Neue Anwendungsbeispiele für Sol-Gel-Verfahren

(PresseBox) - Zum 5. Mal treffen sich am 21. und 22. Oktober Fachleute und Anwender aus Forschung und Produktion, um sich über neue Entwicklungen bei Sol-Gel-Verfahren auszutauschen. Die Sol-Gel-Fachkonferenz wird alle zwei Jahre von der Technischen Akademie Wuppertal e. V. TAW gemeinsam mit Partnern aus Forschung und Entwicklung veranstaltet. Sie findet in unterschiedlichen Zentren der Sol-Gel-Forschung statt - 2014 ist das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC in Würzburg Gastgeber.
In der technischen Fachkonferenz werden Grundlagen der Sol-Gel-Verfahren vermittelt sowie aktuelle Forschungsthemen und industrielle Anwendungen vorgestellt. Die Konferenz richtet sich damit ausdrücklich auch an Material- und Verfahrensentwickler aus der Industrie, die sich über Lösungspotenziale der Sol-Gel-Verfahren für Fragestellungen aus der Produktentwicklung und Produktion informieren möchten.
Sol-Gel-Verfahren werden seit langem für unterschiedlichste Einsatzgebiete genutzt. Mit ihnen lassen sich Oberflächen mit einem breiten Spektrum an Funktionalitäten veredeln. Sie erzeugen nanoporöse oder nanopartikuläre Systeme mit wohldefinierten Eigenschaften und gewinnen auch für biomedizinische Anwendungen stark an Bedeutung. Aktuelle Arbeiten beschäftigen sich mit dem Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen als Ersatz für erdölbasierte Kunststoffe in Kombination mit Sol-Gel-Werkstoffen.
Sol-Gel-Verfahren stellen mit einem weltweiten Marktvolumen von heute ca. 1,4 Mrd. US $ und für 2017 prognostizierten 2,2 Mrd. US $ ein stark wachsendes Feld dar. In Europa ist Deutschland führend bei den industriellen Anwendungen der Sol-Gel-Verfahren.
Zahlreiche Beispiele aus der Forschung und industriellen Anwendung
Die Fachkonferenz stellt ausgewählte Beispiele aus der Forschung und industriellen Anwendung aus den Bereichen Korrosionsschutz, »Easy-to-clean« und hydrophobe Oberflächen, staubabweisende optische Systeme, nanostrukturierte Oberflächen, antireflektive Schichten auf Kunststoffen z. B. für optische Anwendungen, Tribologie sowie Textilveredelung vor. Darüber hinaus werden dentalmedizinische Anwendungen und Perspektiven zur Nutzung von Oberflächen für eine einstellbare Zellwechselwirkung präsentiert. Ein Überblick über aktuelle Entwicklungen zu Querschnittsthemen wie »neue Precursoren«, Hochskalierung von Sol-Gel-Synthesen und besondere Analytikmethoden runden das umfangreiche Programm ab.
Weitere Informationen, Programm sowie Anmeldung beim Veranstalter unter: http://www.taw.de/kf_uebersicht/5-Sol-Gel-Fachkonferenz
Datum: 21. und 22. Oktober 2014
Ort: Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC, Neunerplatz2, 97082 Würzburg
Ansprechpartner: Dr.-Ing. Stefan Mähler
Technische Akademie Wuppertal e.V. TAW
Telefon: 0202-7495-207
E-Mail: stefan.maehler@taw.de
Leitung und Moderation: Dr. Karl-Heinz Haas, Fraunhofer ISC, Würzburg
Die Fraunhofer-Gesellschaft ist die führende Organisation für angewandte Forschung in Europa. Unter ihrem Dach arbeiten 67 Institute und Forschungseinrichtungen an Standorten in ganz Deutschland. Mehr als 23 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erzielen das jährliche Forschungsvolumen von 2 Milliarden Euro. Davon fallen rund 1,7 Milliarden Euro auf den Leistungsbereich Vertragsforschung. Über 70 Prozent dieses Leistungsbereichs erwirtschaftet die Fraunhofer-Gesellschaft mit Aufträgen aus der Industrie und mit öffentlich finanzierten Forschungsprojekten. Internationale Kooperationen mit exzellenten Forschungspartnern und innovativen Unternehmen weltweit sorgen für einen direkten Zugang zu den wichtigsten gegenwärtigen und zukünftigen Wissenschafts- und Wirtschaftsräumen.
Das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC in Würzburg erschließt als Materialforschungsinstitut im Kundenauftrag neue Werkstoffpotenziale - im Blick die effiziente und sichere Energienutzung, den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und eine bezahlbare Gesundheitsversorgung. Der Fokus liegt dabei auf nichtmetallischen anorganischen Materialien. Energie, Umwelt und Gesundheit sind die zentralen Themenkomplexe, denen sich das Fraunhofer ISC in seinen Projekten vorrangig widmet. Im Auftrag der Industrie werden neben Werkstoffen auch alle dazugehörigen Technologien und Verarbeitungsprozesse entwickelt. Das ISC ist bei der Entwicklung innovativer Werkstoffe seit Jahrzehnten ein kompetenter Partner für KMU und Großindustrie.
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC in Würzburg erschließt als Materialforschungsinstitut im Kundenauftrag neue Werkstoffpotenziale - im Blick die effiziente und sichere Energienutzung, den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und eine bezahlbare Gesundheitsversorgung. Der Fokus liegt dabei auf nichtmetallischen anorganischen Materialien. Energie, Umwelt und Gesundheit sind die zentralen Themenkomplexe, denen sich das Fraunhofer ISC in seinen Projekten vorrangig widmet. Im Auftrag der Industrie werden neben Werkstoffen auch alle dazugehörigen Technologien und Verarbeitungsprozesse entwickelt. Das ISC ist bei der Entwicklung innovativer Werkstoffe seit Jahrzehnten ein kompetenter Partner für KMU und Großindustrie.
Datum: 09.10.2014 - 09:31 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1119221
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Stadt:
Würzburg
Kategorie:
Forschung und Entwicklung
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