Kleine und mittlere Unternehmen in Europa brauchen mehr Unterstützung beim Ausbau des Expor

Kleine und mittlere Unternehmen in Europa brauchen mehr Unterstützung beim Ausbau des Exportgeschäfts

ID: 1106867

Potentielle Risiken, Verwaltungsaufwand und Mangel an Informationenüber gesetzliche Auflagen in nicht-EU-Ländern bremsen internationales Wachstum von KMU




(firmenpresse) - BRÜSSEL, 2. SEPTEMBER 2014 - Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Europa schöpfen ihr Exportpotenzial nicht voll aus. Dies geht aus einer von UPS (NYSE: UPS) in Auftrag gegebenen Befragung von mehr als 8.000 Inhabern und Geschäftsführern von KMU in sieben Ländern hervor.

Im Rahmen der Studie - European SME Exporting Insights - wurden die Inhaber und Geschäftsführer von insgesamt 8.144 kleinen und mittelgroßen Unternehmen aus den Branchen Automotiv, Gesundheit, High-Tech, Industrie und dem Einzelhandel in den sieben wichtigsten europäischen Märkten (Vereinigtes Königreich, Deutschland, Italien, Niederlande, Frankreich, Polen und Belgien) befragt. Darin wurden die Beweggründe für den Export näher beleuchtet und die wichtigsten Hürden und Ängste, mit denen sich KMU beim internationalen Vertrieb ihrer Waren konfrontiert sehen, ermittelt.

Ein Großteil der von KMU beauftragten Sendungen ist für Kunden im Inland und in anderen EU-Ländern bestimmt. Wie aus den Ergebnissen der Studie hervorgeht, benötigen diese Unternehmen für die Erschließung weit entfernter Märkte Unterstützung. Bedenken hinsichtlich des Verlusts und der Unversehrtheit von Sendungen sowie ein Mangel an Informationen über den Umgang mit Ausfuhrbestimmungen und -verfahren dämpfen die Exportfreude.

"Europäischen KMU eröffnet sich außerhalb der Europäischen Union ein großes Potenzial", so Cindy Miller, President UPS Europe. "In einem wettbewerbsintensiven globalen Geschäftsklima müssen KMU diese Möglichkeiten nutzen, um ihren Kundenstamm im Ausland zu vergrößern, ihren Umsatz zu steigern und nachhaltiges Wachstum zu fördern."

Der Studie zufolge gibt es in Italien, Deutschland und Frankreich die meisten exportorientierten KMU. KMU in Belgien, dem Vereinigten Königreich und den Niederlanden haben beim Export in Märkte außerhalb der EU die Nase vorn und versenden im Vergleich zu den anderen im Rahmen der Studie untersuchten Ländern mehr Pakete in Nicht-EU-Länder.



Risiken und Auflagen: Exportängste bestimmen das Denken
Zwischen 51 und 81 Prozent der befragten KMU prognostizieren für die kommenden zwölf Monate ein stagnierendes Exportgeschäft. KMU im Vereinigten Königreich und Deutschland zeigen sich optimistischer als in anderen Ländern. Hier gehen mehr als 40 Prozent der derzeitigen Exporteure davon aus, dass die Exportzahlen innerhalb des nächsten Jahres steigen werden. Potenzielle Exporteure legen beim Versand ins Ausland Zurückhaltung an den Tag. Die Befragten aus den wichtigsten Ländern - mit Ausnahme von Polen und Italien, wo mehr Optimismus herrscht - geben an, dass sie in nächster Zeit eher nicht oder überhaupt nicht vorhaben, in das Exportgeschäft einzusteigen.

Die Studie ergab, dass der Export sowohl im Vereinigten Königreich als auch in Deutschland als "nächster logischer Schritt" für Wachstum angesehen wird. Potenzielle Risiken bestimmen jedoch das Denken. In allen Märkten nennen KMU das Risiko beschädigter oder verloren gegangener Waren als wesentliches Hindernis für Exporte innerhalb der EU. Ausfuhrbestimmungen und -verfahren, ein hoher Verwaltungsaufwand und Kosten gelten als die größten Hürden für US-Exporte. Innerhalb der sieben Märkte scheuen vor allem Kleinstunternehmen vermeintliche Exportrisiken. Dies lässt darauf schließen, dass sie gegenüber KMU mehr Hilfestellung benötigen.

