Tradition und Handarbeit
ID: 1114595
Wie bei SpreewaldRabe in Lübbenau die Gurken in Fässer und Gläser kommen
Das große Kräuterfeld hinter der Produktionshalle verströmt einen betörenden Duft: Zitronenbasilikum, Fenchel und Thymian werden hier täglich von den Mitarbeiterinnen des Konservenbetriebes geerntet und kommen feldfrisch zusammen mit den Gurken ins Glas. „Mein Opa hat früher sogar noch Gurken, Zwiebeln und Dill selbst angebaut“, erzählt Markus Belaschk. Inzwischen werden bei SpreewaldRabe allerdings so viele Gurken veredelt, dass die eigenen Ackerflächen des Betriebes längst nicht mehr ausreichen. Die Gurken bezieht der junge Firmenchef heute von Spreewald-Bauern, mit denen häufig jahrelange Vertragsbeziehungen bestehen. Zutaten wie Dill und Zwiebeln werden in der Hochsaison täglich frisch von Landwirten aus der Region geliefert. Kurze Wege zwischen Anbau und Verarbeiter sind dem engagierten Konservenhersteller wichtig: „Wir produzieren hier schließlich ein Premium-Produkt“, sagt Belaschk und zeigt auf eine Ladung Zwiebeln: „Die kommen von einem Familienbetrieb aus Lübbenau. Da sitzen am Wochenende und an den Abenden alle Familienmitglieder im Hof zusammen und schälen gemeinsam Zwiebeln“, sagt der Geschäftsführer. Als gebürtiger Spreewälder kennt er seine Mitarbeiter und Lieferanten oft schon eine halbe Ewigkeit. „Das ist wichtig. Wir sind ja hier schließlich kein großer Konzern, sondern ein kleiner Familienbeitrieb“, betont der Lübbenauer.
Nebenan in der Kräuterküche werden die Zutaten für die Verarbeitung vorbereitet. Mit leisem Summen dreht sich der Dillschneider und häckselt das Kraut in kurze Stückchen. „Das war früher mal ein Strohschneider. Den haben wir umgebaut. Das Getriebe und das Prinzip funktionieren allerdings noch so wie vor 100 Jahren“, erklärt der 38-Jährige und läuft weiter in die Produktionshalle. In großen Kisten stapeln sich dort die Gurken, die erst vor wenigen Stunden auf den Feldern im Spreewald geerntet wurden. Kistenweise kommt das Gemüse ins Wasserbad und wird mehrmals gründlich gewaschen und von Bürsten geschrubbt, damit Erde und Sand nicht mit in Gläser und Fässer wandern. Frisch geputzt geht es für die Gurken weiter aufs Laufband, wo sie von Mitarbeiterinnen mit geschultem Blick und flinken Händen sortiert werden: Nur die Besten werden weiter verarbeitet.
Zu den Spezialitäten von SpreewaldRabe gehören neben Klassikern wie Gewürz- und Senfgurken auch Kreationen mit Knoblauch, Pfeffer und Honig. Bekannt und beliebt ist das Lübbenauer Unternehmen auch für seine Salz-Dill-Gurken – die ganz nach Familientradition hergestellt werden. „Bis Mitte der 90er-Jahre haben wir die Gurken noch in großen Holzfässern gelagert“, erzählt Markus Belaschk. Heute kommen die Gurken hauptsächlich aus hygienischen Gründen zusammen mit Dill und Salzwasser in Kunststoffeimer und werden luftdicht verschlossen. „Das ist ganz wichtig, sonst vergären die Gurken nicht richtig“, weiß der Fachmann. Im Hof des Betriebes – zwischen der Produktion und dem Kräuterfeld – stapeln sich palettenweise grüne Eimer. Rund acht Wochen dürfen die sauren Gurken in der Salz-Dill-Lake schwimmen. Ab Oktober ist bei SpreewaldRabe dann die richtige „Saure-Gurken-Zeit“ angesagt: Denn in den Wintermonaten wird die Spezialität dann in Gläser gefüllt und kommt schließlich in den Handel.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: textgrafikwerkstatt
Datum: 29.09.2014 - 15:46 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1114595
Anzahl Zeichen: 3788
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Jana Wieduwilt
Stadt:
Lauchhammer
Telefon: 4935738100822
Kategorie:
Urlaub & Reisen
Meldungsart: Personalie
Versandart: Veröffentlichung
Diese Pressemitteilung wurde bisher 397 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Tradition und Handarbeit"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
textgrafikwerkstatt (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Eine außergewöhnliche Liaison haben die Chocolatiers von Edelmond jetzt auf den Markt gebracht: Die Manufaktur im Spreewald vereint edle Schokolade und beste Spreewälder Gurken zu zarten Chips. Ihre Philosophie macht die Chocolatiers von Edelmond außergewöhnlich: In ihrer Manufaktur fertigen di
Der Mann mit der Gurken-Zange ...
Gurken-Paule ist das Gesicht der Lübbener Schlossinsel und ein Spreewälder Original. Grüne Schürze, weißes Hemd und die Holzzange in der Hand – so steht Norbert Paul seit Anfang der 90er-Jahre im Zentrum der Spreewaldstadt und begrüßt die Gäste. Immer dabei: Ein deftiger Spruch und natürl
Hochprozentiges aus der Gurke ...
Die Spreewälder Gurken knacken nicht nur lecker, sie sind auch trinkbar. Mit der „Gurke im Kornbett“ und dem „Ersten Spreewälder Gurkengeist“ haben zwei Lausitzer Brennereien den Spreewald in die Flasche gebracht und sorgen dafür, dass Gurken zum hochprozentigen Trinkerlebnis werden. S
Weitere Mitteilungen von textgrafikwerkstatt
Der Mann mit der Gurken-Zange ...
Gurken-Paule ist das Gesicht der Lübbener Schlossinsel und ein Spreewälder Original. Grüne Schürze, weißes Hemd und die Holzzange in der Hand – so steht Norbert Paul seit Anfang der 90er-Jahre im Zentrum der Spreewaldstadt und begrüßt die Gäste. Immer dabei: Ein deftiger Spruch und natürl
Brasilien: Mehreinnahmen von fast neun Prozent ...
Brasília, 29. September 2014 In den ersten acht Monaten dieses Jahres kam es zu einer merklichen Steigerung der Ausgaben ausländischer Besucher. Laut der brasilianischen Zentralbank haben ausländische Touristen zwischen Januar und August dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahr 8,8 Prozent mehr Gel
Next Story - Der Weg des Papiers - Ein Reisebericht ...
Start der Expedition in Aalen 6.8.2014 Nun war es endlich soweit. Heute beantwortete sich die Frage: wie und wo sollen wir das ganze Expedition Equipment unterbringen? Nun, endgültig und praktisch auf dem Hof hinter dem Büro im WIZ. Und siehe da: es passte alles dann doch unter Dach (Amarok
Auszeit am Meer: Fehmarn präsentiert neue Kurzreise-Angebote für Herbst und Winter ...
„Ankommen und Abtauchen“ heißt eines der Kurzreise-Angebote. Es rückt die maritimen Indoor-Freizeiteinrichtungen der Insel in den Mittelpunkt und bietet neben einem Besuch des U-Boot-Museums und des Meereszentrums mit seinen tausenden tropischen Meerestieren auch einen Ausflug in die Badewelt




