Rückabwicklung Macquarie Infrastrukturgesellschaft 3
Schadenersatz von mehr als 20.000 € muss die Sparkasse Karlsruhe einem Kunden zahlen, dem sie im Jahr 2006 zu einer Beteiligung an der Macquarie Infrastrukturgesellschaft Nr. 3 geraten hat.
Schadenersatz von mehr als 20.000 € muss die Sparkasse Karlsruhe einem Kunden zahlen, dem sie im Jahr 2006 zu einer Beteiligung an der Macquarie Infrastrukturgesellschaft Nr. 3 geraten hat. Das Landgericht Karlsruhe verurteilte die Sparkasse in dem noch nicht rechtskräftigen Urteil vom 22. August 2014 darüber hinaus, dem von der Kanzlei Nittel | Fachanwälte vertretenen Anleger den entgangenen Gewinn und die Kosten der außergerichtlichen Tätigkeit der ihn vertretenden Anwälte zu erstatten.
Fehlerhafte Beratung über die Höhe der Vertriebsprovisionen
Nach Ansicht des Landgerichts wäre die Sparkasse Karlsruhe im Rahmen der Anlageberatung verpflichtet gewesen, ihren Kunden im Rahmen der Beratung zutreffend über die Höhe der an sie fließenden Vertriebsprovisionen zu beraten. Nach Angaben des als Zeugen vernommenen Beraters der Sparkasse habe dieser seinen Kunden immer mitgeteilt, dass das Agio in Höhe von 5% an die Sparkasse fließen würde. Tatsächlich hatte die Sparkasse im Rahmen einer zuvor eingeklagten Auskunft über vereinnahmte Vertriebsprovisionen angegeben, 6,5 % Provisionen erhalten zu haben. Für das Landgericht Karlsruhe stand damit fest, dass die Sparkasse Karlsruhe zumindest über die vollständige Höhe der Rückvergütung nicht aufgeklärt hat.
Umfangreicher Schadenersatz zugesprochen
Das Landgericht sprach dem Anleger nicht nur den Ersatz der um erhaltene Ausschüttungen geminderten Investitionssumme zu. Die Sparkasse Karlsruhe muss ihm darüber hinaus entgangenen Gewinn in Höhe von 2% p.a. erstatten. Der Anleger ist darüber hinaus von Ansprüchen aus der Beteiligung sowie von Steuerforderungen im Hinblick auf die im Wege des Schadenersatzes zu erfolgende Rückabwicklung des Beteiligungsvertrages durch die Sparkasse freizustellen. Seine vorgerichtlichen Rechtsverfolgungskosten muss die Sparkasse dem Anleger zum Teil ersetzen.
Mehr Informationen zur Macquarie Infrastrukturgesellschaft Nr. 3 GmbH & Co. KG: https://nittel.co/kanzlei/kapitalanlagerecht/geschlossene-fonds/sonstige/macquarie-infrastrukturgesellschaft-nr.-3-gmbh-co.-kg-schadenersatz-fuer-anleger.html
Nittel | Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht
Ihr Ansprechpartner
Mathias Nittel, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
info@nittel.co
Berlin:
Cicerostraße 21, 10709 Berlin
Tel.: 030 - 95999280 | Fax: 030 - 95999279
Hamburg:
Dörpfeldstraße 6, 22609 Hamburg
Tel.: 040 - 53799042 | Fax: 040 - 53799043
Heidelberg:
Hans-Böckler-Straße 2 A, 69115 Heidelberg
Tel.: 06221 - 915770 | Fax: 06221 - 9157729
München:
Residenzstraße 25, 80333 München
Tel.: 089 - 25549850 | Fax: 089 - 25549855Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Über Nittel | Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht
Die Anwälte von Nittel | Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht in Heidelberg, München, Berlin und Hamburg vertreten seit Jahren mit großem Erfolg private und institutionelle Anleger gegen Banken, Versicherungen, andere Finanzinstitute, Vermögensverwalter, Anlageberater und sonstige Finanzdienstleister sowie Emittenten von Anlageprodukten. Unsere Kernkompetenz ist es, Anleger vor unseriösen und betrügerischen Angeboten zu schützen und Schadenersatzansprüche durchzusetzen.
