Hightech-Strategie setzt Schwerpunkt auf Digitale Wirtschaft
Stärkere Unterstützung von Start-ups geplant
BITKOM begrüßt, dass das Thema Start-ups breiten Raum in der neuen Strategie einnimmt. Neben besseren Finanzierungsbedingungen für innovative Start-ups soll es auch eine Steuerbefreiung für den Wagniskapital-Zuschuss "Invest" geben. "Wir brauchen mehr innovative Start-ups in Deutschland. Neben Förderprogrammen und Fonds muss die Bundesregierung aber auch darauf achten, bestehende Finanzierungsmöglichkeiten, etwa beim Crowdinvesting, durch Gesetzesänderungen nicht zu verschlechtern. Genau das zeichnet sich derzeit beim neuen Kleinanlegerschutzgesetz ab. Es würde Crowdinvesting in Deutschland deutlich unattraktiver machen", so Kempf. Gerade für den innovativen Mittelstand wäre aus BITKOM-Sicht zudem eine steuerliche Forschungsförderung eine einfache, effektive und unbürokratische Maßnahme, um für zusätzliche Investitionen in Forschung- und Entwicklung zu sorgen.
Ein stärkeres Augenmerk sollte laut BITKOM auf die Forschung an Netztechnologien gerichtet werden. "Wir müssen Innovation im Bereich der Netze noch stärker unterstützen", sagt Kempf. Kommunikationsnetzen komme als Schlüsseltechnologie nicht erst seit den Enthüllungen der Spionageaffäre eine besondere Bedeutung zu. Gerade der Umbau der klassischen Produktion zur Industrie 4.0 setzt sichere und stabile Netze voraus.
Die Bundesregierung will die Umsetzung der Hightech-Strategie durch ein zentrales Beratungsgremium begleiten lassen. Kempf: "Unser gemeinsames Ziel muss es sein, Deutschland zum weltweiten Innovationsführer zu machen."
BITKOM vertritt mehr als 2.200 Unternehmen der digitalen Wirtschaft, davon gut 1.400 Direktmitglieder. Sie erzielen mit 700.000 Beschäftigten jährlich Inlandsumsätze von 140 Milliarden Euro und stehen für Exporte von weiteren 50 Milliarden Euro. Zu den Mitgliedern zählen 1.000 Mittelständler, mehr als 200 Start-ups und nahezu alle Global Player. Sie bieten Software, IT-Services, Telekommunikations- oder Internetdienste an, stellen Hardware oder Consumer Electronics her, sind im Bereich der digitalen Medien oder der Netzwirtschaft tätig oder in anderer Weise Teil der digitalen Wirtschaft. Mehr als drei Viertel der Unternehmen haben ihren Hauptsitz in Deutschland, jeweils knapp 10 Prozent kommen aus sonstigen Ländern der EU und den USA, 5 Prozent aus anderen Regionen. BITKOM setzt sich insbesondere für eine innovative Wirtschaftspolitik, eine Modernisierung des Bildungssystems und eine zukunftsorientierte Netzpolitik ein.
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
BITKOM vertritt mehr als 2.200 Unternehmen der digitalen Wirtschaft, davon gut 1.400 Direktmitglieder. Sie erzielen mit 700.000 Beschäftigten jährlich Inlandsumsätze von 140 Milliarden Euro und stehen für Exporte von weiteren 50 Milliarden Euro. Zu den Mitgliedern zählen 1.000 Mittelständler, mehr als 200 Start-ups und nahezu alle Global Player. Sie bieten Software, IT-Services, Telekommunikations- oder Internetdienste an, stellen Hardware oder Consumer Electronics her, sind im Bereich der digitalen Medien oder der Netzwirtschaft tätig oder in anderer Weise Teil der digitalen Wirtschaft. Mehr als drei Viertel der Unternehmen haben ihren Hauptsitz in Deutschland, jeweils knapp 10 Prozent kommen aus sonstigen Ländern der EU und den USA, 5 Prozent aus anderen Regionen. BITKOM setzt sich insbesondere für eine innovative Wirtschaftspolitik, eine Modernisierung des Bildungssystems und eine zukunftsorientierte Netzpolitik ein.
Datum: 03.09.2014 - 11:24 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1103240
Anzahl Zeichen: 3624
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Finanzwesen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 336 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Hightech-Strategie setzt Schwerpunkt auf Digitale Wirtschaft"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Waschmaschine, Heizung oder Rollläden einfach mit einem Wisch auf dem Smartphone bedienen ? das könnte schon bald in deutschen Haushalten verbreitet sein, wie eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom zeigt. Demnach sagen gut 28 Prozent der Smartphone-Nutzer: Ich kann m
Europäischer ITK-Markt wächst etwas langsamer ...
Umsatz legt in diesem Jahr um 0,7 Prozent auf 686 Milliarden Euro zu Britischer ITK-Markt schrumpft leicht um 0,5 Prozent Weltweite ITK-Umsätze wachsen voraussichtlich um 1,8 Prozent Nach einem starken Umsatzanstieg im vergangenen Jahr wächst das Geschäft mit Prod
3D-Druck ermöglicht maßgeschneiderte Produktion ...
Ein selbst entworfenes Smartphone, Ersatzteile für Flugzeugtriebwerke oder sogar menschliche Organe auf Knopfdruck: Was vor einigen Jahren noch wie Science Fiction klang, ist mit innovativen 3D-Druckverfahren heute schon möglich ? und bietet riesige Chancen für die Fertigung und Logistik. Das ze
Weitere Mitteilungen von BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.
Wieso immer mehr Menschen inÖl investieren ...
Die Zinsen sind am Boden und eine Änderung dessen ist nicht zu erwarten. Der Leitzins sinkt und sinkt und die Banken bieten lächerliche Zinsen für das Ersparte. Tagesgeld, Festgeld und Sparbuch machen auf Grund der Inflation Verlust. Alle suchen nach Möglichkeiten ihr Geld anderweitig zu invest
Depotpower.de: Dax: Wer hat die besseren Karten – Bullen oder Bären? ...
Es zeigte aber wieder einmal wie abhängig der DAX von den US-Indizes ist. Die Umsätze bleiben sehr gering und die Investoren die am Markt agieren halten sich auch noch bedeckt. Schließlich kommen diese Woche noch einige wichtige Termine auf uns zu die für mehrere Monate richtungsweisend sein kö
Matthias Mathieu von BRIGHT CAPITALüber Nachrangdarlehen als alternative Finanzierungsform für mittelständische Unternehmen ...
Im Interview mit Kapitalerhöhungen.de spricht Matthias Mathieu von BRIGHT CAPITAL als Experte für Finanzierungsformen für den deutschen Mittelstand. Als Initiator der Fonds- und Asset-Management Gesellschaft liefert Mathieu besondere Einblicke in den Bereich Debt Investments. Die Gesellschaft
Staatssekretär Kapferer: Deutsch-Brasilianische Wirtschaftsbeziehungen im Aufwind ...
Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Stefan Kapferer, hat heute auf den 32. Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstagen in Hamburg die exzellenten Wirtschaftsbeziehungen gewürdigt. Die Wirtschaftstage, die meist mit über Tausend Teilnehmern stattfinden, werden jährl




