Logistik folgt der Ameisenfährte
Spedition profitiert von Software für Transport & Logistik
Touren und Routen nach Kostenkriterien optimieren
Alltag eines Disponenten in der Transportlogistik: Unter Zeitdruck versucht er, eingehende Transportaufträge zur Verfügung stehenden Transportressourcen zuzuweisen. Die entstehenden Touren und Routen nach Kostenkriterien zu optimieren, ist die nächste Herausforderung. Auch an die Umwelt ist dabei zu denken.
Ameisenstraße als selbstorganisiertes Straßennetz
Was Disponenten von Ameisen lernen können, zeigt das F&E-Projekt ?Nico". "Ameisenkolonien arbeiten sehr effektiv. Ändern sich die Umweltbedingungen, passen sie sich flexibel an. Sie finden immer den kürzesten Weg bei der Nahrungssuche. Das Futter wird ebenso schnell zum Nest transportiert. Dabei markieren die Ameisen mit Pheromonen den bestmöglichen Weg. Je größer die Menge des Sekretes, desto wahrscheinlicher orientieren sich die Ameisenkollegen an dem markierten Weg. So entsteht eine Art selbstorganisiertes Straßennetz", erklärt Alexander Hämmerle, Projektleiter bei PROFACTOR.
Koordinationsmechanismus von Ameisen optimiert Transportlogistik
Der entwickelte Optimierungsalgorithmus der Software basiert auf Ant Colony Optimisation (ACO). So nennt man jenen mathematischen Lösungsansatz, der den auf Pheromonen basierenden Koordinationsmechanismus von Ameisenkolonien imitiert. Gelöst werden damit Pickup-and-Delivery-Probleme. Sendungen werden auf die zur Verfügung stehenden Transportressourcen zugewiesen und optimale Touren daraus gebildet. Der im Projekt entwickelte Algorithmus bezieht sogenannte ?constraints", das sind Restriktionen, mit ein.
Optimierungsprobleme praxisgerecht gelöst
Solche Constraints sind zum Beispiel Zeitfenster für Pickup und Delivery, Schichtbetriebe, Kapazitäten von LKWs, Zusammenladeverbote von Sendungen und Lenkerzeitbeschränkung. Um auch diese Faktoren optimal zu berücksichtigen, wurde im Projekt ?Nico" die Softwarelösung zusätzlich zu ACO um die Handhabung der Restriktionen (Constraint Handling) erweitert. "Dadurch können reale Optimierungsprobleme mit einer Vielzahl von Constraints in einer praxisgerechten Rechenzeit gelöst werden", so Hämmerle. Speditionen und Disponenten profitieren damit von einer schnellen und einfacheren Tourenplanung und einer Senkung der Transportkosten.
Das F&E-Projekt wurde von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) gefördert.
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
PROFACTOR Gruppe
www.profactor.at
PROFACTOR ist eine international anerkannte, außeruniversitäre Unternehmensgruppe für angewandte Produktionsforschung. Mehr als 110 Mitarbeiter entwickeln an den Standorten Steyr und Seibersdorf neue Technologien, Lösungen und Produkte für produzierende Unternehmen. Die Referenzliste reicht von innovativen Klein- und Mittelbetrieben bis hin zu internationalen Großkonzernen.
inet-logistics
www.inet-logistics.com
inet-logistics, ein führender Anbieter von Standard-Softwarelösungen für Supply Chain Execution, vereint als Softwarehaus Experten-Know-how aus Logistik und IT. Durch den Einsatz der Software wird die Versorgungssicherheit nachhaltig gesteigert, und die Transportkosten können signifikant gesenkt werden.
PROFACTOR GmbH
Kathrin Riedlecker
Im Stadtgut A2
4407
Steyr-Gleink
kathrin.riedlecker(at)profactor.at
+43 7252 885-141
http://www.profactor.at
Datum: 20.08.2009 - 11:25 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 111746
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Kathrin Riedlecker
Stadt:
Steyr-Gleink
Telefon: +43 7252 885-141
Kategorie:
Forschung und Entwicklung
Meldungsart:
Anmerkungen:
Diese Pressemitteilung wurde bisher 604 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Logistik folgt der Ameisenfährte
"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
PROFACTOR GmbH (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Steyrer Forschungsschmiede PROFACTOR will die Industrie verstärkt auf das Zukunftsthema Nanotechnologie aufmerksam machen. Genauer gesagt: Auf die Nanoimprint-Lithographie (NIL). Beim NILindustrialday in Salzburg (14. bis 16. März 2013) referieren internationale Experten aus Forschung und Pra
PROFACTOR entwickelt virtuellen Montageassistenten für BMW ...
"Weniger Stress für den Arbeitnehmer auf dem Montageband und optimale Produktion" - dieses Ziel setzt sich PROFACTOR im Forschungsprojekt ShowMe. Gemeinsam mit dem Partner BMW Werk Steyr soll in den kommenden zwei Jahren ein intelligentes Assistenzsystem entwickelt werden, dass die Effiz
Vom Kinderzimmer in die Produktion: ReconstructMe modelliert in Echtzeit ...
"Next Level" - Fabrikshalle: Wenn die Softwareingenieure von PROFACTOR die Kamera "Kinect" der Microsoft Spielkonsole Xbox 360 in die Hand nehmen, haben sie keinen neuen Punkterekord im Auge. Das "Spiel" beim österreichischen Forschungsunternehmen heißt ReconstructMe
Weitere Mitteilungen von PROFACTOR GmbH
Werkzeughersteller steigert Kundenzufriedenheit und verringert Entwicklungskosten mit MSC.Software ...
MSC.Software Corp. (NASDAQ: MSCS), führender Anbieter von Simulationssoftware und -dienstleistungen, gab heute bekannt, dass L.S. Starrett seine Konstruktions- und Betriebsleistung mit der CAE-Software SimXpert gesteigert hat. Das amerikanische Unternehmen L.S. Starrett produziert Band- und Lochsä
Aus alt mach neu ...
Beim Kunststoff-Recycling ist die Situation paradox: Wertvolle Materialien in Alt-Kunststoffen werden oft nicht wiederverwertet, sondern deponiert oder verbrannt. Nur ein Bruchteil der deutschen Alt-Kunststoffe landet in einem Recyclingkreislauf. Dabei entsteht Material, das nur für minderwertige P
Fraunhofer-Allianz BAU erweitert ihre Kompetenzen ...
Als neues Mitglied der Fraunhofer-Allianz BAU bringt das Freisinger Fraunhofer IVV sein Know-how aus dem Geschäftsfeld Funktionsmaterialien ein. Dazu gehört vor allem die Entwicklung von Funktionsfolien mit ausreichender Barrierewirkung gegenüber Sauerstoff und Wasserdampf, Veränderungen der Obe
Mobilkommunikation im Gesundheitswesen: Innovationen zeigt die Fachmesse „International CTIA WIRELESS I.T. & ENTERTAINMENT 2009®” ...
Wann muss ich meine Medikamente einnehmen? Wie steht es um meine Fitness? Neue mobile Technologien verbinden Patienten mit Ärzten Frankfurt/Washington, D.C., im August 2009 – Der Markt der kabellosen Technologien im Gesundheitsbereich wird in den nächsten Jahren stetig wachsen. Deshalb befas