Weiterhin vertreten wir bundesweit Mandanten, die von ihrem bisherigen Anwalt nicht richtig vertreten wurden im Anwaltshaftungsrecht. Darüber hinaus betreuen wir Bankkunden in bank- und kreditrechtlichen Fragestellungen.
Mehr Informationen zu Nittel | Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht finden Sie im Internet unter https://nittel.co , http://schiffsfonds-anleger.de und http://anwaltshaftung.de
Datum: 02.09.2014 - 10:37 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1102513
Anzahl Zeichen: 3108
Kontakt-Informationen:
Kategorie:
Fonds
Meldungsart: Finanzinformation
Versandart: Veröffentlichung
Diese Pressemitteilung wurde bisher 903 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rückabwicklung Macquarie Infrastrukturgesellschaft 3"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Nittel | Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
02.10.2015 - Abermals wurde die Helaba Dublin in einem von Nittel & Minderjahn Rechtsanwälte für Montranus-Anleger geführten Rechtsstreit zur Rückabwicklung von Beteiligungen an Montranus Medienfonds verurteilt. Das Landgericht Heidelberg sprach in seinem Urteil vom 29. September 2015 einem
Schiffsfonds-Urteil: Nordcapital Bulkerflotte 1 ...
16.03.2015 - Schadenersatz in Höhe von rund 13.000 € muss die Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG bezahlen, weil sie einen Kunden im Sommer 2008 im Zusammenhang mit einer Beteiligung am Schiffsfonds NORDCAPITAL Bulkerflotte 1 GmbH & Co. KG falsch beraten hat. Wie das Landgericht Fra
ALBIS Capital GmbH & Co. KG: Rückforderung der Ausschüttungen unberechtigt ...
Anleger sollten sich nicht verunsichern lassen 10.03.2015 - Erst geht die Fondsgesellschaft in Liquidation, jetzt sollen Anleger der ALBIS Capital GmbH & Co. KG auch noch die erhaltenen Ausschüttungen zurückzahlen. Zumindest fordert dies eine Karlsruher Anwaltskanzlei, die die inzwischen in
Weitere Mitteilungen von Nittel | Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht
Orange Ocean Fonds: Totalverlust für Bankkunden ...
Schlecht beraten wurden Kunden von Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken, die sich auf Empfehlung ihrer Kundenberater an den vom Emissionshaus Orange Ocean aufgelegten Schiffsfonds beteiligt haben. Die Anleger, die mehr als 70 Mio. € in die Fonds MS Marietta Bolten, MS Lucia Bolten, MS Unit
MPC Santa P-Schiffe: Schadenersatzansprüche für Anleger ...
Rund 86 Mio. € investierten Anleger in den Jahren 2003 - 2005 in den MPC Schiffsfonds MS "Santa-P Schiffe" mbH & Co. KG. Die Fondsgesellschaft ist mittlerweile insolvent. Für die Anleger ist damit der Totalverlust ihres investierten Kapitals eingetreten. Sie müssen mit der Rückfor
MPC Santa P Schiffe 2 Fondsanleger machen Schadenersatz geltend ...
Rund 87 Mio. € investierten Anleger in Jahr 2007 in den Schiffsfonds MPC Santa P Schiffe 2 und beteiligten sich so an den Panamax-Containerschiffen MS "Santa Pamina", MS "Santa Placida", MS "Santa Pelagia" und MS "Santa Petrissa". Der Fonds befindet sich in
CFB Fonds 168 Twins 2 - Schiffsbeteiligung mit Totalverlustrisiko ...
Fast 59 Mio. € hat die Dresdner Bank AG im Jahr 2008 bei ihren Kunden für den CFB Schiffsfonds 168 Twins 2 eingeworben. Sie beteiligten sich damit an der MS "Nedlloyd Marita" und der MS "Maersk Nottingham", zwei 2.556 TEU Vollcontainerschiffen der Sub-Panamax-Klasse. Die au




