seiner Antrittsrede, denn die technischen Innovationen können den Bürgern und der Wirtschaft nur bei einer vorhandenen und intakten Infrastruktur, wie beispielsweise Schienen, Straßen, Wasserstraßen und Breitbandkommunikation entsprechenden Nutzen bringen.

"Schließlich sichert eine moderne Infrastruktur die globale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft und zugleich einen hohen Lebensstandard", erklärte Grunau und begrüßte das klare Bekenntnis der Regierungsparteien zu substanziellen Erhöhungen und zur Verstetigung der Mittel für die Verkehrsinfrastruktur. "Gleichwohl halte ich im Sinne der Planungssicherheit eine zeitnahe und konkrete Ausgestaltung der Infrastrukturfi¬nanzierung für zwingend erforderlich." Zusätzlich seien die bisherigen formellen Planungs- und Entscheidungsverfahren noch mehr zu opti¬mieren und parallel die Partizipation der Gesellschaft weiter auszubauen, so Grunau weiter.



Die vom ZBI-Hauptvorstand beschlossene strategische Themensetzung umfasst hinsichtlich des Ingenieurwesens eine konkrete Positionierung zu den Aussagen des Koalitionsvertrags der beiden regierenden Parteien. Dies betrifft die Freie Wirtschaft ebenso wie den Öffentlichen Dienst und den Bildungsbereich.

Nach Auffassung des ZBI muss beispielsweise die Attraktivität des öffentlichen Dienstes für junge Menschen, besonders im Hinblick auf die Bezahlung, den beruflichen Aufstieg und die Alterssicherung als Alternative zur Privatwirtschaft erhöht werden. Der ZBI strebt daher eine aktivere Mitwirkung bei aktuellen Reformen der Verwaltungen an, um einem Abbau öffentlicher Leistungen entgegenzuwirken.

Im Bereich Bildung fordert der ZBI eine Erhöhung des Frauenanteils bei den MINT-Studiengängen (MINT= Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). Auch wirbt der ZBI für eine duale Ausbildung im Ingenieurbereich sowie für einen Ausbau der Masterstudienplätze bei den IT-Studiengängen. Auch sollte forschungsstarken Fachhochschulen nach Auffassung des ZBI ein eigenes Promotionsrecht verliehen werden.

Im Themenfeld „Wirtschaft“ liegt das Augenmerk neben den vorgenannten Maßnahmen zur Infrastrukturförderung insbesondere bei der Koordinierung der Baupolitik im Wohnungs- und Städtebau, bei der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, beim Vergaberecht und der dringend erforderlichen Überarbeitung der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI).


Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Der Zentralverband der Ingenieurvereine (ZBI) e.V. ist ein Spitzenverband im Bereich des Ingenieurwesens und bündelt die Interessen und Belange seiner Mitgliedsverbände mit über 50.000 Ingenieurinnen und Ingenieuren.



Leseranfragen:

Zentralverband der Ingenieurvereine (ZBI)
Dipl.-ing. Heinz Leymann
Alte Jakobstr. 149
10969 Berlin
Telefon: 030 - 347 813 16
E-Mail: leymann(at)zbi-berlin.de



PresseKontakt / Agentur:

Zentralverband der Ingenieurvereine (ZBI)
Dipl.-ing. Heinz Leymann
Alte Jakobstr. 149
10969 Berlin
Telefon: 030 - 347 813 16
E-Mail: leymann(at)zbi-berlin.de



drucken  als PDF  Berliner Zeitung: Kommentar zum Rentenkompromiss der großen Koalition Schiewerling: Union hält mit dem Rentenpaket Wort
Bereitgestellt von Benutzer: zbi-berlin
Datum: 19.05.2014 - 17:29 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1061283
Anzahl Zeichen: 4126

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Heinz Leymann
Stadt:

Berlin


Telefon: 030-34781-319

Kategorie:

Politik & Gesellschaft


Meldungsart: Personalie
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 19.05.2014

Diese Pressemitteilung wurde bisher 388 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Ingenieure braucht das Land"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Zentralverband der Ingenieurvereine (ZBI) (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).


Weitere Mitteilungen von Zentralverband der Ingenieurvereine (ZBI)


Berliner Zeitung: Kommentar zum Rentenkompromiss der großen Koalition ...
Dumm nur, dass das alles ein paar Milliarden kostet und nicht so recht zu einer alternden Bevölkerung passen will. "Oje!", rufen ein paar Wirtschaftsfreunde in der Union und werden mit einem Arbeitskreis entschädigt, der diskutieren soll, wie man über das gesetzliche Rentenalter

Matthias W. Birkwald: Rentenkompromiss schafft neue Ungerechtigkeiten ...
"Mit der heutigen Einigung der Koalition sind wir endgültig in Absurdistan angekommen", erklärt Matthias W. Birkwald, rentenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. Er fährt fort: "Andrea Nahles hat für das Rentenpaket mit dem Slogan 'Lebensleistung anerkennen und

LVZ: Bundeskanzlerin setzt auf Finalteilnahme des DFB-Teams bei der bevorstehenden Fußball-WM / Spielbesuch Deutschland gegen Portugal ...
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) setzt auf die Finalteilnahme des DFB-Teams unter Bundestrainer Joachim Löw bei der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien. Damit der Auftakt gelingt, kündigte die Regierungschefin ihren Antrittsbesuch am 16. Juni beim ersten Gruppenspiel der

Der Tagesspiegel: Linken-Chef Riexinger nennt Rentenpaket eine Mogelpackung ...
Die Linkspartei hat die Renteneinigung der großen Koalition als "Mogelpackung" kritisiert. Die Koalition habe sich auf Kosten der Beitragszahler geeinigt, sagte Parteichef Bernd Riexinger dem Berliner "Tagesspiegel" (Dienstagsausgabe). Die Regierenden senkten das Rentennivea


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z