Wirtschaftsrat: Deutschland braucht einen Masterplan für mehr Wohnraum
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Wohnen darf nicht zum Kaffeekränzchen werden
Der Wirtschaftsrat der CDU e. V. fordert zum Auftakt des
Bündnisses für bezahlbares Bauen und Wohnen einen Masterplan für mehr
Wohnungen in Ballungszentren. "Steigende Mieten lassen sich nur mit
dem Neubau von Wohnungen eindämmen. Die Mietpreisbremse verschärft
das Problem nur. Deshalb muss es in der heutigen Auftaktsitzung des
Bündnisses für bezahlbares Bauen und Wohnen darum gehen, die
Arbeitsgrundlage dafür zu schaffen, wie schnell neue Wohnungen gebaut
werden können. Entscheidend ist, gleich von Anfang an klare
Arbeitsaufträge zu verteilen, die auf die Fragen des Baurechts, der
Baukostenentwicklung, der Flächenausweisung und der erneuten Prüfung
der steuerlichen Förderung konkrete Antworten finden müssen. Kurzum:
Die Sitzung darf kein Kaffeekränzchen vor der Sommerpause werden",
forderte Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates.
Steiger weiter: "Es reicht nicht aus, vor dem Hintergrund der
Mietpreisbremse immer nur das Engagement der privaten Investoren beim
Wohnungsbau einzufordern und dann regelmäßig die Rahmenbedingungen zu
verschärfen. Die Immobilienwirtschaft meckert nicht nur, sondern
nimmt die großen Herausforderungen auf den deutschen
Immobilienmärkten wie die energetische Sanierung, die Modernisierung
im Bestand sowie den barrierefreien Umbau annehmen und umsetzen. Dazu
bedarf es jedoch einer investitionsfreundlichen Umgebung. Der
Wirtschaftsrat hat dazu einen Katalog vorgelegt, der den Bau neuer
Wohnungen beschleunigt und für bezahlbare Mieten sorgt. Die zentralen
Punkte sind:
1. Zweckbindung der Mittel für den sozialen Wohnungsbau
sicherstellen - im Rahmen des Wohngeldgesetzes Transparenz bei
den Ländern einfordern
2. Integration des Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz in die
Energieeinsparverordnung, um weiter steigende Anforderungen an
den Neubau zu begrenzen
3. Sonderabschreibung für den Neubau - begrenzt auf die regionale
und zeitliche Wirkung der Mietpreisbremse
4. kostengünstige Flächenausweisung der Kommunen - ohne Auflagen
der Länder."
Kontakt:
Klaus-Hubert Fugger
Pressesprecher
Wirtschaftsrat der CDU e.V.
Tel. 030/24087-301
Fax. 030/24087-305
kh.fugger@wirtschaftsrat.de
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Datum: 09.07.2014 - 11:04 Uhr
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