forsa-Umfrage im Auftrag von NIDO: Wie leben Eltern im Jahr 2014?
ID: 1110414
nicht alleine versorgen / 60 Prozent der Männer hätten gerne mehr
Zeit für ihre Familie / Magazin begeht 5-jähriges Jubiläum mit der
aktuellen Ausgabe.
55 Prozent der Frauen können ihre Familie finanziell nicht alleine
versorgen. Das ergab eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag des
Familienmagazins NIDO (Ausgabe 10/2014, ab heute im Handel) unter
über 1000 Müttern und Vätern in Deutschland. Seit fünf Jahren widmet
sich NIDO allen Themen rund um das Credo "Wir sind eine Familie". Das
Jubiläum hat die Redaktion veranlasst, sich das Familienbild im Jahr
2014 genauer anzusehen - und hat festgestellt: Es klafft eine große
Schlucht zwischen Wunsch und Wirklichkeit in deutschen Familien.
Eltern haben das Gefühl, zu wenig Zeit mit ihren Kindern zu
verbringen und beruflich trotzdem nicht alles zu leisten: Bei zwei
Dritteln aller Elternpaare hat der Mann einen höheren Anteil am
Haushaltseinkommen. Gleichzeitig hätten 60 Prozent der Männer gern
mehr Zeit für die Familie. Frauen wünschen sich finanzielle Freiheit
und Sicherheit, doch 45 Prozent der befragten Eltern finden es am
besten, wenn der Mann Vollzeit und die Frau Teilzeit arbeitet. Nur
zwei Prozent der Eltern halten es für die beste Idee, dass die Mutter
Vollzeit und der Vater weniger arbeitet.
Auch die Familienfreundlichkeit in Unternehmen lässt laut der
NIDO-Umfrage zu wünschen übrig: Über die Hälfte der Eltern erklären,
Familie und Beruf zu vereinbaren sei in den letzten fünf Jahren kein
bisschen einfacher geworden. 66 Prozent wünschen sich eine
finanzielle Beteiligung des Arbeitgebers an den Kosten der
Kinderbetreuung. 22 Prozent der befragten Eltern nehmen das
Betreuungsgeld in Anspruch, sieben davon obwohl sie die Einführung
kritisch sehen. 11 Prozent hätten eigentlich Anspruch auf
Betreuungsgeld, lehnen es aber ab.
42 Prozent der Männer und 45 Prozent der befragten Frauen sind
sogar der Meinung, dass die Emanzipation der Frau auf Kosten der
Kinder gehe. Doch Männer erwarten von ihren Partnerinnen, dass sie
finanziell unabhängig bleiben. 59 Prozent aller Mütter hätten im
Falle einer Trennung am meisten Angst vor finanzieller Not. Männer
befürchten vor allem, dass sie ihre Kinder nicht mehr zu sehen
bekommen würden (65 Prozent).
Mit der aktuellen Ausgabe, die heute erscheint, feiert NIDO seinen
fünften Geburtstag. Das Familienmagazin erhöht mit seiner
Jubiläumsausgabe die Frequenz von bisher zehn Ausgaben auf zwölf Mal
jährlich. Die monatliche Erscheinungsweise folgt dem Wunsch der
NIDO-Leser nach mehr Kontinuität und mehr Inhalten: Geschichten und
aktuelle Debatten, aber auch Tipps und Erfahrungsberichte - alles
rund um den NIDO-Claim "Wir sind eine Familie".
Die Umfrage unter 1003 Müttern und Vätern führte forsa im Auftrag
von NIDO im Zeitraum 16. bis 29. Juli 2014 durch.
Ein Hinweis für Radiosender: Unter http://bit.ly/NidoFamilienbild
finden Sie kostenlose, sendefertige O-Töne zu diesem Thema.
Pressekontakt:
Lara Wiedeking
PR/Kommunikation "News" und "Wissen"
Gruner + Jahr AG & Co KG
Telefon: 040 / 37 03 - 3847
E-Mail: wiedeking.lara@guj.de
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Datum: 19.09.2014 - 11:00 Uhr
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