»delectare et prodesse« - erfreuen und nützen
ID: 1085178
Mit diesem, ein wenig abgewandelten, Wahlspruch einer Literaturströmung des 18. Jahrhundertsüberschreibt eine Leserin ihre positive Bewertung und beschreibt damit die Leitlinie von»Stainers letzte Geige«, ein historischer Romanüber den Tiroler Geigenbauer Jakob Stainer (1619-1683) mit kriminalistischer Komponente in der Gegenwart.
Cover Stainers letzte Geige(firmenpresse) - Auch wenn in früheren Zeiten das "prodesse", der Nutzen an erster Stelle und das "delectare" an zweiter genannt wurde, erfüllt dieses Buch nach Meinung vieler Leser diesen Anspruch. Auf Neudeutsch verwendet man freilich nicht die lateinische Redewendung, sondern würde eher von Infotainment sprechen: Wissen per Unterhaltung.
Dabei lässt sich das Werk auf übliche Standards des Genres von vornherein nicht ein. Ein historischer Roman ohne Hexen, Folter, Scharfrichter und Hinrichtungen, ohne psychopathische Mörder, ohne Schilderung variantenreicher Sexpraktiken? Geht das überhaupt? Offenbar schon, wie eine Reihe begeisterter Kundenbewertungen und Rückmeldungen zeitgenössischer Geigenbauer zeigen.
Nicht zuletzt Letzteren ist der Roman auch gewidmet. Durch das Buch laufen zwei parallele Erzählstränge - in der Gegenwart und in der Epoche des 17. Jahrhundert - die sich am Ende treffen, um das Geheimnis einer Geige zu lüften. Protagonist in der Historie ist der Tiroler Geigenbauer Jakob Stainer, dessen überlieferte Lebensdaten ihn als Romanfigur prädestinieren. Ein Mensch, der eine für seine Zeit überdurchschnittliche Bildung besaß, wohl längere Zeit in Venedig lebte, als gelegentlicher Raufbold aktenkundig wurde, zwischendurch als Ketzer eingesperrt war, im Wahnsinn endete - und sich bis zu seinem Tod weigerte, seine Kunst an andere weiterzugeben. Der nicht zuletzt Violinen von einer Qualität baute, die heute noch sehr geschätzt werden und bis Ende des 18. Jahrhunderts zum Teil die zehnfachen Preise einer Stradivari erzielten.
In der Gegenwartsebene soll der Journalist Rudi Meier eigentlich über den Millionenmarkt der alten italienischen Geigen recherchieren. Doch nach einem Tipp eines dubiosen Händlers verfängt er sich sehr schnell in der Jagd nach einer verschwundenen Stainer-Geige. Unterstützt - oder vielleicht auch benutzt - von der Musikwissenschaftlerin und Geigerin Leonie taucht er immer tiefer in das Leben Stainers ein, lernt dabei eine Menge über den Geigenbau und noch mehr über den Geigenhandel und hat einige turbulente Tage zu überstehen, in denen sich einiges in seinem Leben ändert.
Die Geschichte des Geigenbaues als Abenteuer titelt eine andere Leserin ihre Bewertung. Und die oben genannte Lateinexpertin führt aus: Wenigen Autoren gelingt es, Information und Spannung so gekonnt zusammenzuführen. Habe das Buch mit großem Vergnügen gelesen! Für alle an Streichinstrumenten Interessierten unbedingt zu empfehlen!
Ein Buch also, für Liebhaber der klassischen Musik und Leser, die sich für Erzählungen mit historischem Hintergrund begeistern.
Erschienen März 2014. Erhältlich als Taschenbuch (556 Seiten, 17,40 Euro bei Amazon) und als E-Book für Kindle und Epub-Reader (8,49 Euro). Alle Bezugsquellen: www.jakob-stainer.de/Kaufen (http://www.jakob-stainer.de/Kaufen)
Mehr zum Buch mit kostenlosen Leseproben sowie Hintergrund und Lebensdaten zu Jakob Stainer unter www.jakob-stainer.de/Roman (http://www.jakob-stainer.de/Roman) .
