Jugendarbeitsschutz: Gefährdungsbeurteilung für junge Mitarbeiter individuell gestalten
TÜV Rheinland: Spezielle Bestimmungen für unter 18-Jährige / Sicherheitsunterweisungen altersgerecht gestalten / Umgang mit gefährlichen Stoffen und Maschinen nur unter Aufsicht
Gefährdungen für junge Mitarbeiter individuell beurteilen
Eine wichtige Säule im Arbeitsschutz ist die Gefährdungsbeurteilung durch den Arbeitgeber. Vor allem bei Jugendlichen empfiehlt sich ein individuelles, personenbezogenes Vorgehen. ?Während beispielsweise der eine Azubi schon ausgewachsen ist und schwere Gegenstände heben kann, ohne seine Gesundheit zu gefährden, ist der gleichaltrige Kollege vielleicht noch nicht so kräftig?, sagt Werner Lüth, Experte für Arbeitssicherheit bei TÜV Rheinland. Eine Sicherheitsunterweisung muss vor Beginn der Beschäftigung und anschließend bei unter 18-Jährigen mindestens halbjährlich erfolgen. Auch hier bietet sich ein jugendgerechtes Vorgehen an. ?Jugendliche denken und handeln anders als ihre älteren Kollegen?, erklärt Werner Lüth. Ein gemeinsames und aktives Erarbeiten und Einüben der Schutzmaßnahmen funktioniert oft besser als ein bloßer Vortrag des Chefs. Dann wird eher deutlich, warum vermeintlich ?uncoole? Schutzausrüstung wie Schutzbrille und -helm notwendig ist.
Jugendarbeitsschutzgesetz regelt Arbeitszeiten
Hinsichtlich der Arbeitszeit macht das Jugendarbeitsschutzgesetz verbindliche Vorgaben ? unter anderem eine Wochenarbeitszeit von maximal 40 Stunden sowie freier Samstag, Sonn- und Feiertag. Allerdings variieren die Regeln für verschiedene Branchen und Einrichtungen, etwa in der Gastronomie und in Pflegeberufen.
TÜV Rheinland ist ein weltweit führender unabhängiger Prüfdienstleister mit über 140 Jahren Tradition. Im Konzern arbeiten 18.000 Menschen in 66 Ländern weltweit. Sie erwirtschaften einen Jahresumsatz von über 1,6 Milliarden Euro. Die unabhängigen Fachleute stehen für Qualität, Effizienz und Sicherheit von Mensch, Technik und Umwelt in fast allen Lebensbereichen. TÜV Rheinland prüft technische Anlagen, Produkte und Dienstleistungen, begleitet Projekte und Prozesse für Unternehmen. Die Experten trainieren Menschen in zahlreichen Berufen und Branchen. Dazu verfügt TÜV Rheinland über ein globales Netz anerkannter Labore, Prüf- und Ausbildungszentren. Seit 2006 ist TÜV Rheinland Mitglied im Global Compact der Vereinten Nationen für mehr Nachhaltigkeit und gegen Korruption. www.tuv.com im Internet.
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Datum: 15.08.2014 - 10:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1096255
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Köln
Kategorie:
Bildung & Beruf
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