Taiwans Präsident lobt die Verdienste der Friedensinitiative für das Ostchinesische Meer
Präsident Ma Ying-jeou sagte am 5. August, dass Taiwan weiterhin seine Kooperationsbeziehungen mit Ländern und Gebieten im Einklang mit den Prinzipien der Friedensinitiative für das Ostchinesische Meer stärken werde.
"Die feste Haltung der Nation für eine friedliche Beilegung von Streitigkeiten in den letzten Jahren hat sich enorm bezahlt gemacht und beweist, dass die Initiative ein bewährtes Modell für die Beilegung von Konflikten darstellt", sagte Ma.
"Erfolge im Ostchinesischen Meer könnten einen Referenzrahmen für andere in ähnlicher Lage befindliche Länder oder Regionen darstellen, so dass alle Beteiligten im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zusammenarbeiten."
Der Präsident machte diese Bemerkung während des „East China Sea Peace Forums“ in Taipei City. Organisiert von der „Prospect Foundation“, einer unabhängigen Denkfabrik in Taipei, wurde die eintägige Veranstaltung von Experten und Wissenschaftlern aus neun Ländern dreier Kontinente besucht.
Die am 5. August 2012 von Präsident Ma vorgeschlagene Fünf-Punkte-Initiative fordert alle Beteiligten auf, antagonistische Handlungen zu unterlassen; den Dialog nicht aufzugeben; das Völkerrecht zu beachten; Streitigkeiten mit friedlichen Mitteln beizulegen und einen Mechanismus für die Erforschung und Entwicklung von Ressourcen auf einer kooperativen Basis zu entwickeln.
Laut dem Präsidenten haben die Bemühungen der Regierung bei der Lösung von wichtigen Fischereistreitigkeiten mit Japan und auf den Philippinen, neue Möglichkeiten zur Förderung des regionalen Friedens geschaffen. Ein solcher Ansatz wird von Ländern und Gebieten, die dieselben Werte mit Taiwan teilen, begrüßt.
Insbesondere, sagte Ma, habe die Verbesserung der Beziehungen auf beiden Seiten der Taiwanstraße, Spannungen zwischen Taiwan und dem chinesischen Festland stark reduziert und trage zur Stabilität in Ostasien bei - eine Entwicklung, im fundamentalen Interesse der Weltgemeinschaft.
Taiwan werde weiter daran arbeiten, einen Mechanismus für die regionale Konfliktprävention zu etablieren und die Zusammenarbeit bezüglich nicht-traditioneller Sicherheitsfragen, sowie regionaler wirtschaftlicher Integration zu fördern, fügte Präsident Ma hinzu.
"Wir wollen, dass Goodwill in einem endlosen Kreislauf wiederum Goodwill erzeugt", sagte der Präsident und fügte hinzu, dass Taiwan sich bemühen werde, das Ost- und Südchinesische Meer zu Regionen der Zusammenarbeit, des Friedens und des Wohlstands werden zu lassen. (ca)
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Die Taipeh Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland, Büro Hamburg, ist die Repräsentanz der Republik China (Taiwan) in Norddeutschland.
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Auskünfte und Bearbeitung von Konsular- und Handelsangelegenheiten für Deutsche und Taiwaner im Ausland gehören ebenso zu unseren Aufgaben, wie die Vertiefung politischer, wirtschaftlicher, kultureller und medialer Beziehungen zwischen den fünf norddeutschen Bundesländern und Taiwan.
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Datum: 06.08.2014 - 09:22 Uhr
Sprache: Deutsch
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