Wohin steuert die Weltwirtschaft in Zeiten globaler Konflikte? / Aktuelle Branchenanalyse zu mehr als 60 Ländern weltweit
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Fahrt - auch aufgrund der gestiegenen Zahl an Krisen und Konflikten.
Für dieses Jahr prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF)
nur noch ein globales Wachstum von 3,4 Prozent, 2015 soll es mit real
4,0 Prozent wieder deutlicher aufwärts gehen. Regionale
Wachstumstreiber bleiben Asien und Afrika. Für den Euro-Raum rechnet
der IWF dieses Jahr mit einem Wachstum von lediglich 1,1 Prozent, für
2015 mit einem leichten Anstieg von 1,5 Prozent. Deutschland könne
2014 laut den IWF-Analysten mit einem realen BIP-Zuwachs von 1,9
Prozent rechnen.
Die größten Revisionen bei den Wachstumsprognosen gab es bei den
USA und Russland. "Der harte Winter in den USA hat sich unmittelbar
auf die Wirtschaftsleistung ausgewirkt, die für 2014 mit 1,7 Prozent
verhältnismäßig schwach ausfällt", so Ernst Leiste,
Fachbereichsleiter für die Marktbeobachtung bei Germany Trade &
Invest. Die russische Wirtschaft soll aufgrund der Krim- und
Ukraine-Krise 2014 und 2015 nur noch um 0,2 Prozent bzw. 1,0 Prozent
zulegen.
Die entscheidenden Impulse für die Weltwirtschaft gehen weiterhin
von Schwellenländern aus: "Wie im vergangenen Jahr bleibt erneut die
Volksrepublik China der größte Wachstumstreiber. Obwohl die
April-Prognosen für das Land um 0,2 Prozent nach unten gesenkt
wurden, rechnet man für das Reich der Mitte 2014 immer noch mit einem
beachtlichen Wachstum von 7,4 Prozent", so Leiste. Auch Indien und
die ASEAN-Staaten liegen 2014 mit 5,4 bzw. 4,6 Prozent erheblich über
dem Weltdurchschnitt. Lateinamerika sowie der Nahe und Mittlere Osten
liegen mit 2,0 bzw. 3,1 Prozent wiederum unter dem globalen
Mittelwert.
Nicht nur in Krisenzeiten bleibt die Suche nach alternativen
Absatzmärkten für den deutschen Mittelstand wichtig. Mit dem
aktualisierten GTAI-Special "Branchen international" erhalten
Interessenten erneut einen umfassenden Marktüberblick einzelner
Branchen zu mehr als 60 Ländern.
Weitere Informationen unter: www.gtai.de/branchen-international
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Datum: 29.07.2014 - 11:30 Uhr
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