Plan setzt Ebola-Bekämpfung als höchste Priorität / Kinderhilfswerk kooperiert mit IMC, um Epidemie einzudämmen
ID: 1110344
Westafrika, um das Ebola-Virus einzudämmen und die Lebenssituation
der Betroffenen zu verbessern. Die Epidemie in Guinea, Liberia und
Sierra Leone zeigt keine Anzeichen der Abschwächung. Die Lage der
Menschen, besonders der Kinder, ist dramatisch. Ebola hat ihr Leben
radikal verändert: Schulen bleiben geschlossen, es gibt keinen Raum
mehr zum Spielen, Angst und Misstrauen bringen das öffentliche Leben
zum Erliegen. Das Kinderhilfswerk Plan kooperiert mit dem
International Medical Corps (IMC), einer führenden internationalen
Organisation für medizinische Nothilfe. Der Verbund soll umfassende
Hilfsmaßnahmen ermöglichen.
"Kinder, deren Eltern am Ebola-Virus sterben, bleiben allein
zurück. Als Waisen werden sie von anderen Familien zurückgewiesen -
aus Angst vor Ansteckung mit dem tödlichen Virus", warnt Maike
Röttger, Vorsitzende der Geschäftsführung von Plan International
Deutschland. "Auch wenn Einzelne oder ganze Familien auf Ebola
untersucht wurden, erfahren diese Menschen nach ihrer Rückkehr
Ablehnung. Die Dorfgemeinschaften funktionieren vielfach nicht mehr,
das ist tragisch. Umso wichtiger ist unsere Aufklärungsarbeit, die
wir in allen von Ebola betroffenen Ländern leisten." Plan
International verfügt über weitreichende Expertise in der Arbeit mit
Kindern in Not- und Krisensituationen. Programme zum Kindesschutz und
zur Trauma Bewältigung für Mädchen und Jungen sind in Vorbereitung.
Plan International erwartet von der Kooperation mit dem IMC, dass
schnell und effektiv medizinische Hilfe geleistet werden kann.
Nützlich ist Plans langjährige Erfahrung in Westafrika und das
Vertrauen, das den Plan-Teams in den Gemeinden entgegengebracht wird.
Oft scheitern Ärzte und Gesundheitshelfer am Misstrauen der
Bevölkerung gegenüber den dringend notwendigen Maßnahmen. Plan führt
seine Aufklärungskampagnen und Schulungen in allen Programmländern in
Westafrika zum Ebola-Virus fort, um so eine weitere Ausbreitung zu
verhindern.
Das Ebola-Virus forderte nach Angaben der WHO seit dem Ausbruch im
März mehr als 2.400 Todesopfer. Rund 5.000 Infektionen wurden
registriert. Plan führt in allen noch nicht betroffenen
Programmländern der Region Maßnahmen zur Ebola-Prävention durch.
Diese sind mit den Regierungen abgestimmt. Dazu gehören
Aufklärungs-Kampagnen in den Gemeinden sowie Schulungen für
Plan-Mitarbeiter und Gesundheitshelfer. Unterstützung für diese
Arbeit kommt aus dem deutschen Plan-Büro: es stellte bislang rund
160.000 Euro aus seinem Nothilfe-Fonds bereit. Weitere Spenden sind
erforderlich: Plan International Deutschland e.V., Bank für
Sozialwirtschaft, Stichwort "Ebola", IBAN: DE86 2512 0510 0009 4449
44, BIC: BF SW DE 33 HAN.
Pressekontakt:
Plan International Deutschland, Kommunikation, Bramfelder Straße 70,
22305 Hamburg
- Kerstin Straub, Leitung Kommunikation, Tel. +49 (0)40 61140-251
- Marc Tornow, Pressereferent, Tel. +49 (0)40 61140-177
- presse@plan-deutschland.de und www.plan-deutschland.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 19.09.2014 - 10:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1110344
Anzahl Zeichen: 3389
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Hamburg
Kategorie:
Gesundheitswesen - Medizin
Diese Pressemitteilung wurde bisher 202 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Plan setzt Ebola-Bekämpfung als höchste Priorität / Kinderhilfswerk kooperiert mit IMC, um Epidemie einzudämmen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Plan International Deutschland e.V. (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Mit einem eindringlichen Appell, schnell zu handeln, hat Plan International Deutschland heute in Berlin eine Petition zum Schutz von Mädchen und Frauen im Bürgerkriegsland Sudan an Staatsministerin im Auswärtigen Amt Serap Güler überreicht. "Der Krieg in Sudan wird auf den Körpern von Mä
Jetzt bewerben für den Ulrich Wickert Preis für Kinderrechte 2026 / Journalistenpreis zu Kinderrechten und Berichterstattung aus Krisen- und Konfliktgebieten ...
Noch bis zum 31. März können Medienbeiträge für den Ulrich Wickert Preis für Kinderrechte 2026 eingereicht werden. Die hochkarätig besetzte Jury des Journalistenpreises ehrt herausragende journalistische Leistungen, die auf die Situation von Kindern weltweit aufmerksam machen. Darüber hinaus
Gemeinsam gegen weibliche Genitalverstümmelung / Panel von Plan International zur Einbindung von Männern in die Aufklärungsarbeit ...
Nicht nur Frauensache: Anlässlich des Internationalen Tages gegen weibliche Genitalverstümmelung (FGM/C) am 6. Februar macht die Kinderrechtsorganisation Plan International deutlich, wie wichtig es ist, auch die Männer aktiv an der Aufklärungsarbeit zu beteiligen. Weltweit sind mehr als 230 Mill
Weitere Mitteilungen von Plan International Deutschland e.V.
Studie bestätigt Zusammenhänge / Mehr Schlaganfälle bei Alzheimer-Patienten ...
Alzheimer-Patienten haben ein deutlich erhöhtes Risiko für Schlaganfälle. Darauf verweist die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe anlässlich des Welt-Alzheimertags am 21. September. Das Risiko für ischämische Schlaganfälle - also den Verschluss eines Gefäßes im Gehirn - liegt bei A
ABSORB II Studie: Resorbierbares Gefäßgerüst von Abbott ist vergleichbar mit dem weltweit am meisten verwendeten Koronarstent ...
WASHINGTON, D.C., Sept. 14, 2014 – Abbott meldete heute die positiven Einjahresergebnisse der ABSORB II Studie, dem weltweit ersten prospektiven, randomisierten, kontrollierten Vergleich zwischen Absorb, dem resorbierbaren Gefäßgerüst, und dem weltweit führenden metallischen DES-Familie XIENCE
Rostocker EUFH-Professor als Buchautor zum Thema Personalisierte Medizin ...
Vor dem Hintergrund, dass wir immer älter werden, die gewonnenen Lebensjahre durch die Ansammlung chronischer Erkrankungen erkaufen und eine extrem leistungsfähige High-Tech Medizin es zunehmend erschwert, überhaupt noch als gesund gelten zu dürfen, lautet die Kernfrage des Buches: Macht uns die
Apotheker wollen Arzneimittelversorgung nach Krankenhausaufenthalt erleichtern / Einheitliches Entlassrezept gefordert ...
Patienten, die nach einem Krankenhausaufenthalt weiterhin Arzneimittel brauchen, sollen diese in Zukunft unkomplizierter erhalten als bisher. Das forderte gestern die Hauptversammlung der deutschen Apothekerinnen und Apotheker beim Deutschen Apothekertag in München. "Wir fordern den Gesetz




