Schulmilch gefährdet die geistige Gesundheit unserer Kinder
Am 24. September ist wie an jedem letzten Septembermittwoch Weltschulmilchtag. Zum 15. Mal nutzt die Tierausbeutungslobby diesen Tag (wie den Weltmilchtag) zu Propagandazwecken, in diesem Fall speziell auf die Zielgruppe Kinder gemünzt. Ignoriert werden dabei die physischen und vor allem psychischen Folgen (nicht nur) für die betroffenen Kinder beider Spezies.
Wenn es denn tatsächlich um Kalziumversorgung ginge, könnte statt Kuhdrüsensekret Pflanzenmilch oder Mineralwasser beworben werden – ginge es um die Gesundheit der Kinder, müsste das sogar so sein. So liegt die Vermutung nahe, dass es der Milchindustrie auch hierbei lediglich um die Gewinnmaximierung und das Abgreifen der massiven Subventionen geht, während ihr die Felle davonschwimmen: Der mittlere Schulmilchkonsum ging beispielsweise in Hessen in den beiden vergangenen Jahrzehnten von fast sieben Litern auf deutlich unter zwei Liter pro Kopf und Jahr zurück (einschließlich der vielen Schüler, die keine Schulmilch konsumieren, zumal es, wie die Agrarindustrie bedauert, "an hessischen Schulen immer seltener Milch und Milchmischgetränke" gibt). So werden obskure Studien bemüht, die Kuhmilchkonsum preisen; wie sinnvoll es ist, hier Kuhmilch mit gefärbtem, aromatisiertem Zuckerwasser ("Limonade", "Energydrinks") zu vergleichen, sei dahingestellt. Darüberhinaus wird die von vielen Kindern als widerwärtig empfundene, aufbereitete Wasser-Fett-Plörre – unverarbeitet eigentlich Säuglingsnahrung für Kälber – den Schülern zum großen Teil ebenfalls gezuckert und aromatisiert (Kakao, Vanille-, Erdbeermilch) angedreht.
Was aber bezüglich dieser Schüler vor allem unberücksichtigt bleibt, sind die psychischen Auswirkungen auf Kinder. Denn zwei Liter Kuhmilch bedeuten, eine "Milchkuh" zwei Stunden lang zu misshandeln; eine Kuh, die zwanzig Jahre alt werden könnte, nach etwa vier Jahren, wenn die "Milchleistung" nachlässt, umzubringen; so wie alle ihre männlichen und die Hälfte ihrer weiblichen Kinder (um Milch zu produzieren, muss sie jährlich geschwängert werden, eine ihrer Töchter ersetzt sie dann rechnerisch, die anderen Kinder werden gemästet, getötet und ihre Leichen zu Kalbfleisch, Gummibärchen usw. verarbeitet).
Den Schulkindern wird also oktroyiert, dass diese Brutalität völlig akzeptabel sei. Nun muss nicht aus jedem von ihnen ein Hannibal Lecter werden, die so induzierte kognitive Dissonanz bedeutet aber in jedem Fall einen immensen psychischen Schaden.
So bleibt als Fazit: Wer Kindern eine unvegane Ernährung aufzwingt, handelt ethisch inakzeptabel und verantwortungslos ihnen und anderen Tieren gegenüber.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Nähere Informationen und Bildmaterial bei Maqi – für Tierrechte, gegen Speziesismus, c/o Achim Stößer, Berliner Str. 34, D-63619 Bad Orb, Tel. 06056 309788, mail(at)maqi.de, http://maqi.de.
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Datum: 23.09.2014 - 13:03 Uhr
Sprache: Deutsch
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Freigabedatum: 23.09.2014
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