Tierkennzeichnung und Rückverfolgbarkeit
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Tierkennzeichnung und Rückverfolgbarkeit
Prozesssteuerung mit Hochfrequenztechnik
Privatdozentin Dr. Engel Hessel von der Außenstelle Vechta der Universität Göttingen berichtete beim Gründungskolloquium des Departments für Nutztierwissenschaften, dass dies durch den Einsatz von HF-(High Frequency)-Transpondern auf Grund der Antikollisionsfähigkeit nun möglich ist. Weitere Vorteile dieser Technik seien die bessere Lesereichweite sowie eine höhere Datenübertragungsrate. In ihren Versuchen befanden sich die Transponder in den Ohrmarken der Ferkel, die Antenne war in den Trog des Futterautomaten integriert. Im Vergleich mit Videobeobachtungen ergab sich bei mehr als 2 000 Trogbesuchen eine Erkennungsrate von 97,3 Prozent.
Weitere Versuche führt Hessel zum Online-Monitoring in der Pferdehaltung durch. Besonders interessant sei die Gruppenhaltung, die bezüglich des Bewegungs- und Sozialverhaltens der Einzelhaltung vorzuziehen sei. Allerdings seien die Möglichkeiten zur Tierbeobachtung hier stets eingeschränkt. Die individuelle Kraft- und Raufutteraufnahme sowie die Wasseraufnahme können künftig kontinuierlich online mittels Radio Frequency Identification (RFID) erfasst werden. Bei Abweichungen zwischen den Ist- mit den Soll-Werten eines Pferdes werde ein Alarm ausgelöst. Nach Kontrolle dieses Tieres könne der Pferdehalter entsprechend in den Regelkreis eingreifen.
aid, Dr. Ute Zöllner
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Datum: 29.07.2009 - 15:17 Uhr
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