EEG-Reform: 83 Prozent der Bürger erwarten höhere Strompreise / SPD-Wähler kritisieren soziale S

EEG-Reform: 83 Prozent der Bürger erwarten höhere Strompreise / SPD-Wähler kritisieren soziale Schieflage

ID: 1090441
(ots) - 83 Prozent der Deutschen erwarten in den nächsten
zwei Jahren steigende Strompreise. Daran ändert auch die Reform des
Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) nichts. 11 Prozent gehen von
stabilen Kosten aus. Lediglich ein Prozent ist überzeugt, dass die
Preise sinken. Die Bundesregierung wird damit nach Einschätzung der
Bevölkerung ein wesentliches Ziel der EEG-Novelle verfehlen: stabile
Strompreise.

Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des
Meinungsforschungsinstituts YouGov unter 1050 erwachsenen
Bundesbürgern im Auftrag des Energieanbieters LichtBlick. Das neue
EEG tritt am Freitag, den 1. August in Kraft.

"Die EEG-Reform an das Versprechen stabiler oder gar sinkender
Strompreise zu koppeln, war falsch", so Gero Lücking, Geschäftsführer
Energiewirtschaft bei LichtBlick. "Die Energiewende ist eine
sinnvolle Investition in unsere Zukunft, die nicht auf eine
eindimensionale Kostendebatte reduziert werden darf."

69 Prozent fordern Gleichstellung von Mietern und
Eigenheimbesitzern

Die Bürger halten das neue EEG zudem für sozial unausgewogen. 69
Prozent kritisieren die Ungleichbehandlung von Mietern und
Eigenheimbesitzern beim Eigenverbrauch. Nach den Beschlüssen der
schwarz-roten Koalition zahlen Mieter für im Gebäude erzeugten und
verbrauchten Strom aus Solaranlagen oder Blockheizkraftwerken die
volle EEG-Umlage. Eigenheimbesitzer bleiben hingegen vollständig von
der Abgabe befreit.

Eine vierköpfige Familie im Mietshaus zahlt pro Jahr rund 100 Euro
mehr für den lokalen Verbrauch als eine Familie im Eigenheim.
Insbesondere SPD-Anhängern ist diese soziale Schieflage ein Dorn im
Auge: 81 Prozent der sozialdemokratischen Wähler fordern die
Gleichstellung von Mietern und Häuslebauern.

"Das EEG von SPD-Wirtschaftsminister Gabriel ist eine


sozialpolitische Ohrfeige für Mieter. Das verübeln ihm vor allem
seine eigenen Wähler. Die Regierung muss hier nach der Sommerpause
zügig nachbessern. Auch Mieter müssen endlich an der Energiewende
beteiligt werden", sagt Lücking. LichtBlick hat im Frühjahr 2014 im
Gelben Viertel in Berlin-Hellersdorf das bislang größte Projekt zur
Vermarktung von Solarstrom vom Dach an Mieter gestartet.

Zur Umfrage:

Vom 25. bis 28. Juli 2014 befragte das Meinungsforschungsinstitut
YouGov 1050 Bundesbürger über 18 Jahren. Weitere Informationen:
www.lichtblick.de/medien

Über LichtBlick:

LichtBlick ist der größte konzernunabhängige Energieanbieter
Deutschlands, der ausschließlich auf saubere Energie setzt. Mit über
600.000 Privat- und Geschäftskunden ist LichtBlick Marktführer für
Ökostrom und Ökogas. Das innovative Unternehmen entwickelt mit dem
SchwarmDirigenten die IT-Plattform der Energiewende zur intelligenten
Steuerung dezentraler Kraftwerke, Speicher und Lasten. LichtBlick
beschäftigt über 400 Mitarbeiter und erzielte 2013 einen Umsatz von
724 Millionen Euro.



Kontakt:
Ralph Kampwirth, Bereichsleiter Unternehmenskommunikation
LichtBlick SE, Zirkusweg 6, 20359 Hamburg
Tel. 040-6360-1208
ralph.kampwirth@lichtblick.de

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Datum: 30.07.2014 - 11:00 Uhr
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