Zurück zur Forschung / Ärztestreit um Hochdrucktherapie durch Veröden von Nierennerven
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unbefriedigend behandelbar, bieten Ärzte ihren Patienten seit
einigen Jahren eine Alternative an: Ein Katheter wird zur
Nierenarterie vorgeschoben, um dort Äste eines Nervs zu veröden, der
für den Hochdruck mitverantwortlich ist. Mehr als 200 Kliniken führen
den Eingriff in Deutschland mittlerweile durch. Nun kommt aus den USA
ein Stoppsignal: Einer neuen Studie zufolge ist der Effekt so mäßig,
dass der Eingriff nicht gerechtfertigt ist, berichtet die "Apotheken
Umschau". Einige Experten in Deutschland stimmen der Interpretation
voll zu, andere stellen sie mit der Begründung infrage, die US-Studie
weise Schwächen auf. Beide Gruppen möchten allerdings an der Methode
festhalten. "Doch sie sollte vorerst der Forschung vorbehalten
bleiben", fordert Professor Johannes Mann, Leiter der Abteilung für
Nieren-, Hochdruck- und Rheumakrankheiten am Städtischen Klinikum
München.
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Datum: 22.07.2014 - 08:00 Uhr
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