Über den Autor
Nach einigen Semestern Politologie studierte Heinz Peller fast zehn Jahre Menschenkunde als Taxifahrer in München. Anfang dreißig brachte das Studium der Informatik die Basis für den folgenden Lebensweg als Programmierer, Fachjournalist und Chefredakteur von Computermagazinen. Nach mehreren erfolgreichen Webprojekten Anfang des 21. Jahrhunderts begann Heinz Peller nach über fünfundzwanzig Jahren Zugehörigkeit seinen Ausstieg aus der IT-Welt vorzubereiten. Seit einigen Jahren beschäftigt er sich nun mit historischen Studien mit Schwerpunkt auf den Lebensumständen im 16. und 17. Jahrhundert in Venedig, Oberitalien, Tirol und den Oberdeutschen Städten. Durch das ganze Leben zog sich die Verwunderung, wie aus den kleinen Holzschachteln namens Geigen so wunderbare Töne entströmen können und wer sich diese Formen ausgedacht hat. Eine erste Umsetzung der historischen und musikalischen Recherchen ist der Roman Stainers letzte Geige. Weitere Werke sind in Planung.
Mehr zum Autor: www.sonderpunkt.de (http://www.sonderpunkt.de)
Bildrechte: © AnnaPa - Fotolia.com, Heinz Peller
Bildrechte: © AnnaPa - Fotolia.com, Heinz PellerWeitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Historische Recherchen für Geschichten
Sonderpunkt - Studier- und Schreibstube
Heinz Peller
Aach 34
87534 Oberstaufen
info(at)sonderpunkt.de
08386-9807934
http://www.sonderpunkt.de
Datum: 16.07.2014 - 12:40 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1085178
Anzahl Zeichen: 4594
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Heinz Peller
Stadt:
Oberstaufen
Telefon: 08386-9807934
Kategorie:
Kunst und Kultur
Diese Pressemitteilung wurde bisher 655 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"»delectare et prodesse« - erfreuen und nützen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Sonderpunkt - Studier- und Schreibstube (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Sonderpunkt - Studier- und Schreibstube
Kunstauktion mit Sektempfang in Dresden ...
Am Samstag, den 9. August 2014 findet in Dresden ein wichtiges kulturelles Event statt. Die Atelierräume der Künstlerin Simone Berger werden in ein Auktionshaus verwandelt. Die Auktion findet unter Regie des in Potsdam ansässigen Auktionshauses Auktionspunkt.de statt. Bereits ab 13:00 öffnen sic
Neue App zeigt Tirols schönste Ausflugsziele - BILD ...
Ob Kufsteins historische Altstadt, die Kaunertaler Gletscherstraße oder das Villgrater Natur Haus in Osttirol: Die ab sofort kostenlos erhältliche "Tirol Reiseführer App" für mobile Geräte hilft mit persönlichen Tipps, Fotos und Kurzinformationen, Tirols schönste Ausflugsziele und A
Index by Casale Media kooperiert mit Smart AdServer, um europäische Publisher direkt mit programmatischer Nachfrage zu versorgen ...
(Mynewsdesk) NEW YORK, NEW YORK -- (Marketwired) -- 07/15/14 -- Index Exchange, eine Sparte des führenden Unternehmens für Werbetechnologien Casale Media, teilte heute den Abschluss einer Partnerschaft mit Smart AdServer mit, einer führenden Adserver- und RTB-integrierten Plattform für Ad-Manage
Schwäbische Zeitung: Kunden werden allein gelassen ...
Nicht nur Senioren scheitern an den Fahrkartenautomaten der Deutschen Bahn, auch jüngere Menschen tun sich schwer. Das hat weniger mit der Technik zu tun als mit den Tarifen. Was im Fernverkehr zumindest für Geübte noch zu bewältigen ist, wird gerade bei Fahrten über die Grenzen von Verkehr




