Rückschlag in der Malware-Abwehr
ID: 1115763
Ergebnisse der
Darüber hinaus gaben 74 % der Studienteilnehmer an, dass sie in den letzten zwei Jahren generell von Malware-Vorfällen betroffen waren; im Vergleich zur letzten Studie vor zwei Jahren stieg der Wert um 11 %-Punkte an. Damit wurde wieder das Niveau von 2006 (72 %) und 2002 (74 %) erreicht, auch wenn der Spitzenwert von 2004 (88 %) noch unangefochten bleibt. Die mittleren bis größeren Beeinträchtigungen durch Malware (31 %) haben ebenfalls nach langer Zeit erstmals wieder etwas deutlicher zugelegt. Gleichzeitig haben aber mehr Befragte als zuvor einen Rückgang der Häufigkeit der Angriffe angegeben: Bei 67 % der Teilnehmer gab es 2013 weniger Malware-Incidents als 2012 (vorige Studie: 52 % sahen einen Rückgang von 2011 gegenüber 2010).
Die Ergebnisse legen nahe, dass die seit 2006 in den
Bei den Infektionswegen in die Unternehmen hinein liegt die E-Mail weiterhin an der Spitze, gefolgt von WWW-Inhalten, die eine Infektion über aktive Inhalte oder "Drive-by"-Attacken bewirken. Speichermedien (+8 %-Pkt. "nie") und Internet-Würmer (+7 %-Pkt. "nie") waren hingegen seltener ein Problem.
Weitere Ergebnisse der Studie in Kurzform:
- Erneut war mehr als die Hälfte der Befragten mutmaßlich Opfer von Vertraulichkeitsbrüchen - als wichtigste Ursache trat die neue Kategorie "Datenlecks/Probleme bei Partnern" auf, gefolgt vom Verlust und Diebstahl von Speichermedien sowie mobilen Systemen.
- Die schlechteste Sicherheitseinschätzung erhalten erneut mobile Endgeräte (Smartphones, Tablets & Co.) sowie Speichermedien - industrielle IT-Systeme liegen auf dem Niveau von Telearbeitsplätzen.
- Über 80 % der Teilnehmer besitzen eine schriftliche Strategie zur Informations-Sicherheit - die Bereitschaft, Konzepte und Maßnahmen schriftlich zu fixieren, nimmt erneut zu.
- Die organisatorische Umsetzung von Policies in die Praxis nennt erneut fast ein Viertel nicht oder gerade einmal ausreichend - im Mittel ergibt sich eine "befriedigende" Umsetzung.
- Verstöße gegen Gesetze, Vorschriften und Verträge bleiben wichtigstes Kriterium zur Risikobewertung - etwa ein Viertel verzichtet weiterhin auf eine Risikoklassifizierung von Anwendungen und Systemen.
- ISO 2700x erhält erstmals höhere praktische Bedeutung zuerkannt als IT-Grundschutz - das deutsche Telemediengesetz erlangt höhere Aufmerksamkeit, der Umsetzungsgrad entsprechender Maßnahmen bleibt jedoch auf dem früheren Niveau.
- Es fehlt wieder häufiger an Geld/Budget, um die Informations-Sicherheit zu verbessern - häufigstes Hindernis bleibt jedoch mangelndes Bewusstsein bei Mitarbeitern.
Über die
Die
Zusatzinfos/Downloads
- die vollständige tabellarischen Ergebnisse und textliche Auswertung der
- Fragebogen: www.kes.info/archiv/material/studie2014/fragebogen2014.pdf
- Aufruf und weitere Infos zur Studie: www.kes.info/studie2014
Sponsoren
Hauptsponsor der Studie ist Microsoft Deutschland - weitere Sponsoren sind Applied Security, Barracuda Networks, Brainloop, Bundesdruckerei, CSC, ESET Deutschland, Jürgen Jakob Software-Entwicklung, KPMG und secunet Security Networks.
Für die technisch-organisatorische Unterstützung bedanken wir uns bei der OTARIS Interactive Services GmbH und der humanIT-Software GmbH.
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Datum: 01.10.2014 - 10:45 Uhr
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