Südwest Presse: KOMMENTAR · BOSCH
ID: 1111438
Wenn der Kuchen fertig ist, klingelt der Backofen auf dem Handy
durch. Der Kühlschrank mit Kamera zeigt, was auf die Einkaufsliste
muss. Diese neue, sehr komfortable Welt fasst Bosch-Chef Volkmar
Denner unter dem Schlagwort "Internet der Dinge und Dienstleistungen"
zusammen. Die Stuttgarter wollen dabei ganz vorne mitspielen,
insofern passt der Zukauf von BSH perfekt ins Konzept. Der Ausstieg
des Münchner Siemens-Konzerns als langjährigem Partner erleichtert
den Zugriff auf das Potenzial des Hausgeräteherstellers. Die
Zusammenarbeit wird enger. Synergien helfen, Kosten bei der
Entwicklung zu senken. Die Bosch-Ideenbörse wird durch die
erfindungsreichen BSH-Mitarbeiter alltagstauglich belebt. Unterm
Strich für beide Seiten also ein profitabler Handel. Ob nun jeder
Verbraucher einen telefonierenden Backofen als großen Zugewinn
ansieht, sei dahin gestellt. Der eine oder andere wittert zurecht die
Gefahr, dass durch solche angeblich intelligenten Haushaltsgeräte
noch mehr private Daten irgendwo gespeichert und womöglich
missbraucht werden könnten. Aufzuhalten ist diese Entwicklung aber
nicht. Zu sehr bestimmen Smartphone & Co den Alltag, zu weit
verbreitet ist die Neigung, alles damit bedienen zu wollen. Insofern
ist es gut, wenn deutsche Großunternehmen wie Bosch in diesem Markt
Trendsetter sind. Denn eines hat Denner oft betont: Datenschutz
nehmen die Stuttgarter sehr ernst.
Pressekontakt:
Südwest Presse
Ulrike Sosalla
Telefon: 0731/156218
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 22.09.2014 - 19:43 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1111438
Anzahl Zeichen: 1704
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Ulm
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 227 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Südwest Presse: KOMMENTAR · BOSCH"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Südwest Presse (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Südwest Presse
WAZ: Trautes heim ist höufig die Hölle. Kommentar von Silke Hoock ...
Über 27 000 Frauen in NRW zeigten im vergangenen Jahr Fälle häuslicher Gewalt an. Sie haben Hass, sexuellen und physischen Missbrauch in den eigenen vier Wänden erlebt - durch den eigenen Mann oder Lebenspartner. Für diese Frauen war es der richtige Schritt, ihre Peiniger häufi
WAZ: Merkel muss die Chance nutzen. Kommentar von Gerd Heidecke ...
Ist die Bezeichnung "Klimakanzlerin a.D." gerechtfertigt, weil Angela Merkel auf die ihr zugedachte vierminütige Rede bei einem UN-Gipfel verzichtet, der in New York von Showstar Leonardo DiCaprio eröffnet wird? Messen können wird man sie erst später. Versprochen hat Merkel bei
Westdeutsche Zeitung: Mit Volldampf in die Bedeutungslosigkeit = von Olaf Steinacker ...
In knapp drei Jahren vom selbstbewusst herausgeschmetterten "Leinen los!" bis zum gefühlten "Rette sich, wer kann" nach der jüngsten Austrittswelle - das muss eine Partei den Piraten erst mal nachmachen. Spätestens mit dem Austritt der prominenten Vordenker Christopher Laue
Mitteldeutsche Zeitung: zu Siemens ...
In den USA erlebt das Fracking gerade einen Boom. Das ist das Problem. Schon wie seine Vorgänger schaut Siemens-Chef Joe Kaeser nach dem, was gerade extrem angesagt ist. So etwas gefällt den Anlegern. Doch Experten erwarten, dass schon 2015 das Fördermaximum beim Fracking in Amerika erreich




