Bundesbildungsministerin Wanka kürt Jugend forscht Sieger 2014 (FOTO)
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(ots) -
Deutschlands beste Nachwuchswissenschaftler in Künzelsau
ausgezeichnet
Die Siegerinnen und Sieger des 49. Bundesfinales von Jugend
forscht stehen fest. Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für
Bildung und Forschung, hat heute in der Freien Schule Anne-Sophie in
Künzelsau Deutschlands beste Jungforscher ausgezeichnet. Sie würdigte
die Spitzenleistungen der jungen Talente in Mathematik, Informatik,
Naturwissenschaften und Technik. "Für viele Teilnehmerinnen und
Teilnehmer ist der Wettbewerb ein Schlüsselerlebnis und die erste
wichtige Weichenstellung für eine spätere Karriere in der
Wissenschaft", so Wanka. Der diesjährige Bundeswettbewerb wurde
gemeinsam ausgerichtet von der Stiftung Jugend forscht e. V. und der
Adolf Würth GmbH & Co. KG. "Die Talente, die Jugend forscht
hervorbringt, können in Wirtschaftsunternehmen eine große Lücke
schließen, nämlich die des Fachkräftemangels", sagte Norbert
Heckmann, Sprecher der Geschäftsleitung der Adolf Würth GmbH & Co.
KG.
Den Preis des Bundespräsidenten für eine außergewöhnliche Arbeit
gewannen Lukas Höhne (17) und Lukas Gräfner (16) aus Sachsen-Anhalt.
Sie entwickelten einen innovativen 3-D-Drucker, der sich besonders
für die Herstellung rotationssymetrischer Teile eignet. Leonard
Bauersfeld (16) aus Baden-Württemberg wurde mit dem Preis der
Bundeskanzlerin für die originellste Arbeit ausgezeichnet. Er
befasste sich mit einem Sprinkler, der das Wasser anders als üblich
nicht ausstößt, sondern ansaugt. Dabei wies er nach, dass die
sogenannte Corioliskraft die Drehung des Sprinklers verursacht.
Den Preis der Bundesministerin für Bildung und Forschung für die
beste interdisziplinäre Arbeit erhielten Adrian Huck (19), Daniel
Heid (19) und Rafael Quadbeck (17) aus Baden-Württemberg. Sie
präsentierten ein ausgereiftes Verfahren zur Biogasentschwefelung
mittels spezieller Bakterien. Bundessieger im Fachgebiet Arbeitswelt
wurde Kilian Rebmann (22) aus Baden-Württemberg. Er konstruierte eine
neuartige Erntemaschine für schnellwachsende Energiehölzer, die sich
vor allem für Hanglagen eignet.
Felix Höfer (16) aus Hamburg siegte im Fachgebiet Biologie. Der
Jungforscher untersuchte an Bohnenkeimlingen, wie sich Pflanzen
mithilfe bestimmter Proteine, den Fotorezeptoren, an die
Lichtverhältnisse in ihrer Umgebung anpassen können. In Chemie
überzeugte Saverio Nobbe (18) aus Berlin die Jury mit seinem
innovativen Verfahren zur Erhöhung der Abbrenngeschwindigkeit einer
umweltverträglicheren Treibstoffmischung als Alternative für das
heute in der Raumfahrt verwandte Chlor.
Maximilian Seidel (19) und Lisa Schuchhardt (18) aus
Sachsen-Anhalt entwickelten ein spezielles Verfahren zur Sanierung
belasteter Böden. Die Sieger in Geo- und Raumwissenschaften binden
dabei Schwermetalle mittels Bakterien, wodurch sich die Wurzelbildung
der Pflanzen stark verbessert. Den Bundessieg in
Mathematik/Informatik errang Moritz Uehling (19) aus
Baden-Württemberg. Er programmierte einen neuen RSS-Reader, der über
mehr Servicefunktionen verfügt als herkömmliche Softwarelösungen.
Mit Computersimulationen und Methoden der mathematischen Physik
analysierte Vincent Stimper aus Sachsen die chaotischen Bewegungen
des sogenannten Doppelpendels. Der 18-Jährige siegte im Fachgebiet
Physik. Die Technik-Bundessieger Philipp Mandler (18), Anselm Dewald
(18) und Robin Braun (18) aus Hessen konstruierten einen
sechsbeinigen, per Smartphone steuerbaren Laufroboter zur Erkundung
beispielsweise von eingestürzten Gebäuden in Katastrophengebieten.
Den Preis "Jugend forscht Schule 2014" der Kultusministerkonferenz
der Länder, überreicht von Sylvia Löhrmann, KMK-Präsidentin und
NRW-Schulministerin, ging an das Max-von-Laue-Gymnasium in Koblenz
für seine vorbildliche MINT-Talentförderung.
Eine Liste aller Preisträger sowie Fotos der Teilnehmer gibt es
unter "Bundeswettbewerb 2014" auf www.jugend-forscht.de.
Pressekontakt während des Bundeswettbewerbs:
Dr. Daniel Giese, Stiftung Jugend forscht e. V.
Dr. Janina Knab, Adolf Würth GmbH & Co. KG
Tel.: 07940 93113-323
Fax: 07940 93113-324
E-Mail: presse@jugend-forscht.de
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Datum: 01.06.2014 - 12:00 Uhr
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