Lausitzer Rundschau: Kein Raffke-Parlament Zu den Nebeneinkünften der Bundestagsabgeordneten

Lausitzer Rundschau: Kein Raffke-Parlament

Zu den Nebeneinkünften der Bundestagsabgeordneten

ID: 1089717
(ots) - Die gute Nachricht ist: Fast 76 Prozent aller
Abgeordneten arbeiten mit Leib und Seele für das Volk, das sie
gewählt hat. Sie verdienen nichts nebenher, im Gegenteil, sie drücken
noch fleißig ab, wenn die Klingelbeutel von Parteien, Verbänden,
Wohlfahrtseinrichtungen, in Kirchen und auf Spendenbasaren
herumgehen. Bei 8252 Euro Diät plus 4123 Euro steuerfreier
Aufwandsentschädigung geht das auch. Aber reich wird man so nicht.
Der Bundestag ist kein Raffke-Parlament. Selbst die 24 Prozent, die
nebenher noch Geld dazu verdienen, machen das zumeist, weil sie Dinge
nicht aufgeben möchten, die sie sich zuvor erarbeitet haben. Eine
Firma etwa, einen Bauernhof oder eine Kanzlei. Man kann nichts
dagegen sagen, wenn im Bundestag auch Leute sitzen, die Erfahrungen
als Unternehmer oder Selbstständige haben, die nicht von der
Sicherheit eines Rückkehrrechts im öffentlichen Dienst profitieren
(das man im Übrigen auch offen legen sollte), und die nicht total von
ihrer Partei abhängig sind. So lange man nur weiß, wer die Quelle des
Zusatzverdienstes ist, ist alles in Ordnung. Bei den Mandaten der
Rechtsanwälte fehlt diese Transparenz leider noch. Und dass einer wie
Peer Steinbrück als Redner gefragt ist, kann auch nicht schlimm sein.
Problematisch ist nur, wenn die Nebentätigkeiten überhand nehmen wie
bei Peter Gauweiler, und wenn das auch noch mit einer gehörigen
Portion Überheblichkeit gegenüber den anderen Abgeordneten gepaart
ist. Da kann man nur hoffen, dass die CSU dieses Problem bald löst.
Bevor es ihr Problem wird.



Pressekontakt:
Lausitzer Rundschau

Telefon: 0355/481232
Fax: 0355/481275
politik@lr-online.de



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Schwäbische Zeitung: Kommentar zu Nebenverdiensten - Der Anspruch des Wählers Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur neuen Analyse-Software der Polizei gegen Diebesbanden
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 28.07.2014 - 21:05 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1089717
Anzahl Zeichen: 1853

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Cottbus



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 262 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Lausitzer Rundschau: Kein Raffke-Parlament

Zu den Nebeneinkünften der Bundestagsabgeordneten
"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Lausitzer Rundschau (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Eine Regel zu viel - zur 2G-plus-Praxis in der Gastronomie ...
Es ist übertrieben, Restaurantbesuche in der Corona-Pandemie noch stärker zu beschränken - indem wie jetzt in Sachsen und Brandenburg Geimpfte und Genesene zusätzlich einen negativen Schnelltest vorweisen müssen. 2G plus bevorzugt die Geboosterten vor jenen Erwachsenen beim Essen gehen, die

Fehlende Lobby für die Lausitz? - Zu den Abgeordneten in Bundestagsausschüssen ...
Für die Lausitz wird es ernst im Strukturwandel. Wichtige Entscheidungen zum Kohle-Ausstieg, aber auch zur Verteilung der zugesagten Milliarden-Zahlungen zur Anpassung des Wandels stehen an. Ein wichtiges Wort spricht dabei der Bundestag mit. Die entsprechenden Gesetze müssen dort verabschiedet

Sachsens neue Bürgerlichkeit - zum Regierungsbündnis in Corona-Zeiten ...
Meißen wird gern als die Wiege Sachsens bezeichnet. Aktuell hat der Kreis rund um die alte Bischofsstadt an der Elbe einen traurigen Rekord zu vermelden. Mit 2328,1 führt er die Inzidenz-Statistik an, dicht gefolgt vom benachbarten Mittelsachsen mit 2099,4. Das sind erschreckend hohe Zahlen, fü


Weitere Mitteilungen von Lausitzer Rundschau


Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur neuen Analyse-Software der Polizei gegen Diebesbanden ...
Mit Hilfe einer Analyse-Software will die Polizei in NRW Diebesbanden schnappen, wenn sie sich zu Einbruchstouren aufmachen. Das klingt erst einmal gut. Wer von uns könnte etwas dagegen haben, wenn Kriminelle dingfest gemacht werden, bevor sie größeren Schaden anrichten können und Menschen v

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Ukraine-Krise ...
Der Abschuss der malaysischen Passagiermaschine hat nicht nur 298 unschuldigen Menschen den Tod gebracht. Auf den Sonnenblumenfeldern in der Ostukraine liegen die Trümmer einer Politik, die lange versuchte, einen offenkundigen Aggressor zu beschwichtigen. Dessen Schergen zeigten der Welt ihr wa

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu den Reformplänen für Mieten ...
Satte Mieterhöhungen in vielen Unistädten und Metropolen, Streit um die Umlage von Modernisierungskosten auf Mieter: Der Preis für die eigenen vier Wände in fremder Hand ist auf beiden Seiten ein brisantes Thema. Sowohl Vermieter als auch Mieter haben verständlicherweise gegenläufige Inter

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Neue Studie zum Betreuungsgeld Der falsche Anreiz Alexandra Jacobson, Berlin ...
Der Kampf um das Betreuungsgeld erhält neue Nahrung. Eine Studie der Universität Dortmund und des Deutschen Jugendinstituts belegt, dass diese unter Schwarz-Gelb auf Drängen der CSU eingeführte Sozialleistung falsche Anreize liefert. Es bestärkt gerade Eltern aus einem sozial schwachen, bild


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z