Viele Exporteure sind nur unzureichend über TTIP (Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft) informiert. Dieses Handelsabkommen, das zurzeit zwischen der EU und den USA ausgehandelt wird, könnte dazu beitragen, Zollschranken und bürokratische Hindernisse abzubauen. Vielen Befragten ist außerdem nicht bewusst, inwiefern dieses Abkommen ihnen bei der Erschließung des amerikanischen Marktes helfen könnte. Ein Mangel an Informationen und Klarheit in Bezug auf das Abkommen ist in allen untersuchten Ländern deutlich zu erkennen: Nur durchschnittlich 21 Prozent oder weniger fühlen sich ausreichend informiert. Exporteure in Deutschland sind mit 47 Prozent am besten mit TTIP vertraut, doch gaben viele Befragte an, dass sie nicht sicher seien, welche Auswirkungen TTIP möglicherweise haben könnte.

"Auf beiden Seiten des Atlantiks besteht bei den KMU ein großer Aufklärungsbedarf in Bezug auf das TTIP", fasst Miller zusammen. "Kleine Unternehmen glauben, dass vor allem die größeren Unternehmen vom TTIP profitieren werden und sind sich der Vorteile dieses Abkommens nicht bewusst. Logistikunternehmen wie UPS können entscheidend dazu beitragen, KMU Klarheit über das Potenzial von TTIP zu verschaffen. Als erfahrener Dienstleister mit einem weltumspannenden Zustellnetzwerk und einem großen Erfahrungsschatz bei der Zollabfertigung, kann UPS diesen Unternehmen sämtliche wichtigen Dienstleistungen und Hilfestellungen zur Verfügung stellen, die sie benötigen, um über den Tellerrand hinaus zu blicken und ihr Exportpotenzial voll auszuschöpfen."

###

Über die UPS Studie European SME Exporting Insights
Im Rahmen der Studie wurden 8.144 Inhaber und Geschäftsführer, einschließlich der kaufmännischen Leiter und Vertriebsleiter von KMU befragt. Die Befragung fand vom 1. bis 10. November 2013 und vom 7. bis 9. Mai 2014 statt. In folgenden Ländern wurden die Befragungen durchgeführt: Belgien (613), Frankreich (1.265), Deutschland (2.281), Italien (613), den Niederlanden (604), Polen (400) sowie im Vereinigten Königreich (2.368). Die Stichproben für die Studie wurden von Dun & Bradstreet ausgewählt. Zu den Teilnehmern gehören Unternehmen aus dem Automotivsektor (666), der Gesundheitsbranche (1.690), der High-Tech-Industrie (1.009) sowie aus den Bereichen Industrie (1.949) und Einzelhandel (2.830). Die qualitative Untersuchung wurde im Rahmen von acht Workshops - vier in Deutschland und vier im Vereinigten Königreich - durchgeführt. Ziel war es, die Hürden für den Export, den Weg hin zum Exportgeschäft sowie mögliche Ansatzpunkte für eine Unterstützung von KMU beim Ausbau der Exporttätigkeit näher zu beleuchten.
Die Studiendaten wurden gemäß der EU-Definitionen anhand der Mitarbeiterzahl, des Umsatzes und der Jahresbilanzsumme in Kleinstunternehmen sowie in kleinen und mittelgroßen Unternehmen untergliedert. Zur Kategorie der Kleinstunternehmen gehören Unternehmen mit weniger als 10 Angestellten und einem Jahresumsatz bzw. einer Jahresbilanzsumme von unter EUR 2 Millionen. Zu den kleinen Unternehmen zählen Unternehmen mit weniger als 50 Angestellten und einem Jahresumsatz bzw. einer Jahresbilanzsumme von unter EUR 10 Millionen. Die Kategorie der mittelgroßen Unternehmen umfasst Unternehmen mit weniger als 250 Angestellten und einem Jahresumsatz bzw. einer Jahresbilanzsumme von unter EUR 43 Millionen.

