Stiftungstage am 15. und 16. Oktober Wiesbadener Stiftungen rücken näher zusammen
Wie können Stiftungen ihr Geld anlegen? Was ist, wenn eine Stiftung Erbe wird? Wie gründet man überhaupt eine Stiftung? Und wie kann sich jeder einzelne engagieren? Alle Fragen rund um Stiftungen sind Thema der ersten „Wiesbadener Stiftungstage“ am 15. und 16. Oktober 2014. Mit Workshops, einer Informationsmesse und einem hochkarätig besetzen Vortrag tritt das Stiftungsnetzwerk Wiesbaden erstmals an die Öffentlichkeit – in einer Pressekonferenz wurde das Projekt vorgestellt.
„Stiftungen bereichern das Leben in unserer Stadt“, sagte Wiesbadens Oberbürgermeister Sven Gerich, der die Schirmherrschaft für die Stiftungstage übernommen hat. „Stiftungen sorgen dafür, dass unser soziales und kulturelles Leben vielfältiger wird, sie übernehmen Aufgaben, die die Politik nicht leisten kann. Ohne das große Engagement der Menschen, die dahinter stehen, wäre unser Leben um einiges ärmer. Deshalb freue ich mich besonders, dass unsere Wiesbadener Stiftungen nun noch näher zusammenrücken.“
In Wiesbaden sind derzeit 80 Stiftungen aktiv, 26 von ihnen gehören mittlerweile dem Stiftungsnetzwerk an. Die Verantwortlichen aller Initiativen sind eingeladen, sich bei den Wiesbadener Stiftungstagen über ihre Arbeit mit Gleichgesinnten, Fachleuten und Praktikern auszutauschen. Die zweitägige Veranstaltung wird vom Stiftungsnetzwerk Wiesbaden organisiert und von der Landesstiftung Miteinander und der Nassauischen Sparkasse unterstützt. Das Stiftungsnetzwerk, eine 2013 gegründete Initiative der Wiesbaden Stiftung, versteht sich als Plattform für einen regelmäßigen Austausch. „Es gibt viele Aspekte, bei denen Stiftungen voneinander lernen und profitieren können“, erläuterte Thomas Michel, Vorstandsvorsitzender der Wiesbaden Stiftung. „Mit den Stiftungstagen bieten wir allen die Gelegenheit, sich kennen zu lernen, Kontakte zu knüpfen und Erfahrungen auszutauschen – etwa im Umgang mit dem Finanzamt, bei der Spendenbeschaffung oder bei der Pressearbeit. Und natürlich wenden wir uns auch an Menschen, die sich neu engagieren möchten, ehrenamtlich oder mit einer eigenen Stiftung.“
Ihnen allen bei den Stiftungstagen einen Raum zu geben, das ist auch dem Gastgeber wichtig: Die Messe findet in der Kundenhalle der Nassauischen Sparkasse an der Rheinstraße in Wiesbaden statt, für die Workshops stellt die Naspa ebenfalls Räume zur Verfügung. „Wir freuen uns, dass wir uns auf diese Weise engagieren können – der Einsatz für die Gesellschaft liegt uns sehr am Herzen“, erklärte Rainer Pribbernow, der Leiter Naspa-Unternehmenskommunikation. „Außerdem interessiert uns das Thema selbst: Wir sind seit fast 25 Jahren mit unserer Naspa Stiftung aktiv und wissen daher sehr genau, wo die konkreten Fragen und Probleme von Stiftungen liegen.“
Die Stiftungsmesse in der Kundenhalle der Naspa ist am 15. Oktober von 10 bis 16 Uhr geöffnet, am 16. Oktober von 10 bis 16 Uhr. Interessierte sind herzlich willkommen, sich bei Fachleuten über Fragen etwa zur Stiftungseinrichtung und zur Testamentsgestaltung zu informieren. Am zweiten Tag wird zusätzlich das Freiwilligenzentrum der Stadt Wiesbaden darüber informieren, wie sich Bürger ehrenamtlich engagieren können. Einen Höhepunkt bietet die hochkarätig besetzte Abendveranstaltung am 15.10., die um 18 Uhr beginnt: Dr. Wolfgang Gerhardt, Bundespolitiker und Vorsitzender des Vorstands der Friedrich-Naumann-Stiftung, spricht zum Thema „Stiftungen 2014 – Perspektiven und Herausforderungen“.
Rückfragen bitte an:
Dr. Martin Hackenberg
Stiftungsnetzwerk Wiesbaden
Eine Initiative der Wiesbaden Stiftung
c/o IHK Wiesbaden
Wilhelmstr. 24-26
65183 Wiesbaden
Tel.: + 49-(0)611-58027944
Fax.: + 49-(0)611-58027945
www.stiftungsnetzwerk-wiesbaden.de
E-Mail: hackenberg@stiftungsnetzwerk-wiesbaden.de
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Das Stiftungsnetzwerk Wiesbaden möchte das Zusammenwirken der in Wiesbaden ansässigen Stiftungen fördern und bietet seinen Unterstützern neben einer Darstellung im Kreis der Wiesbadener Stiftungen einen regelmäßigen Austausch über alle Fragen der Stiftungsverwaltung und zu konkreten Problemen der Förderungsarbeit.
Datum: 30.09.2014 - 16:16 Uhr
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