Neue OZ: Gespräche mit Ulrich Mäurer, Bremens Innensenator und Philipp Blank, Sprecher der Deutschen Telekom AG
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Sprecher nennt Vorschlag von Bremens Innensenator Mäurer "nicht
sinnvoll" - Thema auf der Innenministerkonferenz
Osnabrück.- Die Deutsche Telekom AG weist den Vorschlag,
Handy-Diebstahl mithilfe einer Sperrung der Gerätenummer IMEI
unattraktiv zu machen, zurück. In einem Gespräch mit der "Neuen
Osnabrücker Zeitung" (Donnerstag) nannte Telekom-Sprecher Philipp
Blank diese Idee "nicht sinnvoll". Es komme vor, so Blank weiter,
dass "Endgeräte die gleiche IMEI haben. Eine Sperrung könnte also den
falschen Kunden treffen". Zudem könne "die IMEI durch Kriminelle
manipuliert werden, was die Sperrung hinfällig" mache, sagte Blank.
Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) hatte vorgeschlagen, den
Diebstahl von Handys, Smartphones und Tablets mithilfe der
Gerätenummer IMEI unattraktiv zu machen. Die Provider müssten "sich
verpflichten, diese bei Diebstahl für ihre Netze zu sperren. Dann
können die Diebe mit ihrer Beute nichts mehr anfangen", sagte Mäurer
im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Donnerstag). Die
Rufnummern-Sperre nütze "wenig bis nichts", erklärte Mäurer weiter.
"Die Diebe wechseln die Karte aus - und nutzen das Handy weiter."
Mache man aber das Gerät unbrauchbar, sei es "für Diebe wertlos", so
Mäurer. Um die IMEI umzuprogrammieren, benötige man "spezielles
Wissen", führte Mäurer aus. Würde seine Idee umgesetzt, würde
zumindest für "einen Großteil der Diebe der Handyklau sich in der
Zukunft nicht mehr lohnen", sagte Mäurer weiter.
Der Innensenator des kleinsten Bundeslandes Bremen will seine Idee
nun seinen Kollegen der Innenministerkonferenz präsentieren. Das
Gremium tagt seit Mittwochabend bis Freitag in Bonn. Bundesweit sind
derzeit rund 1,6 Millionen Mobilgeräte als gestohlen gemeldet.
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Datum: 12.06.2014 - 05:00 Uhr
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