###

UPS (NYSE: UPS) ist ein weltweit führendes Logistikunternehmen mit einem breiten Angebot an Lösungen für den Paket- und Frachttransport, die Förderung des internationalen Handels und den Einsatz modernster Technologie zur effizienteren Gestaltung von Geschäftsabläufen. Der Hauptsitz des Unternehmens ist Atlanta im US-Bundesstaat Georgia. UPS bedient weltweit mehr als 220 Länder und Gebiete. Im Internet finden Sie UPS unter www.ups.com, außerdem den Unternehmensblog unter blog.ups.com. Aktuelle UPS Nachrichten gibt es unter www.pressroom.ups.com.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:

xxx



PresseKontakt / Agentur:

Havas PR
Natalie Theisen
Kaiserswerther Straße 135
40474 Düsseldorf
natalie.theisen(at)havaspr.com
02119149741
http://www.havasworldwide.de



drucken  als PDF  Kunstfans und Gastronomen aufgepasst: Einladung in die Heckmann-Höfe am 25. September Gut kombiniert und wirtschaftlich optimiert ? Stanzen und Umbugen in einem Schritt
Bereitgestellt von Benutzer: Adenion
Datum: 11.09.2014 - 13:05 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1106867
Anzahl Zeichen: 8220

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Natalie Theisen
Stadt:

Düsseldorf


Telefon: 02119149741

Kategorie:

Sonstiges



Diese Pressemitteilung wurde bisher 256 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Kleine und mittlere Unternehmen in Europa brauchen mehr Unterstützung beim Ausbau des Exportgeschäfts"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Havas PR (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Milkas große Liebesschloss-Aktion zum Valentinstag ...
Die Liebe auf den ersten Blick? Knapp zwei Drittel (65 Prozent) der Deutschen glauben noch daran. Selbst wenn nicht einmal jeder Zweite dieses Glück schon einmal erlebt hat, beurteilt eine überwältigende Mehrheit von 82 Prozent ihre Partnerschaft als sehr gut oder eher gut. Mehr als die Hälfte d

Wie die Europäische Union Bürger und Unternehmen unterstützt: Start einer Informationskampagne in Berlin ...
Berlin, 14. November 2014 - Die Europäische Kommission startet eine Informationskampagne, um den Bürgern zu zeigen, welchen Nutzen ihnen die EU konkret bringt. Die neuartige Kampagne wird in sechs Pilotländern gestartet, als erstes in Deutschland am 28. November 2014. Sie besteht aus sechs TV-Spo

UPS BIETET ONLINE-KÄUFERN WELTWEIT TRANSPARENZ, KONTROLLE UND KOMFORT FÜR IHRE ZUSTELLUNGEN ...
NEUSS, 8. Oktober 2014 - UPS (NYSE:UPS) gab heute bekannt, dass seine UPS My Choice® (http://www.ups.com/mychoice/) - und UPS Access Point? (http://www.ups.com/accesspoint/) -Netzwerke ausgebaut werden. Diese beiden Dienstleistungen des Unternehmens ermöglichen Händlern und viel


Weitere Mitteilungen von Havas PR


Kunstfans und Gastronomen aufgepasst: Einladung in die Heckmann-Höfe am 25. September ...
Berlin, 11. September 2014 - Fast drei Monate hat Susanne Rikus mit ihrer farbenfrohen, energetischen Kunst die Tropenwelt Hawaiis und mediterrane Atmosphäre Sardiniens in die Berliner Heckmann-Höfe (an der Oranienburger Straße zwischen Postfuhramt und Neuer Synagoge) geho

JVC wird Mitglied des "Works With Wowza"-Partnerprogramms -- Content-Ersteller können nun Live-Video von professionellen Kameras direkt an die Endanwender übertragen ...
(Mynewsdesk) EVERGREEN, CO -- (Marketwired) -- 09/10/14 -- Wowza(R) Media Systems, LLC, der Anbieter der Simply Powerful Streaming(TM)-Software, teilte heute mit, dass JVC, der Entwickler und Hersteller professioneller Video-Camcorder, an dem Works With Wowza(TM)-Partnerprogramm teilnimmt und damit

Designed in California, Rescued in Germany - so kann es gehen ...
In der deutschen Bevölkerung gibt es immer mehr Apple Liebhaber, manche davon leben sogar in einer zweidimensionalen Welt, da sie auch mit einem Windows Computer arbeiten müssen. Da sich diese Welten in der Handhabung deutlich unterscheiden, müssen bestimmte abweichende el

Bildung auf einen Blick 2014 ...
Schlecht ausgebildete junge Erwachsene waren am stärksten von der Wirtschaftskrise betroffen: Die Erwerbslosenquote für 25- bis 34-Jährige ohne einen Abschluss im Sekundarbereich II stieg von 13,6 Prozent (2008) auf 19,8 Prozent (2012). In vielen Ländern lag die Q


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z