Hunderte gehen gegen Dalai Lama auf die Straße

Hunderte gehen gegen Dalai Lama auf die Straße

ID: 1098127
(ots) - Während der Dalai Lama ab Samstag im Congress
Center Hamburg (CCH) zum Thema "Menschliche Werte leben" spricht,
demonstrieren vor der Halle Hunderte Tibeter und weltweit Betroffene
gegen seine Menschrechtsverletzungen.

Die International Shugden Community (ISC), eine Dachorganisation
von Buddhisten unterschiedlicher Richtungen, veranstaltet den
Protest. Er richtet sich gegen das vom Dalai Lama verhängte Verbot
der jahrhundertealten Glaubenspraxis von Dorje Shugden. Laut ISC
setzen der Dalai Lama und seine Organisationen dieses Verbot
gewaltsam durch, was zu einer tiefen Disharmonie innerhalb der
buddhistischen Gemeinschaft weltweit geführt habe.

Buddhisten, die sich diesem Verbot nicht beugen, werden vom Dalai
Lama und seinen Anhängern diskriminiert und verfolgt. So diffamiert
sie das Tibetische Zentrum Hamburg in einer Mitteilung vom Dienstag
als "Shugden-Sekte", "Dogmatiker" und "Fundamentalisten".
ISC-Sprecher Markus Rehnert: "Das entspricht nicht unserem
Verständnis von Dialog und Toleranz."

Personenangaben und Fotos von Tibetern, die in Deutschland gegen
das Verbot demonstrieren, werden von offizieller Seite im Internet
veröffentlicht (http://ots.de/IHu3v) - nach Ansicht der ISC eine
Verletzung von Persönlichkeitsrechten. "Hier wird gegen Unschuldige
gehetzt, nur weil sie auf die religiöse Diskriminierung, unter der
sie leiden, aufmerksam machen", so Rehnert. "Alles, was wir wollen,
ist, dass der Dalai Lama dieses absurde Verbot, unter dem Millionen
leiden, endlich rückgängig macht. Dann ist der Konflikt gelöst, unser
Ziel erreicht, und wir hören auf zu demonstrieren."

Die Hauptdemonstrationen finden am Congress Center Hamburg statt:

- Samstag, 23. August, 8.30 - 16 Uhr
- Sonntag, 24. August, 12.30 - 14.30 Uhr, danach am Hotel Grand
Elysée


- Montag, 25. August, 8.30 - 16 Uhr
- Dienstag, 26. August, 8 - 11.30 Uhr, danach Nähe Laeiszhalle

Video-Pressemitteilung: http://youtu.be/TWUVp6sPhr0
Menschenrechtsverletzungen: http://ots.de/ScGMa
Bildmaterial: http://ots.de/6kXyd



Pressekontakt:
Annette Mai: +49 1573 523 1816
Barbara Pietzcker: +49 1573 166 2558

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Datum: 21.08.2014 - 07:25 Uhr
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