Neue OZ: Gespräch mit Gernot Erler, Russlandbeauftragter der Bundesregierung
ID: 1105400
entsprechendem Handeln Moskaus "schnell hinfällig" sein
Erler erwartet erbittertes diplomatisches Ringen um Sonderstatus
der Separatistengebiete - "Sea Breaze keine Nato-Veranstaltung"
Osnabrück. Der Russlandbeauftragte der Bundesregierung, Gernot
Erler (SPD), plädiert in der Ukraine-Krise für anhaltenden
wirtschaftlichen und politischen Druck auf die russische Regierung.
In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Dienstag)
sagte Erler: "Zweifellos muss der Druck auf Moskau aufrechterhalten
werden, die Separatisten nicht weiter militärisch aufzurüsten und zu
unterstützen." Erler fügte aber hinzu: "Wenn es in diesem
Zusammenhang konstruktive Signale gäbe, wären die Sanktionen schnell
hinfällig." Erler sagte schwierige Verhandlungen über die Zukunft der
Ost-Ukraine voraus. Auf Fragen nach Abspaltungs-Forderungen der
pro-russischen Separatisten sagte er: "Zu den Minsker Vereinbarungen
gehört ein Sonderstatus der Separatistengebiete - nicht deren
Abspaltung. Ich erwarte ein erbittertes diplomatisches Ringen um die
Art des Sonderstatus." Im weißrussischen Minsk hatten Vertreter der
Ukraine, Russlands, der Organisation für Sicherheit und
Zusammenarbeit in Europa (OSZE) und der Separatisten unter anderem
eine Feuerpause und eine Dezentralisierung der Macht vereinbart.
Mit Blick auf die von Russland scharf kritisierte Marineübung "Sea
Breeze 2014" sagte Erler: "Dies ist ein routinemäßiges Manöver, aber
keine Nato-Veranstaltung. Russische Proteste gehören ebenso
routinemäßig dazu. Ich gehe davon aus, dass sich alle beteiligten
Länder darum bemühen werden, eine eskalierende oder provozierende
Wirkung der diesjährigen Übung zu vermeiden."
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 09.09.2014 - 05:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1105400
Anzahl Zeichen: 2078
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Wahlen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 190 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Gespräch mit Gernot Erler, Russlandbeauftragter der Bundesregierung"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Kommunen fordern und erwarten vom Bund-Länder-Gipfel an diesem Donnerstag Beschlüsse zu Milliarden-Einsparungen im sozialen Bereich. "Unsere Vorschläge liegen seit Monaten auf dem Tisch, der Tag der Entscheidung ist gekommen, und dabei darf es nicht bei Millionenbeträgen stehen bleiben&
Mehr Steuern für Reiche, weniger für alle Anderen: Was die Linke mit der Steuer vorhat / Linke legt eigenes Steuerkonzept vor - Reichinnek: Regierung macht "Politik für reiche Kumpels" ...
Angesichts der Debatte über eine Steuerreform hat die Linke im Bundestag ein eigenes Konzept vorgelegt und fordert radikale Änderungen bei der Einkommensteuer auf Kosten von Spitzenverdienern und Millionären. "Bisher hat sich die Koalition vor allem dadurch ausgezeichnet, Politik für ihre r
Außenminister bedauert, dass er mit seinen Kindern nicht plattdeutsch spricht/Johann Wadephul sieht sich als mächtigsten Plattsnacker der Welt ...
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) bedauert, dass er mit seinen Kindern nicht plattdeutsch spricht. "Sie sind auch ein bisschen traurig, dass sie das nicht gelernt haben", sagte er im Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung (noz). Seine Frau spreche kein Platt. "Das heiß
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Neue OZ: Interview mit VdK-Präsidentin Ulrike Mascher ...
Sozialverband VdK: Pflegebedürftige genauso schützen wie Kinder Präsidentin Mascher fordert "Ruck durch die Gesellschaft" - Verfassungsbeschwerde erhält gerade "letzten Feinschliff" Osnabrück.- Im Streit um die Pflegeversicherung erhofft sich der Sozialverband VdK
Neue OZ: Gespräch mit Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, ehemalige Bundesjustizministerin ...
Leutheusser-Schnarrenberger: FDP hat eine Zukunft Frühere Bundesjustizministerin sieht trotz verheerender Wahlniederlagen Chancen für die Liberalen - "Neue FDP keine AfD light" Osnabrück.- Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, ehemalige Bundesjustizministerin und seit 1978 FDP
MDR-Thementag: "Thüringen vor der Wahl" ...
Am 8. September 2014, sechs Tage vor der Landtagswahl in Thüringen, geht der MDR erneut mit einem trimedialen Thementag auf das Ereignis ein. Internet-Nutzer finden auf www.mdr.de ein ausführliches Wahl-Spezial mit einer detaillierten Vorschau und vielen Übersichten zu Kandidaten, Wahlpro
Neue OZ: Gespräch mit Rudolf Seiters, DRK-Präsident ...
SeSeiters fordert umfassenden Schutz für deutsche Helfer in Ebola-Gebieten DRK-Präsident: Bundesregierung muss unkomplizierte Versorgung im Krankheitsfall garantieren - Rücktransport wäre mit hohen Kosten verbunden Osnabrück.- Angesichts der Ebola-Epidemie in Westafrika hat das Deut




