Materialeffizienz ist Gebot der Stunde
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Materialeffizienz ist Gebot der Stunde
Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie und Beauftragter der Bundesregierung für den Mittelstand, Hartmut Schauerte, hat gestern den 400. Bewilligungsbescheid für eine Potenzialanalyse im Rahmen des Impulsprogramms "Materialeffizienz" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) an ein Unternehmen in Nordrhein-Westfalen übergeben. Mit dem Impulsprogramm "Materialeffizienz" möchte das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie mittelständische Unternehmen mit bis zu 1000 Beschäftigten motivieren, die eigene Materialeffizienz zu steigern und gleichzeitig die Umwelt zu entlasten. Unter anderem fördert das BMWi den Einsatz qualifizierter Beraterinnen und Berater in den Unternehmen. Das Impulsprogramm Materialeffizienz fördert zudem die Bildung von Netzwerken zur Materialeffizienz
Staatssekretär Schauerte: "Material effizient einzusetzen bedeutet, unmittelbar Kosten zu sparen! Das ist insbesondere für Mittelständler wichtig und sollte Unternehmen gerade in der Krise dazu motivieren, das BMWi-Impulsprogramm "Materialeffizienz" zu nutzen. Das durchschnittlich ermittelte Einsparpotenzial beim Material liegt bei 220.000 ¤ pro Unternehmen und Jahr. Unternehmen können somit Kosten in Höhe von durchschnittlich 2,5 Prozent ihres Umsatzes einsparen."
Das große Einsparpotenzial ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass im Produzierenden Gewerbe Materialkosten mit rund 45 Prozent weit vor den Personalkosten mit knapp 20 Prozent den größten Kostenblock darstellen.
Das BMWi lobt jedes Jahr den Deutschen Materialeffizienz-Preis aus. Der diesjährige Einsendeschluss für innovative Lösungen zur Einsparung von Material ist der 15. Oktober 2009. Weitere Informationen zu Fördermodalitäten, Praxisbeispielen, dem Deutschen Materialeffizienz-Preis, Materialeffizienz-Beratern und Ansprechpartnern gibt es unter www.demea.de.
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Datum: 14.08.2009 - 03:05 Uhr
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