Postbank-Studie: Die besten Regionen für den Immobilienkauf in Hamburg und Schleswig-Holstein / 110 qm in zwei von drei Kreisen und Städten finanzierbar / Beste Wertsteigerungschancen in Hamburg
ID: 1114963
nur für Topverdiener. Dies zeigt eine aktuelle Postbank-Studie. Mit
Ausnahme der Feriengebiete Nordfriesland und Ostholstein finden auch
Haushalte mit geringerem Einkommen in den übrigen 13 Kreisen und
kreisfreien Städten, von Flensburg bis zum Herzogtum Lauenburg, eine
finanzierbare 70-Quadratmeter-Wohnung. Für Haushalte mit mittlerem
Einkommen ist in zwei von drei Regionen eine Eigentumswohnung mit 110
Quadratmetern finanzierbar. Deutlich schwieriger zu finden ist eine
finanzierbare Immobilie in Hamburg. Dafür überzeugt die Metropole mit
guten Wertsteigerungschancen.
Bezahlbarer Wohnraum in den Städten
Auch in den vier kreisfreien Städten Schleswig-Holsteins gibt es
bezahlbaren Wohnraum. In Neumünster, Flensburg, Kiel und Lübeck ist
für Haushalte mit geringerem Einkommen eine 70-Quadratmeter-Wohnung
erschwinglich. Für Haushalte mit mittlerem Einkommen ist in
Neumünster und Flensburg sogar der Erwerb eines
130-Quadratmeter-Hauses finanzierbar. Dort liegt die
Finanzierungslast unter der maximal empfohlenen Marke von 40 Prozent
des Haushaltsnettoeinkommens. "Wer etwas mehr Eigenkapital mitbringt,
kann sich auch in Lübeck und Kiel eine entsprechende Immobilie
leisten", sagt Georg Hoogendijk, Geschäftsführer der Postbank
Immobilien GmbH.
Stormarn mit besseren Zukunftswerten für Immobilien als Kiel und
Flensburg
Neben den Finanzierungskosten spielt die Aussicht auf
Wertsteigerung eine zentrale Rolle beim Immobilienkauf. Die Topregion
im Norden in puncto Werthaltigkeit ist Hamburg. In Summe aller
untersuchten Zukunftsfaktoren zu Arbeitsmarkt, Wettbewerb und
Innovation sowie Wohlstand und sozialer Lage sticht die Hansestadt
hervor. Bundesweit belegt sie allerdings nur Platz 51 - deutlich
hinter Städten wie München, Frankfurt am Main und Düsseldorf.
Trotzdem lohnt sich auch in der Stadt an der Elbe der Immobilienkauf,
wie Hoogendijk betont: "Zwar sind Häuser und Wohnungen in Hamburg
relativ teuer. Dafür ist die Chance groß, dass die Immobilie bis 2025
an Wert gewinnt." Auch in Schleswig-Holstein sind die
Zukunftsaussichten für Immobilien gut: In 13 von 15 Kreisen und
kreisfreien Städten gibt es eine zumindest stabile Wertentwicklung.
Immobilien-Top-Ten in Hamburg und Schleswig-Holstein:
Regionen mit dem besten Wertsteigerungspotenzial
1. Hamburg
2. Kreis Stormarn
3. Kreis Pinneberg
4. Kreis Segeberg
5. Kiel
6. Herzogtum Lauenburg
7. Kreis Nordfriesland
8. Flensburg
9. Kreis Rendsburg-Eckernförde
10. Kreis Plön
Steinburg und Dithmarschen mit der größten Wohnkaufkraft
Den meisten Wohnraum fürs Geld gibt es in den Kreisen Steinburg
und Dithmarschen. Hier können sich auch Haushalte mit geringerem
Einkommen große Häuser leisten. Im Kreis Nordfriesland, zu dem die
beliebten Ferien-Inseln Sylt und Föhr gehören, ist für sie hingegen
lediglich eine 30-Quadratmeter-Wohnung finanzierbar. Für Haushalte
mit mittlerem Einkommen ist in drei von vier Regionen ein
130-Quadratmeter-Haus erschwinglich, darunter Flensburg und der Kreis
Segeberg. "Segeberg hat - genauso wie beispielsweise die Kreise
Stormarn und Pinneberg - den Vorteil, dass Haushalte mit mittlerem
Einkommen bezahlbare Immobilien mit guten Aussichten auf
Wertsteigerungen finden - und das im Einzugsgebiet von Hamburg", sagt
Postbank-Immobilienexperte Hoogendijk.
Infografiken zu den Studien-Ergebnissen für Hamburg &
Schleswig-Holstein finden Sie hier:
http://ots.de/VIA87
Hintergrundinformationen zur Postbank-Studie "Wohneigentum 2014"
Das Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos hat für die Postbank die
Wohnkaufkraft in 402 deutschen Kreisen und kreisfreien Städten
ermittelt. Für verschiedene Einkommensgruppen und
Wohnungs-/Hausgrößen wurde untersucht, in welchen Regionen
Deutschlands Wohnraum zur Miete und zum Kauf bezahlbar ist. Bezahlbar
bedeutet, dass die Kaltmiete nicht mehr als 30 Prozent des
Haushaltsnettoeinkommens beträgt und beim Kauf die Finanzierungslast
- bei einem Eigenkapitalanteil von 20 Prozent - maximal 40 Prozent
des Haushaltsnettoeinkommens ausmacht. Die Annahmen sind konservativ
gerechnet. Laut Statistischem Bundesamt liegt die Mietbelastungsquote
in Deutschland durchschnittlich zwischen 20 Prozent und 25 Prozent.
Beim Kauf orientiert sich der Wert für die Belastungsgrenze an dem,
was Verbraucherzentralen empfehlen.
In einem zweiten Teil der Postbank-Studie wurden die
Zukunftschancen aller 402 deutschen Kreise und kreisfreien Städte
ermittelt und in den Index Werthaltigkeit Immobilien 2025 übertragen.
Der Index besteht aus makro- und sozioökonomischen Indikatoren des
Prognos Zukunftsatlas 2013 sowie weiteren regional erhobenen
Kennzahlen wie dem Wanderungssaldo, der Leerstandsquote, der Zahl der
Transferleistungsempfänger und Verbraucherinsolvenzen sowie einer
Bevölkerungsprognose, einer Prognose zum Anteil der über 60-Jährigen
an der Bevölkerung sowie der Arbeitsplatzdichte.
Pressekontakt:
Postbank
Ralf Palm
+49 228 920 12109
ralf.palm@postbank.de
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Datum: 30.09.2014 - 11:00 Uhr
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