Rekord-Malware-Entwicklung im ersten Quartal 2014: 160.000 neue Schädlinge täglich
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Kontinuierlicher Anstieg von Angriffen auf Android-Geräte - Trojaner verantwortlich für vier von fünf Infektionen - Infektionsraten in Deutschland unter dem globalen Durchschnitt

(PresseBox) - Die Sicherheitsexperten der Panda Security Sicherheitslabore haben ihren ersten Quartalsbericht für das Jahr 2014 veröffentlicht: Die wichtigste Schlussfolgerung, die aus dieser globalen Studie gezogen werden kann, ist, dass die Entwicklung von Malware ein neues Rekordhoch erreicht hat. Über15 Millionen neue Exemplare sind allein in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres bisher entdeckt worden. Damit erscheinen aktuell im Durchschnitt täglich 160.000 neue Schadprogramme.
Das erste Quartal 2014 in Zahlen:
Trojaner führten wieder einmal die Malware-Rangliste an. 71,85 % aller neuen Bedrohungen, die von den PandaLabs identifiziert wurden, gehören der Kategorie der Trojanischen Pferde an, gefolgt von Würmern (12,25 %) und Viren (10,45 %).
Ebenso waren Trojaner der häufigste Auslöser für eine Infektion. 79,90 % aller im
1. Quartal 2014 registrierten Computerinfektionen wurden von Trojanern verursacht. Viren belegten mit 6,71 % den zweiten Platz und Würmer waren für 6,06 % aller befallenen Rechner verantwortlich.
Infektionen im Ländervergleich:
Die durchschnittliche Anzahl der kompromittierten PCs weltweit beträgt 32,77 %. China steht mit 52,36 % auf dem ersten Platz der Top Ten der am stärksten betroffenen Länder, gefolgt von der Türkei (43,59 %) und Peru (42,14 %).
Das Ranking der Länder mit den wenigsten Infektionen wird von europäischen Ländern dominiert. Hier führt Schweden mit 21,03 % vor Norwegen mit 21,14 % und Deutschland mit 24,18 %.
Angriffe auf Android-Geräte:
Im Bereich der mobilen Geräte, mehren sich die Angriffe auf Android-Umgebungen. Android ist nach wie vor das beliebteste Ziel mobiler Malware. Innerhalb der vergangenen Monate hat sich die Angriffsrate weiter erhöht. Es gab einen kontinuierlichen Anstieg von Angriffen, bei denen mobile Trojaner über Google Play, Facebook oder WhatsApp, ohne das Wissen der entsprechenden User, kostspielige SMS-Nachrichten an Premium-Nummern oder SMS-basierte Abo-Dienste versendeten.
Soziale Netzwerke:
Weiterhin im Visier von Hackern und Online-Kriminellen sind verstärkt Soziale Netzwerke. So hat beispielsweise die Hackergruppe Syrian Electronic Army Group Anfang des Jahres Twitter- und Facebook-Accounts kompromittiert und versucht die Kontrolle über die Domain facebook.com zu erlangen. Dieser Cyber-Angriff konnte noch rechtzeitig von MarkMonitor, einem Dienstleister für Markenschutz in Unternehmen, vereitelt werden.
Ransomware:
Anfang des Jahres haben wir einige der größten Datendiebstähle seit der Schaffung des Internets erlebt. Der Erpresser-Schädling ?Cryptolocker? hat z.B. für viel Ärger gesorgt, indem er die Inhalte von verseuchten Computern verschlüsselt und ein Lösegeld gefordert hat, um die Daten wieder freizugeben. Hunderttausende PCs wurden weltweit mit diesem Schädling infiziert.
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Datum: 04.06.2014 - 12:41 Uhr
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