Das manieFest führt das Theater von morgen nach Ludwigsburg
Unter dem Titel „manieFest“ lädt die Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg am 26. und 27. September 2014 sechs Produktionen aus verschiedenen Teilen Deutschlands auf ihre beiden Bühnen ein. Als Gegenbewegung zu anderen Theaterfestivals gibt es keinen Wettbewerb der Produktionen. Stattdessen versteht sich das manieFest als Plattform des Austausches unter den jungen Theaterschaffenden.
Dabei kündigt der Name des Festivals bereits dessen politischen Charakter an. Mit dem manieFest feiert Ludwigsburg die Vielfalt und die Andersartigkeit des Theaters von morgen. Die ausschließlich studentischen Organisatoren setzen mit dem Festival ein Zeichen gegen den steigenden Konkurrenzdruck unter den Absolventen der Darstellenden Künste. Als Gegenbewegung zu anderen Theaterfestivals gibt es keinen Wettbewerb der Produktionen. Stattdessen versteht sich das manieFest als Plattform des Austausches unter den jungen Theaterschaffenden. Darüber hinaus streben die Studierenden einen stärkeren Austausch zwischen Publikum und Ensemble in der deutschen Theaterlandschaft an. Daher organisiert das Festival zu allen sechs geladenen Produktionen Diskussionen und Nachgespräche mit dem Publikum.
Mit seinen geladenen Produktionen versucht das manieFest die Bandbreite und den Reichtum der jungen Theaterszene zu präsentieren. So eröffnet das Festival die Produktion „Philoktet“ der Bayerischen Theaterakademie August Everding aus München. In dieser Adaption des antiken Mythos, um den schwer verletzten Helden des Trojanischen Krieges, entwarfen Regisseurin Sapir Heller und Dramaturgin Tamara Pietsch ein choreographisches Assoziationsspiel um Krieg, Terror und Trauma.
Neben akademischen Produktionen präsentiert das Festival am Samstag auch eine theaterpädagogische Arbeit. In „Tartaros“ arbeitete der Verein Wheels aus Berlin mit vier Jugendlichen an einem Live-Computerspiel, in welchem das Publikum den Spielverlauf beeinflusst. Dabei werden die jungen Akteure allerdings nicht sprechen, um sich an einer internationale Verständigungsweise zu versuchen.
Auch performative Formate sind auf dem manieFest vertreten. In „VOYAGER I“ der freien Gruppe K.A.U., die sich am Gießener Institut für Angewandte Theaterwissenschaft gründete, geht das Publikum mit den Performern der Frage nach der Repräsentation in unserer heutigen Gesellschaft nach. Dafür nutzen sie das Raumfahrt-Projekt „Voyager Golden Record“ als Symbol und Versuchsfeld.
Zum Abschluss des Festivals findet am 27. September ab 22.00 Uhr die große manie-Party auf dem Gelände der ADK statt, wozu ebenfalls alle Gäste herzlich eingeladen sind.
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Das manieFest gründete sich im Februar 2014 an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg. Studierende des Schauspiels, der Regie und der Dramaturgie arbeiten seitdem an der Realisation eines deutschlandübergreifenden Theaterfestivals junger Theaterschaffenden. Dabei ist es nicht das Anliegen des manieFest eine weitere Wettbewerbs- und Profilierungsplattform den Künstler zu bieten. Viel mehr wendet es sich gegen etablierte Theaterfestivals und möchte den Austausch und die Kommunikation zwischen den Darstellenden Künsten und ihrem Publikum fördern. Mit dem diesjährigen Festival vom 26. – 27. September 2014 präsentiert sich das manieFest erstmals als Plattform von Studierenden und Absolventen der Darstellenden Künste und junger freischaffender Theatermacher.
manieFest
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71638 Ludwigsburg
Tel.: 07141 30996 82
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Datum: 01.09.2014 - 16:43 Uhr
Sprache: Deutsch
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Freigabedatum: 01.09.2014
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