"Fette Geschäfte - magere Löhne"
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Menschen stehen in Lohn und Brot - so viele wie seit 1993 nicht mehr.
Doch paradoxerweise heißt mehr Arbeit auch mehr Armut. Diesem
Missstand geht "Exakt - Die Story" nach - am 28. Mai, 20.45 Uhr im
MDR FERNSEHEN.
Das deutsche Jobwunder basiert auch auf dem extrem schnell
wachsenden Niedriglohnsektor. In diesem arbeitet nahezu ein Viertel
aller Beschäftigten. Daran wird wohl auch die Einführung des
Mindestlohns nichts ändern. Gerade in Ostdeutschland existieren für
findige Unternehmen viele Möglichkeiten, gesetzliche Regelungen und
Flächentarifverträge erfolgreich zu umgehen. Die Missstände sind
erschreckend und Arbeitnehmer, die tatsächlich mutig den Mund
aufmachen, fliegen raus.
Inzwischen gibt der deutsche Staat jedes Jahr rund elf Milliarden
Steuermittel aus, um Jobs zu subventionieren, von deren Löhnen
praktisch keiner leben kann. Die Zahl der so genannten "Aufstocker"
pendelt seit Jahren um die 1,4 Millionen. Wie ist das möglich?
Schließlich werden so Gewinne von Unternehmen subventioniert, die auf
Lohndumping setzen.
"Exakt - Die Story: Fette Geschäfte - magere Löhne" analysiert mit
Experten die Entwicklung der vergangenen Jahre und spricht mit
Arbeitnehmern, die mit Lohndumping und täglichem Arbeitsdruck
kämpfen. Außerdem wird gezeigt, wie Unternehmen von den Billiglöhnen
profitieren und ihnen Politiker mit Steuermillionen regelrecht den
roten Teppich ausrollen. Welche langfristigen Effekte und
Auswirkungen hat das Lohndumping? Und: Was kann man dagegen tun?
Fotos stehen honorarfrei unter www.ard-foto.de zur Verfügung.
Pressekontakt:
MDR, Hauptabteilung Kommunikation, Sebastian Henne,
Tel.: (0341) 3 00 76; E-Mail: presse@mdr.de
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Datum: 26.05.2014 - 10:03 Uhr
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