Volkswagen streicht Sonntagsschichten
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Autobauer sucht Nachfolger für Komponentenchef Neubauer+++
Der einflussreiche Betriebsrat des Autobauers Volkswagen hat im
Wolfsburger Stammwerk die für das dritte Quartal geplante
Sonntagsschichten gestrichen. Dies berichtet das deutsche
Wirtschaftsmagazin BILANZ in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe.
Solange technische Probleme in der Fertigung immer wieder
Zwangspausen und Produktionsausfälle verursachten, seien die
Zusatzschichten am Sonntag sinnlos. Das VW-Stammwerk wird im
laufenden Jahr zwar mehr Autos herstellen als 2013, jedoch
voraussichtlich weniger als die ursprünglich geplanten gut 850.000
Fahrzeuge.
Während der Konzern eine höhere Effizienz bei der renditeschwachen
Kernmarke erreichen will, sucht Volkswagen auch einen neuen Chef für
die hauseigenen Komponentenwerke: Die Niedersachsen stellen von
Achsen bis zu Autositzen zu viele Teile selbst her. Das Sortiment
soll verkleinert werden, das gesamte Angebot wird einer Prüfung
unterzogen. Amtsinhaber Werner Neubauer (65) soll deshalb,
BILANZ-Informationen zufolge, noch mindestens bis Ende dieses Jahres
im Amt bleiben, bevor er dann aus Altersgründen abgelöst wird. Geht
es nach dem Betriebsrat, könnte der sogar in den Konzernvorstand
einziehen.
Pressekontakt:
Mark C. Schneider
BILANZ-Redaktion
Tel.: +49 40 347 234 32
mark.schneider@axelspringer.de
http://www.bilanz-magazin.de
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Datum: 03.09.2014 - 13:00 Uhr
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