Internationales Symposium in Fukushima erarbeitet Empfehlungen für die Regierung
ID: 1107287
und 9. September 2014 in Fukushima City, Fukushima Prefecture, ein
internationales Expertensymposium mit dem Thema "Beyond Radiation and
Health Risk - Toward Resilience and Recovery" [Über Strahlung und
Gesundheitsrisiken hinaus - hin zu Widerstandsfähigkeit und
Wiederherstellung], bei dem sich japanische und internationale
Experten trafen und die Auswirkungen des Unfalles im Atomkraftwerk
Fukushima Daiichi auf die Gesundheit der lokalen Bevölkerung, sowie
die künftigen Wiederherstellungsmaßnahmen untersuchten.
Die Fukushima Medical University, die den Fukushima Health
Management Survey durchführte, und die am Symposium teilnehmenden,
internationalen Organisationen, darunter die
Weltgesundheitsorganisation (WHO), waren sich einig, dass bisher
keine direkten Gesundheitsauswirkungen durch Strahlung erkennbar
sind. Gleichzeitig ist ihnen jedoch bewusst, dass sich die lokale
Bevölkerung unvermindert große Sorgen über die Strahlung macht und
dass aufgrund des langen Evakuierungszeitraumes einige sekundäre
gesundheitliche und mentale Effekte auftreten, wie Fettleibigkeit und
Depressionen.
Das Symposium wurde gemeinsam von der Sasakawa Memorial Health
Foundation und der Fukushima Medical University in Zusammenarbeit mit
der Nagasaki University organisiert. Experten von vier
internationalen Organisationen - der WHO, des Wissenschaftlichen
Komitees der Vereinten Nationen über die Wirkungen atomarer Strahlung
(UNSCEAR), der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) und
der Internationalen Strahlenschutzkommission (ICRP) - nahmen als
Podiumssprecher teil.
Der Vorsitzende der Nippon Foundation, Yohei Sasakawa, sagte in
seiner Eröffnungsrede: "Mithilfe wissenschaftlicher Diskussionen aus
unterschiedlichen Gesichtspunkten über den derzeitigen Zustand von
Fukushima hoffen wir, Maßnahmen zu identifizieren, welche die
Widerstandsfähigkeit und die Wiederherstellung von Fukushima
stärken."
Am 11. September trafen Sasakawa und verschiedene internationale
Experten Premierminister Shinzo Abe in seiner offiziellen Residenz
und übergaben ihm eine Reihe von Empfehlungen, die während der
Diskussionen am zweitätigen Symposium erarbeitet worden waren. Die
Empfehlungen schließen die Einführung von Strahlenschutzkriterien
ein, die ausreichend flexibel sind und sich der lokalen Verhältnisse
und des Lebens Einzelner annehmen, sowie die Schaffung einer
Infrastruktur, die es der lokalen Bevölkerung ermöglicht, ihre
persönliche Situation in Übereinstimmung mit individuellen
radiologischen Umständen zu gestalten. Diese Empfehlungen verlangen
ebenfalls die stärkere Unterstützung der Erbringer von
Gesundheitsleistungen und lokalen Pflegedienstleister, und die
nennenswerte Erhöhung ihrer Anzahl, um die psychologische und soziale
Fürsorge der vom Fukushima-Vorfall betroffenen Menschen zu fördern.
Kontakt: Natsuko Tominaga PR Department Die Nippon Foundation
+81-3-6229-5131
pr@ps.nippon-foundation.or.jp[mailto:pr@ps.nippon-foundation.or.jp]
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.09.2014 - 09:37 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1107287
Anzahl Zeichen: 3405
Kontakt-Informationen:
Stadt:
- Es wird eine angemessene gesundheitliche und psychologische Unterstützung der lokalen Bevölkerung
Kategorie:
Energie & Umwelt
Diese Pressemitteilung wurde bisher 212 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Internationales Symposium in Fukushima erarbeitet Empfehlungen für die Regierung"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
The Nippon Foundation (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von The Nippon Foundation
Regional ist Trumpf ...
Die Sehnsucht nach kulinarischer Heimat, nach gesunden Produkten aus der Region nimmt zu. Die lokale Herkunft von Lebensmitteln ist für viele Menschen das Thema Nummer eins. Regionalität ist ein Mega-Trend, in dem ein großes Potenzial an Wertschöpfung für Handel und Industrie steckt. Ist Regio
Frische Luft im Passivhaus dank Lüftungsanlage? ...
Wer sich für den Passivhaus-Bau interessiert trifft zwangsläufig auf Begriffe wie "luftdichte Gebäudehülle", "Lüftungsanlage" oder "Blower-Door-Test". Dabei soll die Summe aller Maßnahmen dafür sorgen, dass die Wärme im Winter im Haus bleibt und nicht mehr durch
Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter ist neue DBU-Kuratoriumsvorsitzende ...
Deutsche Bundesstiftung Umwelt: 16-köpfiger Vorstand wählte BMUB-Staatssekretärin an Spitze Rita Schwarzelühr-Sutter (51), Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium (BMUB), ist neue Vorsitzende des Kuratoriums der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Der 16-köpfige
Bauheizung in höchster Effizienz ...
Hotmobil Deutschland erweitert die Reihe der mobilen Anlagen um den Hotliner MSH 280. Diese innovative Lösung zur Optimierung der Baubeheizung überzeugt vor allem mit dem vergleichsweise niedrigen Energieverbrauch und der Flexibilität in Bezug auf die Lufterhitzer-Größe. "Kunden f




