Henkel: Die EZB verkommt zur Witznummer
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Ankündigung, obskure Wertpapiere durch die EZB aufzukaufen, erklärt
Hans-Olaf Henkel, stellvertretender Sprecher der Alternative für
Deutschland und MdEP:
Draghis Handlungen, den Leitzins erneut zu senken und im gleichen
Zug obskure Wertpapiere in nicht gekannter Höhe anzukaufen, sind an
Widersprüchlichkeit nicht zu übertreffen und zeugen von purer
Verzweiflung.
Der gestrige Schritt war rein symbolischer Natur. Denn: Ob der
Leitzins nun bei 0,15 oder 0,05 Prozent liegt, spielt überhaupt keine
Rolle mehr. Ebenso die Erhöhung der Strafzinsen für Bankeinlagen bei
der EZB von -0,1 auf -0,2 Prozent ist nur ein minimaler Motivator für
die Kreditvergabe. Draghi scheint einen wesentlichen Punkt zu
ignorieren: Eine Wirtschaft die kaum Wachstumsperspektiven hat, wird
auch keine Kredite für Investitionen in Anspruch nehmen.
Der beabsichtigte Ankauf von dubiosen Kreditpaketen in Höhe von
einer halben Billion Euro ist Ironie pur. Gerade diese Kreditpakete
haben mitunter dafür gesorgt, dass die Kapitalmärkte von einem
knappen Jahrzehnt zusammenbrachen. Jetzt will Draghi diese durch die
EZB aufkaufen lassen. Die EZB verkommt zur Witznummer. Doch worüber
man auf den ersten Blick nur ungläubig lachen kann, ist in Wahrheit
brandgefährlich. Denn Draghi setzt nicht mehr oder minder die Zukunft
Europas und Abermillionen Arbeitsplätze leichtfertig aufs Spiel.
Pressekontakt:
Christian Lüth
Pressesprecher der Alternative für Deutschland
christian.lueth@alternativefuer.de
Tel.: 030 26558370
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Datum: 05.09.2014 - 11:34 Uhr
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