Jeder zweite deutsche Mieter ist bereit, für höheren Energiestandard mehr zu zahlen

Jeder zweite deutsche Mieter ist bereit, für höheren Energiestandard mehr zu zahlen

ID: 1109142
(ots) - Die Hälfte der Mieter in Deutschland würde für
eine gedämmte Wohnung mehr Miete zahlen - das zeigt eine aktuelle
Studie von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale / Für
Besserverdiener muss die Heizkostenersparnis mindestens die höhere
Miete decken / Wer für eine sanierte Bleibe nicht mehr zahlen will,
findet seine Miete ohnehin schon sehr hoch oder die Wohnung bereits
ausreichend gedämmt

Umweltbewusstsein hin oder her, wenn es ums Geld geht, scheiden
sich die Geister. So ist die Hälfte der Mieter in Deutschland bereit,
für eine energetisch sanierte Wohnung mehr Miete zu zahlen - die
andere Hälfte jedoch nicht. Das zeigt eine aktuelle Studie von
immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale. Vor 4 Jahren war
die Bereitschaft, zum Wohle der Umwelt höhere Mieten in Kauf zu
nehmen, noch größer: Damals waren 54 Prozent bereit, für eine besser
gedämmte Wohnung mehr zu bezahlen.

Besserverdiener wollen nicht mehr zahlen

Besserverdiener, die generell bereit sind, für eine sanierte
Wohnung mehr Miete zu bezahlen, wollen allerdings im Gegenzug bei den
Heizkosten sparen. Bei 40 Prozent von ihnen soll die
Heizkostenersparnis das Plus bei der Miete zumindest wieder
ausgleichen. Für 60 Prozent muss die Ersparnis sogar höher ausfallen
als die zusätzliche Miete. Unterm Strich mehr bezahlen würde keiner
von ihnen.

Jeder Zehnte fürchtet ungesunde Nebenwirkungen

Wer für sanierten Wohnraum trotz möglicher Heizkosteneinsparungen
nicht mehr Miete zahlen will, hat seine Gründe: 27 Prozent der
Deutschen sind der Meinung, dass ihre Miete ohnehin schon hoch genug
ist und die Kosten für eine Modernisierung damit abgegolten sein
sollten. Ebenso viele sagen, dass die eigene Wohnung bereits
ausreichend gedämmt ist. Jeder vierte Befragte (26 Prozent) versucht


die Heizkosten, lieber selbst niedrig zu halten, statt pauschal jeden
Monat mehr Miete zu zahlen. Weitere 9 Prozent lehnen eine zusätzliche
Dämmung ab, weil sie diese für ungesund halten. Sie fürchten, dass
sich durch die bessere Dämmung Schimmel bilden könnte.

Wird eine Wohnung neu saniert, hat der Mieter allerdings keine
andere Wahl, als eine Mieterhöhung in Kauf zu nehmen. Laut Gesetz
können Vermieter 11 Prozent der Kosten für energetische Sanierungen
auf die Jahresmiete aufschlagen. Detailliertere Informationen
erhalten Sie unter news.immowelt.de.

Für die repräsentative Studie "Wohnen und Leben 2014" wurden im
Auftrag von immowelt.de 1.015 Personen befragt.

Die Ergebnisse der Studie im Überblick:

Wären Sie bereit, für eine energetisch sanierte Wohnung / ein
energetisch saniertes Haus mehr Miete zu bezahlen?

- Ja: 50 Prozent
- Nein: 50 Prozent

Warum würden Sie für eine besser gedämmte Wohnung / ein besser
gedämmtes Haus nicht auch mehr Miete zahlen?

- Meine Wohnung ist bereits (ausreichend) gut gedämmt: 27 Prozent
- Ich bezahle ohnehin schon so viel Miete, dass das damit
abgegolten sein sollte: 27 Prozent
- Ich kann meine Heizkosten selbst beeinflussen. Die Miete
hingegen ist jeden Monat fällig: 26 Prozent
- Die Heizkostenersparnis ist bestimmt geringer als die
Mieterhöhung: 11 Prozent
- Ich möchte keine zusätzliche Dämmung (halte das für ungesund): 9
Prozent

Diese und andere Pressemitteilungen von immowelt.de finden Sie in
unserem Pressebereich unter http://presse.immowelt.de.

Über immowelt.de:

Das Immobilienportal www.immowelt.de ist mit monatlich 4,2
Millionen Besuchern (comScore Media Metrix) und bis zu 1,2 Millionen
Immobilienangeboten pro Monat einer der führenden Online-Marktplätze
für Wohnungen, Häuser und Gewerbeimmobilien. Betrieben wird das
Portal von der Nürnberger Immowelt AG, zu deren Portfolio auch die
Special-Interest-Portale bauen.de, ferienwohnung.com,
wohngemeinschaft.de und dreamflat.de gehören. Zweites
Hauptgeschäftsfeld des Unternehmens ist die Entwicklung von
Softwarelösungen für die Immobilienbranche.



Pressekontakt:
Immowelt AG
Nordostpark 3-5
90411 Nürnberg

Barbara Schmid
+49 (0)911/520 25-462
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Datum: 17.09.2014 - 09:51 Uhr
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