Auch Haustiere sind Opfer der Wirtschaftskrise - Deutscher Tierhilfe Verband warnt: Aussetzen ist ke

Auch Haustiere sind Opfer der Wirtschaftskrise - Deutscher Tierhilfe Verband warnt: Aussetzen ist keine Lösung

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Auch Haustiere sind Opfer der Wirtschaftskrise - Deutscher Tierhilfe Verband warnt: Aussetzen ist keine Lösung



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Jedes Jahr werden ca. 500.000 Haustiere ausgesetzt ? allein in Deutschland, die Zahl steigt im Vergleich zu den letzten Jahren im Zuge der Wirtschaftskrise rasant an. Fast drei Viertel der an Tierheime abgegebenen Tiere werden mit der Begründung "finanzielle Not" den Tierschützern überlassen. Dabei platzen viele der Tierheime mittlerweile aus allen Nähten. Der Deutsche Tierhilfe Verband gibt Ihnen Tipps, wie Sie trotz Wirtschaftkrise gut für Ihr Haustier sorgen können, was zu tun ist, wenn man ein ausgesetztes Tier findet und welche Dinge man beachten sollte, wenn man sich ein Haustier anschaffen möchte.
Für viele Bürger bestimmt mittlerweile Hartz IV den Alltag; wenn das Amt den Unterhalt übernimmt, sind Haustiere oft die ersten Opfer. Denn Tierhaltung spielt für deutsche Behörden nur eine untergeordnete Rolle; für die Bemessung von Sozialleistungen bleibt sie gänzlich unberücksichtigt. Hartz IV für Haustiere gibt es nicht. Dies kann etwa dazu führen, dass sozial schwache Mieter in kleinere Wohnungen gedrängt werden, in die sie ihre Tiere nicht mitnehmen dürfen. Die Folge: Immer mehr Tiere werden einfach ausgesetzt. Die meisten jedoch denken über ihr Verhalten offenbar kaum oder gar nicht nach und entsorgen die Tiere im wahrsten Sinne des Wortes einfach nur, weil es ab in den Urlaub geht, in dem das Tier nur stören würde. Ausgesetzte Haustiere sterben meist und nach § 18 des Tierschutzgesetzes kann das Aussetzen oder Zurücklassen eines Haustieres (etwa beim Umzug) mit Haft oder einer Geldbuße von bis zu 25.000,00 ? geahndet werden. "Tiere Aussetzen ist verboten, doch die Verzweiflung, die oft der Grund für das Aufgeben eines Tieres ist, ist jedoch in einigen Fällen unbegründet, denn es gibt Alternativen" so ein Sprecher des Deutschen Tierhilfe Verbands.
Wenn ein Tierhalter die Futterkosten für sein Tier alleine nicht mehr bestreiten kann, hat er die Möglichkeit, sich an eine der etwa ein Dutzend Tiertafeln (www.tiertafel.de) zu wenden, die ihm mit Rat und Tat (und Futter) zur Seite stehen. Die bundesweite Tiertafel hilft mit Futter



Weitere Informationen sowie diverse Tipps wie man sich verhalten sollte, wenn man ein ausgesetztes Tier gefunden hat und was zu geklärt ist, bevor man sich ein Haustier anschafft, finden Sie unter http://www.deutschertierhilfeverband.de
Auf der Website des Deutschen Tierhilfe Verbands finden Sie auch ein interessantes Faktenblatt zu den aktuellen Haustierezahlen, wussten Sie, dass in Deutschen Haushalten 7,6 Millionen Katzen leben?


Weitere Informationen:

Deutscher Tierhilfe Verband e.V., Im faulen Hohl 3, 34388 Trendelburg
Tel.: 01805/ 0122250, Fax: 01805/ 0122251
info@deutschertierhilfeverband.de, www.deutschertierhilfeverband.deUnternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Tiefensee: 517 Millionen Euro für Schienenstrecken aus Konjunkturpaketen der Bundesregierung Korrektur der im Pressecall getätigten Aussagen zum Thema Stellenabbau
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Datum: 30.07.2009 - 14:34 Uhr
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