Afghanistan: Abzug jetzt
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Afghanistan: Abzug jetzt
"Peter Strucks Durchhalteparolen zum Bundeswehreinsatz in Afghanistan sind realitätsfern", kritisiert der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, Oskar Lafontaine. "Die Lage in Afghanistan vor den Wahlen wird immer desolater und kritischer. Es gibt mehr Opfer in der Zivilbevölkerung als je zuvor. Der Kriegseinsatz der Bundeswehr in Afghanistan führt zu einem weiteren Erstarken der Taliban und holt den Terror ins eigene Land." Lafontaine weiter:
"Wenn nun selbst bei Abgeordneten von CSU, CDU und FDP, darunter der frühere Verteidigungsminister Volker Rühe, langsam die Erkenntnis wächst, dass der Krieg in Afghanistan nicht zu gewinnen ist, sollte die SPD-Führung endlich begreifen, wie weit sie sich mit ihrem sturen Festhalten am Kriegseinsatz von der Politik Willy Brandts entfernt hat. DIE LINKE fordert die Bundesregierung auf, endlich die Realitäten in Afghanistan zu akzeptieren. Frieden und demokratische Entwicklung kann man nicht herbeibomben. Nur Gewaltverzicht, Entwicklungszusammenarbeit und Diplomatie eröffnen einen Ausweg aus der afghanischen Sackgasse. Der Abzug der Bundeswehr ist ohne Alternative und muss unverzüglich beginnen."
F.d.R. Hendrik Thalheim
Pressesprecher
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Datum: 19.08.2009 - 17:05 Uhr
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