Mehr als du denkst. Interessensvertretung zeigt Chancen als Regionalanbieter auf.

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Der Möbelmarkt und die Aufgaben an das Tischler-Handwerk haben sich in den letzten Jahren rasant geändert. Neue Märkte entstehen, alte verschwinden, ebenso ist es mit Materialien und Einkaufsverhalten der Fall.



(firmenpresse) - Die Bundesinnung der Tischler und Holzgestaltenden Gewerbe vertritt 8.600 Tischler österreichweit. Diese teilen sich in Möbel-, Bau- und Montagetischler sowie in jede Menge Spezialisten auf. So werden die Betriebe von der Küchenherstellung, über Restauratoren von Kirchenbänken bis hin zu Spezialisten in den einzelnen Teilbereichen vertreten.
So unterschiedlich sich das Leistungsspektrum darstellt, so unterschiedlich wird auch der Tischler wahrgenommen. Um den einzelnen Tischlern zeigen zu können, wie die öffentliche Meinung aussieht, hat die Bundesinnung der Tischler im Juli / August 2014 eine Studie bei „market“ in Auftrag gegeben. Die Aufgabenstellung war zu erfahren, wie das Bild des Tischlers in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird und wo sich daraus Chancen ergeben. Auch die Tendenzen beim Wohnen und die Vorlieben der ÖsterreicherInnen wurden untersucht. Die Stichproben wurden so gewählt, dass Rückschlüsse auf die Situation in den einzelnen Bundesländern gezogen werden können. Dazu wurde eine Basisstudie aus dem Jahr 2005 herangezogen, um den Wandel zu dokumentieren.

Professionalität hat zugenommen.
Es geistern zwar immer wieder Geschichten von der Unzufriedenheit beim Möbelkauf herum. Fakt ist jedoch, dass die Zufriedenheit zugenommen hat. So erhält der Tischler bei der Freundlichkeit, der Lieferung und Abholung, beim Liefertermin und beim Preis-, Leistungsverhältnis, gute bis sehr gute Werte. Auch der Ökologietrend schlägt beim Möbelkauf durch. So werden geölte und gewachste Oberflächen vermehrt angefragt.

Trend geht zu hellem Holz.
Wenn man sich ansieht, mit welchen Novitäten die Industrie jedes Jahr auf den Markt geht und welche Neuheiten ständig auf den Markt kommen, bleiben die Anteile bei Massivholz und den Materialien eher unverändert. Der Trend geht nach wie vor zu hellem Holz. Glanz ist auf gleichem Niveau geblieben und bei allen Oberflächen ist Natur und Matt angesagt. In der Preiskategorie fühlt sich der Österreicher eher zur mittleren Schiene hingezogen. „Das ist ein Wert, der uns Tischlern zugute kommt, da wir uns in diesem Segment zu Hause fühlen“, freut sich Bundesinnungsmeister KommR. Josef Breiter.



Langlebige Qualitätsprodukte
Was erwarten sich die Österreicher beim Möbelkauf und wie kann der Tischler diesen Anforderungen gerecht werden? Der Österreicher sucht perfekt ausgeführte, individuell gefertigte, langlebige Qualitätsprodukte. Diese Erwartungshaltung wird vom Tischler penibel erfüllt.

Entscheidender Vorteil in der Nachkaufphase.
Fast 80% der Tischlerkunden empfehlen ihren Tischler weiter. Das ist ein Potential, das unbedingt genutzt werden muss. „Bis dato empfehlen uns die Kunden ganz zufällig weiter, wenn wir aber diese Chance auch noch gezielt umsetzen, wissen wir, wo der einzelne Betrieb ansetzen kann“, weist Bundesinnungsmeister KommR. Breiter auf die positive Entwicklung hin.

„Die Bundesinnung und die Landesinnungen arbeiten auch Empfehlungen für ihre Mitglieder aus, denn die Branche wird recht positiv bewertet.
Der Tischler wird als kompetent wahrgenommen und weiterempfohlen. Ökologie, Nachhaltigkeit, die Rolle als Nahversorger, die Erhaltung der Wertschöpfungskette in der Region und die Lehrlingsausbildung stärken den Standort Österreich.

In Zukunft werden wir an einem FAIR-Partnerkonzept arbeiten, das alle Pluspunkte der Tischler subsumiert“, fasst Bundesinnungsmeister KommR Josef Breiter zusammen.
Jahr für Jahr werden in Österreich mehr als 3000 Lehrlinge in der Tischlerbranche ausgebildet. Die Ausbildung der Lehrlinge erfolgt fast ausschließlich in Klein- und Mittelbetrieben. In Österreich ist die Ausbildung im Lehrberuf Tischler universell. Eine allfällige Spezialisierung z.B. für die Bereiche Innenausbau, Möbelbau, Kunsttischler oder Bautischler erfolgt erst nach Abschluss der Berufsausbildung als Facharbeiter oder Meister. Durch ihren hohen Standard zählt die österreichische Tischlerausbildung zu den sechs populärsten Lehrberufen in Österreich.

Es gibt die 3-jährige Lehre mit Lehrabschlussprüfung und anschließender Meisterprüfung.
Parallel zur dreijährigen Lehre „Tischlerei“ wurde die vierjährige Ausbildung zum „Tischlereitechniker“ geschaffen. Hierbei wird zwischen den Schwerpunkten Planung und Produktion unterschieden.

Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Bundesinnung der Tischler und Holzgestaltenden Gewerbe
Die österreichische Bundesinnung der Tischler und Holzgestaltenden Gewerbe setzt sich für die Interessen seiner Fachgruppe ein. Von Böden über Fenster bis hin zu Wohnzimmern ist der Tischler als Fachmann bekannt. Mit rund 9.600 Tischlern in ganz Österreich steht der Berufsstand noch für echte Nahversorgung und Qualität.



PresseKontakt / Agentur:

Mag. Petra Punzer, Christiane Pichler
„frischblut“ Markenführung- & Kommunikations GmbH
adalbert-stifter-platz 2, a-4020 linz, tel.: +43/(0)732/ 37 16 16-18
christiane(at)frischblut.at, www.frischblut.at



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Datum: 03.10.2014 - 11:51 Uhr
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